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Donnerstag, 12. Mai 2016
Willkommenskultur und neuer Faschismus
Massenwirksam und unheilvoll, so ist der Faschismus. Ein politisches Kind des 20. Jahrhunderts, den wir zumindest nach der Mainstream- und allgemeiner Lehrmeinung so verstehen sollen, Faschismus ist rechts. Doch streng genommen ist das bereits die erste falsche These oder sollte man besser sagen, bewusste Simplifizierung in eine Richtung. Die Frage ist, was ist Faschismus?
Wir finden in der Literatur und im Internet verschiedenste Versuche der Definition. Viele Versuche sind natürlich selbst von Menschen, die sich eher in das linke Spektrum einfügen. Ideologen definieren so etwas, wie Ideologie. Man sollte nicht erwarten, dass der Kern der Sache dabei gut beleuchtet wird. Es gibt Menschen, die sind nicht besonders intelligent, sie möchten gern von sogenannten Intellektuellen Hilfe, um Dinge zu verstehen. Definitionen sollten das Verstehen fördern, sind auch eine Lebenshilfe für viele Menschen. So funktioniert unsere Welt oft ein wenig besser.
Am aktuellen Status des Rechtes auf freie Meinungsäußerung in einem Land, lässt sich gut bewerten, wie faschistisch eine Gesellschaft schon ist. In Deutschland haben wir alle die "Willkommenskultur" im Kopf, wenn wir Meinungsfreiheit bewerten. Wir messen unser Recht auf freie Meinung an realen Standards, die willkürlich von einer politisch, medial dominanten Gruppe festgelegt werden. In Deutschland ganz klar, rot-grün. Auch wenn sie die Deckung einer schwarzen Partei nutzen. Deshalb versuchen wir uns auch an Definitionen dazu.
Definitionen zum Faschismus hingegen taugen oft nicht viel, obwohl sie von sogenannten Intellektuellen erstellt worden. Wie kann das sein? Die einfache Antwort, es gibt zum ersten Schein-Intellektuelle, oft glänzen diese durch häufige Medienpräsenz. In der Regel Emporkömmlinge aus neuen politischen Parteien, die sich im Laufe der Zeit als "Experten" für alles erklärt haben. Ein interessantes Beispiel sind da die Grünen, die große Fresse zählte mehr, als jede Sachkompetenz. So auf Anhieb fällt hier wohl vielen Bürgern, Claudia Roht ein. Die regelmäßig durch Talkshows prollt und selbst Gesetze, die sie zur Argumentation heranzieht nicht inhaltlich kennt. Außerdem eine "Islam-Expertin", bei der es zweifelhaft erscheint, ob sie je einen Koran vollständig zu Ende gelesen hat und den Unterschied zwischen Erscheinungsbild von Kulturen und einer Religion geistig verarbeiten kann. Eine der absoluten Lachnummern mit Meinungshoheitsanspruch. Aber derer gibt es in der Politik leider viel zu viele. Als zweites Problem bei Intellektuellen haben wir, die freiwillige Reduktion tatsächlich gegebener intellektueller Kompetenz und Leistungsfähigkeit durch Ideologisierung. Einseitige Fokussierung und die Einstellung sachliche Erkenntnisse durch, "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" zu ersetzen.
Natürlich kann ich mich bei meiner Suche nach einer eigenen Definition des Begriffs Faschismus, dem Einfluss fremder Gedanken nicht entziehen. Ich kann sie jedoch in eine facettenreichere Betrachtung einbeziehen und versuchen diese Definitionen mit eigenen Überlegungen, auch unter den Eindrücken politischer Unkultur im Deutschland des 21.Jahrhundert zu interpretieren. Und so, vielleicht als Nebenprodukt missbräuchliche Auslegungen entlarven. Man braucht Faschismus nicht völlig neu definieren, aber man sollte die Lesart überdenken, um neue faschistische Tendenzen in der Gesellschaft zu erkennen und ihnen entgegen zu wirken.
Ursprünglich wurde die politische Bewegung Benito Mussolinis, dem selbst ernannten “Duce” (zu deutsch: Führer), als Faschismus bezeichnet. Gelegentliche Versuche die Verwurzelung des Faschismus bereits in der Antike, sprich dem römischen Reich zu suchen ist pseudowissenschaftlicher Unfug. Der Kontext zum Römischen Reich ist lediglich auf Mussolinis Verwendung eines römischen Amtssymbols zurückzuführen und wohl auch auf eine ordentlich Prise Größenwahns des Duce. Einem kleinen Mann, der das Charisma hatte, Menschen um sich zu scharren und die Macht zu ergreifen. Jedoch mit der Macht selbst nicht umgehen konnte, um sie in etwas Positives zu verwandeln. Der Prototyp eines Faschisten.
Ein Blaupause für Adolf Hitler, der darauf seine eigene wirre Ideologie projizierte, die er dann, wiederum unter der falschen Flagge eines Nationalen Sozialismus auf die Welt los ließ. Im Unterschied zu Mussolini, war Hitler jedoch nicht nur charismatisch, sondern zu tiefst überzeugt von dem was er tat, dass er selbst, sich als Person verleugnete und seine Wurzeln. Für seinen Hass erfand er sich neu, vermutlich einer der Hauptgründe, dass er eine Zeit lang, die Welt blenden konnte. Jedoch hoben Hitler noch deutlich mehr Eigenschaften von Mussolini ab. Zielstrebigkeit, Konsequenz und intelligenter Einbindung aller Möglichkeiten und Machtstrukturen, die seiner Ideologie dienten. Er schuf Abhängigkeitsverhältnisse. Ob Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst oder Politik, Adolf Hitler schaffte die Infiltration eine gesamten Gesellschaft, wie sie bis Dato nur den russischen Kommunisten gelungen war. Irrsinn mit System. Der Faschismus als Trägerelement einer Ideologie.
Der Begriff Faschismus kommt von den italienischen “fasci“ (ausgesprochen: faschi), der Name für Mussolinis Kampfgruppen. Dieser Name leitet sich wiederum von den lateinischen “Fasces“ ab. “Fasces“ waren an den Griffen mit einem Rutengeflecht umwickelte Streitäxte, die bei den alten Römern das Zeichen für die Amtsgewalt hoher Beamter waren. Die italienischen Faschisten machten sie zu ihrem Parteiabzeichen. Mussolini träumte vom Wiederaufbau des Römischen Reiches und sah sich in der Nachfolge der römischen Kaiser. Noch heute ein sicheres Zeichen von Größenwahn. Viel mehr Verbindungen gab es historisch betrachtet zur Antike nicht. Es war, wie später unter Adolf Hitler in Deutschland, bestenfalls als Hommage des Größenwahns an das martialische Auftreten römischer Truppen beim Zug in die Schlacht zu verstehen. Die Psychiatrien der Welt sind voll von Cäsaren, Napoleons und anderen Feldherren, die nicht ohne Grund weggeschlossen sind. Denn auch Irre können unheimlich überzeugend wirken.
Wer das Thema Größenwahn einmal vertiefen möchte, dem empfehle ich eine unterhaltsame Lektüre. “Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt.
Die faschistische Mussolini-Bewegung in Italien, errichtete 1922 in die erste totalitäre Diktatur mit dem üblichen heroisierenden Drumherum des Personenkultes, um den “einen“ Führer. Mussolinis Diktatur wurde zum Archetyp für eine Reihe weiterer politisch rechts ausgerichteter Bewegungen in Europa, die heute alle unter dem Oberbegriff Faschismus zusammengefasst werden.
Merkmale: Führerkult, Einparteiensystem, Nationalistische Orientierung, Abschaffung der Meinungsfreiheit, Gleichschaltung von Legislative und Judikative. Hier kann man die politische Rechtsausrichtung getrost unter zufällig einordnen, denn das politische Klima der 1920er und 1930er Jahre, ein Klima der politischen Zerrüttung, verlangte nach einer ordnenden Hand. Zumindest aus der Sicht einer breiten Masse, welche Königshäusern nicht mehr folgen wollte, doch bei den politischen Parteien mit demokratischen Ausrichtung nur auf Zersplitterung und Chaos traf.
Die rechte Ausrichtung des Faschismus als Form der Machtausübung und als Verallgemeinerung kann man unter “Mainstream“ Meinungsmache verbuchen. Meinungsmache, die willentlich oder unwissentlich eine falsche Darstellung propagiert. Die Definitionen des Faschismus dient in jeden Fall dazu, den Faschismus einer Schublade zuzuordnen, auch wenn diese so nicht passen. Diese verfälschte gesellschaftliche Darstellung gestattet es, den Mächtigen von Heute natürlich, sehr manipulativ mit und über Faschismus zu argumentieren. So das man auch hier Vorsatz vermuten darf. Im Deutschland des 21. Jahrhundert ist dies Entwicklung Lehrbuchhaft zu beobachten.
Der Begriff Faschismus ist nämlich eher wage. Eine Erklärung fiel selbst seinem Erfinder Benito Mussolini schwer. Auf die Frage nach den geistigen Grundlagen seiner Bewegung antwortete er einmal: Er brauche keine geistigen Grundlagen. Handeln sei wichtiger als Philosophie.
Faschismus ist einfach eine Form der totalitären Machtausübung, die durchaus geeignet ist, mit verschiedensten Inhalten gefüllt werden. Anders als beispielsweise Demokratie, Liberalismus, Sozialismus oder Kommunismus enthält der Faschismus keine politische Aussage. Es kommt nur auf das Totalisieren einer Idee an, diese kann auch nur von einer Minderheit vertreten werden, solange diese sich die Meinungshoheit sichert. Das heißt Kontrolle über Medien und Meinungsbildende Bildung besitzt. Ein Grund warum Gesellschaftsformen, wie Demokratie, Liberalismus, Sozialismus oder auch Kommunismus extrem anfällig für faschistische Tendenzen sind. Selbst wenn faschistische Machtausübung völlig gegen die eigene Philosophie steht, heiligt der Zweck die Mittel. (Querverweis Deutschland, 21. Jhd.)
Der Faschismus ist in hohem Maße antidemokratisch und doch gedeiht er in der Demokratie genauso gut, wie im Sozialismus oder dem Kommunismus. Zwar wird der Faschismus oft mit Einheitsparteien und Führerkult gleichgesetzt, wo die tragende Staatsräson durch eine Einheitspartei (Oder ein Block von Parteien) oder einen Diktator vertreten wird, der das alleinige Recht auf die absolute Wahrheit hat. Doch ist der Faschismus evolutionär zu sehen. Ein sich verändernder Mechanismus, der nicht nur rechts des politischen Spektrums, sondern auch auf der linken Seite des Spektrums funktioniert. Eben so gut, wie in der Mitte. Ein Mechanismus der sich einschleicht, wie ein Virus. Erst dringt er in wenige politische Zellen ein, baut ihr Genom um, um sich dann massenhaft zu reproduzieren. (Querverweis Deutschland, 21. Jhd. und DDR)
Als gutes Beispiel kann hier der heute vergangene Ostblock genannt werden. Auch wenn der sozialistische Gedanke sich am Wohl des Menschen orientierte und tief humanistische Ideen vertritt, kann man die Form der Machtausübung ohne weiteres Faschismus nennen. Denn die Machtausübung verselbständigte sich Zusehens und versteinerte in einem totalitären Machtsystem. Selbst die These, das der Ostblock nicht von Patriotismus, als Element des Faschismus, als Regierungsform infiltriert wurde ist so nicht richtig. Denn der sozialistisch geprägte Faschismus fasste den Begriff der nationalen Identität nur weiter. Er übersprang nationale Grenzen und weitete den Begriff Volksgemeinschaft aus. Es hieß nun Völkergemeinschaft und umfasste praktisch alle Staaten, die ein sozialistisches System im weitesten Sinne etablierten. Die Besonderheit war, man stellte dabei die eigene Nationalstaatliche Identität nicht in Frage. Sie wurde lediglich überregional, in den Medien nicht stark betont. Die nationale Heimatliebe und überregionaler, sozialistischer Patriotismus waren keine sich ausschließenden Kriterien, sondern Teil der Innenpolitik. Ein interessantes Beispiel dazu:
Die Jungen Pioniere der DDR:
DIE GEBOTE DER JUNGPIONIERE
WIR JUNGPIONIERE
lieben unsere Deutsche Demokratische Republik.
WIR JUNGPIONIERE
lieben unsere Eltern.
WIR JUNGPIONIERE
lieben den Frieden.
WIR JUNGPIONIERE
halten Freundschaft mit den Kindern
der Sowjetunion und allen Ländern.
WIR JUNGPIONIERE
lernen fleißig, sind ordentlich
und diszipliniert.
WIR JUNGPIONIERE
achten alle arbeitenden Menschen
und helfen überall tüchtig mit.
WIR JUNGPIONIERE
sind gute Freunde und helfen einander.
WIR JUNGPIONIERE
singen und tanzen, spielen und basteln gern.
WIR JUNGPIONIERE
treiben Sport und halten unsere Körper
sauber und gesund.
WIR JUNGPIONIERE
tragen mit Stolz unser blaues Halstuch.
Wir bereiten uns darauf vor, gute Thälmann-
pioniere zu werden.
Das unterlegt meine Aussage, den in der einen oder anderen Variante existierten diese Gebote in jeden sozialistischen Land.
Im globale und nationalen Verbalkrieg ist der Begriff “Faschist”, sowie das Wort “Nazi“, welches den Nationalsozialisten beschreiben soll, zu den am häufigsten verwendeten politischen Schimpfwörtern geworden und steht für schlimmste menschliche Eigenschaften, wie Gewalttätigkeit, Brutalität und die Unterdrückung Andersdenkender und ihrer politischen Standpunkte. Worte werden zu Totschlagargumenten. Man nutzt die negative Ausstrahlung dieser Begriffe, die in unserer Gedankenwelt unverrückbar mit den schlimmsten Gräueltaten deutscher Faschisten und Nationalsozialisten verbunden sind schlicht zur Diffamierung politischer Gegner.
Wohl wissend, das diese Vergleiche nicht zutreffend sind, aber eine Zeit lang auf den normalen Bürger abschreckend wirken. Augenfällig in Deutschland ist, hier besonders die totalitärsten Kräfte, wie rot-grüne Extreme, deren Verhalten man ohne rot zu werden als faschistisch bezeichnen darf, sich dieser Totschlag Argumente bedienen. Wenn sie zu einem demokratischen Dialog aufgefordert werden, in dem sie argumentativ unterliegen.
Diese rot-grüne Minderheit besitzt auch die Meinungshoheit, zusammen mit der rot-schwarzen Regierung Merkel. Da nach aktuellen Umfragen bei Journalisten zu über 76% rot-grün gewählt wird. So ist die Richtung der Berichterstattung klar, die Neutralität der Medien ist keineswegs gewährleistet. Wenn auch hier eher von Selbstzensur gesprochen werden muss, bestätigt es doch, die Merkmale von Faschismus sind vorhanden.
Das die Gegenseite, wie Pegida und AfD, die man hier durchaus als Opfer undemokratischer Willkür bezeichnen darf, dann im Umkehrschluss Gutmenschentum und Lügenpresse als Totschlag Argumente für sich entdeckten überrascht wenig.
Noch weniger überraschend, dass die unverstandene Masse der Bürger aufbegehrt und sich die Gegenattacken der oppositionellen AfD zu eigen macht. Insbesondere dann, wenn eine rot-schwarze Regierung sich diesen faschistischen verbalen Krieg anschließt, um eigene Fehler zu Kaschieren und die Stimmung im Volk aus ihrem Elfenbeinturm heraus völlig falsch einschätzt.
Das Paradebeispiel von politischer Unfähigkeit und Selbsttäuschung in der Regierung. Man zieht alle Register faschistoider Methoden, lässt den Missbrauch von Medien, Justiz und Rechtsstaat durch Extremisten zu. Unterstützt diese sogar massiv durch Verordnungen und einseitige Gesetzesauslegungen, schaltet Legislative und Judikative gleich, oder versucht dies zumindest. Der Bürger wird von der Arbeit bis zu den Sozialen Netzwerken beschnüffelt, das er ja auch politisch korrekt sei. Wobei hier natürlich auch professionelle Zensoren beschäftigt werden. Man lässt sich als Regierung sogar so weit in den undemokratischen Sumpf herab, das ehemalige Stasi Mitglieder mit der Beschnüffelung sozialer Netzwerke beauftragt werden und aus Steuergeldern vergütet. Man sieht zu, dass Parteien, wie die Linke und die SPD linke Extremisten, wie die Antifa bezahlen, um das Demonstrationsrecht zu untergraben. Die mit Bussen bis zu 1500 Personen anreisen, um Randale gegen sogenannte Rechte zu machen. Natürlich finanziert aus Steuermitteln. Zusehens agieren Regierungsparteien und andere als eine Einheitsfront, was auch nichts anderes ist, als eine Einheitspartei mit der einen, absoluten Wahrheit. Gleichzeitig wollen sie Demokratie erhalten, die sie selbst unweigerlich abschaffen. Die Deutsche Regierung und ihre Blockflöten unterdrücken Meinungsfreiheit und Vielfalt, schrecken nur noch vor dem letzten Schritt zurück, der offenen Gewalt gegen Andersdenkende Bürger.
Genau dass ist der Faschismus, den wir alle verachten. Der Einzelne zählt nichts, nur das große Ganze Gemeinwohl zählt. Aber so, wie es die Elfenbeinturm Eliten sehen, nicht wie das Volk es möchte. Selbst ein gewisser Führerkult ist vorhanden. Mutti Merkel als die Bundeskanzlerin ohne Fehl und Tadel.
Wen wundert es, das über 60% der Deutschen glauben in einer Diktatur zu leben. Nur dass sie nicht wissen, in was für einer Diktatur, denn er Mainstream hat ja noch keine Schublade mit der Aufschrift “Diktatur der Demokraten“ erfunden. Der Bürger fühlt, er ist nicht mehr frei im Geist und in seinen Äußerungen. Doch der Grundzug von Demokratie ist auch Angstfreiheit, zumindest in der freien Meinungsäußerung.
Ein Grund mehr, mein Versuch Faschismus besser zu erklären, ohne ihn neu zu definieren. Denn Deutschland befindet sich auf dem direkten Weg in die Faschismus-Falle. Geführt von einer Frau, die es nicht besser gelernt hat und einem rot-grünen intellektuellem Mob, westlichen Bildungsformates, der sich blind stellt für Realitäten.
George W. Lästerbacke
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Freitag, 16. Oktober 2015
Die Ohnmacht der Demokraten
Es geht um einen wahren Fall, der Fall Michael Perez. Der Fall soll hier nur als Beispiel dienen. Es gibt sicher hunderte Fälle, die Willkür im Einzelfall noch drastischer darstellen würden. Bei diesem Fall möchte ich durchaus polarisieren.
Der junge Mann, der wegen einem schweren Ausraster, welcher keinesfalls als Bagatelle bezeichnet werden sollte, ist in die Hände der Psychiatrie geraten. Der Grund, eine Straftat, die geahndet werden sollte. Doch nach meinem Verständnis von Rechtspflege sicher nicht so.Es gibt Totschläger und Mörder, die milder behandelt werden. Die Verhältnismäßigkeit ist nicht gewahrt. Er sitzt nun seit 2008 in der geschlossenen Psychiatrie, wo er gegen seinen Willen medikamentös und behandelt wird. Näher zum Fall könnt ihr euch auf Behoerdenstress.de ( http://behoerdenstress.de/gerechtigkeit-und-freiheit-von-michael-perez-opfer-der-justiz-und-der-psychiatrie/ ) informieren. Dort findet ihr die Geschichte von Michael Perez. Ich persönlich benutze diese Quelle gerne, da ich sie aus längerer Beobachtung als seriös einstufe.
Dieser Fall regte mich an, mal wieder den Spiegel vorzuhalten. Viele Missstände wären in Deutschland gar nicht möglich geworden, wenn wir alle, ich schließe mich da nicht aus, nicht allzu oft einfach nur wegschauen würden und Ignoranten wären. Es ist schlimm, wenn man drastisch ansehen muss, was in Deutschland tausendfach geschieht, ohne dass die Öffentlichkeit Notiz nimmt. Vor einigen Tagen erhielt ich ebenso Informationen, dass eine Bloggerin wegen eines Artikels über die deutsche Justiz, der nur ihre persönliche Meinung darstellt, ebenfalls vom Gericht mit Psychiatrie Einweisung bedroht ist. Nicht einmal wegen Tätlichkeiten oder hohem Aggressionspotential. Es ist einfach so, das in diesem Land jeder zum Opfer werden kann, der es sich gestattet, einmal neben der Spur zu sein oder auch nur seine eigene Meinung vertritt. Das sind Zustände, die eine Demokratie nicht zulassen darf.
Der Machtmissbrauch durch einzelne inhumane und inkompetente Vollstrecker von Recht, Ordnung und Gesetz. Dieser Missbrauch wird gestützt von einer Vielzahl Bürokraten, welche gleichermaßen agieren, wie die Vollstrecker deren Handlanger sie sind. Das gilt nicht nur für die Psychiatrie, sondern zieht sich über jede Art von Ämtern und Behörden.
Oft fehlt es an neutralen und kompetenten Stellen, die im Zweifelsfall angerufen werden können. Selbst wenn diese Möglichkeit einer Schiedsstelle gegeben ist, so ist sie doch oft besetzt mit Vertretern, die dem selben bösartigen Herrn dienen, auf die eine oder andere Art. Leider muss man sagen, diese Strukturen, sind so verfestigt, das es kaum möglich ist, sich als einzelner Bürger zu Wehr zu setzen. Eine Diktatur wäre eben sowenig beeindruckt, wie diese Bürokraten.
Doch man beachte, der deutsche Staatsbürger, hat dieses System durch Jahrzehnte des Konsumierens, ignorieren und wegsehen, wenn es ihn nicht betraf gefördert. Dass das Deutschland von heute, eine Diktatur der Bürokraten und demokratischer Despoten ist, dass ist alleine der deutschen Untertanen Mentalität geschuldet.
Der traurige Einzelfall, der eigentlich gar kein Einzelfall ist, kann nur geschehen, weil die Opfer immer wieder von der Masse, die es nicht interessierte, allein gelassen wurden und werden. Doch die Zeche bezahlen wir alle, denn jeder kann heute in die Mühlen des Staates geraten und wird dort zermahlen, wenn wir uns nicht gemeinsam wehren. Das ist der einzige minimale Rest von Demokratie, der uns noch geblieben ist. Die heutigen Zustände und Ereignisse in unserem Land, machen das mehr als deutlich. Denkt mal darüber nach.
George W. Lästerbacke
Freitag, 29. August 2014
Virtuelles Geld und Freiheit
Einfach nur Geld?
Unsere Vorfahren hatten noch einen einfachen Umgang mit Geld. Sie kauften und verkauften Dienstleistungen und Waren damit und um sich vor Raub und Verlust zu schützen, versteckten sie es gut im Haus oder Garten. Die einen im Schub, in Dosen und anderen Gefäßen, die Anderen, die etwas mehr besaßen hatten ihr Töpfen gut im Garten vergraben. Auch heute graben Schatzjäger diese Spargroschen noch aus. Der sprichwörtliche Sparstrumpf der Oma unter der Matratze kündet noch heute davon, das man Niemanden traute, außer sich selbst. Schon damals war die größte Bedrohung für privates Vermögen, der Staat und Betrüger. Nicht die Räuber. Augustinus von Hippo sagte ca 400 Jahre nach Christus Zitat “Nimm das Recht weg. Was ist der Staat dann anderes als eine große Räuberbande.“ Die Geschichte lehrt uns, wie recht der Philosoph und Kirchengelehrte doch hatte.
Das hat sich bis heute wenig geändert, doch die Räuber, Blender und Betrüger, die haben sich radikal vermehrt. Sowie die Krake mit Namen Staat seine Tentakeln, in der heutigen Zeit, hundert mal mehr nach dem Bürger ausstreckt, um ihn zu auszuspionieren, zu kontrollieren und auszupressen. Doch heute glauben die Menschen, im faschistoiden Glauben an die Obrigkeit und intensiver jahrzehntelanger medialer Gehirnwäsche, tatsächlich an ein System, das ihr privates Vermögen schon problemlos rauben und eliminieren kann. Sie geben ihr Geld, das mit realer Leistung erworben wurde in die Hände von Banken, noch obskuren Geldverwaltern und Spekulanten. Über allen thront die Staatskrake.
War das solange noch in Ordnung, als man behaupten konnte, dass das reale Geld auf der Bank noch real existierend war und die Bank durch Gebühren und geschickte Anlagen real existierendes Geld vermehrte. So ist das heute nur noch Dummheit. Blenderei und Betrug war schon immer dabei, das ist klar. Wie wir wissen fingen schon die ersten Händler des Goldes irgendwann an, Gold das sie gar nicht selbst im Speicher hatten, spekulativ zu vermarkten. In der Sache waren schon die Vorläufer der Banken eher Illusionisten und Betrüger. Aber Fakt ist, bis ins 20 Jahrhundert konnte man noch ein gewisses Vertrauen in diese Institutionen legen, aus dem einfachen Grund, sie waren tatsächlich noch mit genügend Bargeldreserven ausgestattet oder hatten eben aus anderen Quellen Zugriff darauf. Doch schon Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts war abzusehen, das immer mehr Vermögenswerte und somit Geld, nur noch auf dem Papier existierten. Das Spekulantentum nahm rasant Fahrt auf. Inflation und Hyerinflation, Depression und Weltwirtschaftskrise zeigten das deutlich. Nicht zuletzt beflügelt und wieder mit gebrochenen Flügeln danieder gehend durch das rasante Wachstum von Aktiengesellschaften. Im Jahre 1407 wurde in Genua in Frankreich die Banco di San Giorgio gegründet, prinzipiell wird diese Institution als die erste Aktiengesellschaft angesehen. Doch diese Institutionen waren bis weit ins 1900 Jahrhundert eher den Finanzeliten vorbehalten. Vermögen wurde im kleinen Kreis bereitgestellt, generiert und auch gelegentlich vernichtet. So wurde im allgemeinen ein großer Schaden verhindert. Im gemeinen Volk, galt Omas Sparstrumpf noch Jahrhunderte lang als beste Anlage und Versicherung. In diesem Falle schütze die Klassengesellschaft praktisch vor totalen volkswirtschaftlichen und privaten Verlusten. So den, den ein armer Tropf der arbeitenden und produzierenden Klasse überhaupt sparen konnte.
Doch im 19. Jahrhunderts bis ins 20 Jahrhunderts, waren Geldanlagen auch noch eher elitär, allerdings spekulierte das inzwischen gut etablierte Bürgertum, eine wesentlich breitere Schicht, als vormals noch der Adel, ebenfalls schon lustig darauf los. Investiert wurde in alles, was die Spätfolgen der industriellen Revolution waren. Aufstrebende Industrien, Schifffahrtsgesellschaften, Telefonie und Elektrizität, der technischer Fortschritt und Wissenschaft befeuerten die Phantasie. Fairer Weise muss man sagen, viele segensreicher Erfindungen des 20. Jahrhunderts hätten wohl ohne die Erfindung der Aktiengesellschaft kaum den Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden. Soviel Kapital, wie nötig wurde, um eine Massenproduktion zu finanzieren, war schier unmöglich von einzelnen innovativen Geistern aufzubringen. Es sei natürlich bemerkt, die Banken und Finanzierungsgesellschaften waren immer die ersten Nutznießer der Entwicklung, die kein Risiko trugen. Das wurde immer bewusst auf den Anleger abgewälzt. Denn sie erhoben Gebühren für den Vertrieb von Aktien, das Risiko trug in der Regel der Investor. Doch wie gesagt, ob Weltwirtschaftlichen, Inflation oder Pleitewellen, die Geldgier der Investoren, ob große oder kleine Anleger, befeuerte dieses Spekulantentum immer neu. Der Gedanke Kapital aus dem Nichts zu generieren, der heute eine gesamte Gesellschaft in seiner Umklammerung hält, wurde hier geboren. Gier ist eine starke Motivation, wenn auch oft ein schlechter Ratgeber.
Virituelles Geld, Luftschlösser?
Genau auf diese Art und Weise wurde das Modell des Luftgeldes geschaffen, nur noch im kleineren Rahmen. Man lieh Geld, man versprach Gewinn und das Geld blieb erst mal im Kreislauf, nun schon nicht mehr real existierendes Geld, sondern angenommenes. Aktien stiegen und fallen im Kurs, aber nur auf dem Papier. In der Realität gab es das Geld nicht, seine Fiktivität wurde akzeptiert. Das ist heute nicht anders, nur nennen wir es nun virtuelles Geld. Die Computertechnik und das Internet haben das ermöglicht. Wenn wir uns vorstellen, das für jeden echten Euro, den wir in der Hand halten, zehntausend Euros in Datenbanken existieren, dann haben wir eine Vorstellung davon, was real ist und was nicht. Unsere gesamte Wirtschaft basiert auf Nullen und Einsen in Datenbanken. Das funktioniert aber nur, solange wir uns der Illusion hingeben, es wäre echtes Geld. Ist es aber nicht, gehen sie mal auf einen Markt irgendwo auf dieser Welt, in dem es frische Lebensmittel und anderes gibt, dort wo die Händler keine Kreditkarten akzeptiert. Sie werden sehen, es gibt nichts zu essen, sie bleibt hungrig und wenn ihr noch soviel virtuelles Geld auf der Bank habt.
Das Gleiche würde passieren, wenn zum Beispiel eine globale Katastrophe plötzlich das Internet zusammenbrechen lässt. Plötzlich kein Geld mehr da, nur das was es noch in bar gibt. Einfach nur, weil das Geld in den Datenbanken nicht mehr mit anderen Systemen kommunizieren kann kann. Es ist zwar immer noch auf diversen Servern gespeichert, doch auch wenn in Atombomben sicheren Speichern eure Daten, also euer Geld existiert, kein Bankangestellter dieser Welt und kein Geldautomat würde es euch auszahlen können.
Das Szenario ist soweit nicht hergeholt, internationale Forscherteams erstellten bereits Szenarien, was der Zusammenbruch des Internets bedeuten würde. Heute sind bis zu 80% unserer Infrastruktur, ob Lebensmittel, Energie oder Wasser so weit vernetzt, das optimistisch betrachtet nach 14 Tagen ohne Internet kein Strom und kein Wasser mehr fließt. Die Supermärkte bekämen keine Waren mehr und viele andere Probleme. Das virtuelle Geld, das gibt es natürlich binnen Stunden nicht mehr. Eine Folge globaler und nationaler Vernetzung. Wirklich realistisch betrachtet fängt das Systemversagen jedoch schon Stunden später an. Kommunikation im Netz ist der Blutkreislauf des 21. Jahrhunderts, steht dieser Kreislauf still, dann ist Feierabend. Von sich selbst überlassenen Atomkraftwerken oder ähnlichen Einrichtungen rede ich gar nicht erst.
Doch nun kommen wir zu einem anderen, nicht weniger gefährlichen Szenario.
Das Bargeld wird abgeschafft?
Unserem Internet geht es gut, das Leben läuft seine Bahnen und alle und jeder Mensch zahlt mit Karte, implantierten Chip oder anderen Zahlungsmethoden. Ein für die nächsten zehn Jahre durchaus möglicher, zu erwartender Vorschlag aus der Politik. Schweden ist da im Moment schon Vorreiter.
Das hört sich erst einmal nicht schlecht an, den es hätte tatsächlich Vorteile. Erstmal die Kosten für die Produktion von Bargeld würden wegfallen, es wäre hygienischer und das lästige Kleingeld zählen, wäre auch Geschichte. Doch bereits vorab im Text haben wir über Gefahren gesprochen, die der Umgang mit virtuellen Geld hat. Nun ein neuer Aspekt.
Macht über das Individuum?
Schaffen wir das Bargeld ab, sind wir nicht nur von der funktionierenden Technik abhängig, sondern auch von denen, die das Geld verwalten, denen die, die Geldverwalter verwalten und denen die uns verwalten. Ergo dem Staat und der Wirtschaft.
Wer immer die Datenströme kontrolliert oder denen befiehlt, die diese Datenströme kontrollieren und Einfluss darauf hat, diese Personengruppe kontrolliert auch dich. Das ist ein Fakt. Du musst essen, trinken, wohnen und schlafen, als Grundbedürfnis. Auch das ist ein Fakt. Womit bezahlst du? Natürlich mit Geld. Hast du Bargeld, dann kann dir Niemand etwas vorschreiben, du gibst dein Geld nach Gutdünken aus. Das ist Fakt. Du sagst was du willst, du denkst was du willst, du lebst wie du möchtest. Dein Limit ist nur dein Einkommen an Bargeld. Das ist ein Fakt.
Doch wenn dieses Einkommen nur noch virtuell aus Nullen und Einsen besteht, dann gehört es dir zwar immer noch. Doch woher weißt du, das du noch frei reden kannst, wenn der Mann gegen den du, vielleicht redest, über die Macht verfügt, dich um dein virtuelles Geld zu bringen? Bist du dann noch frei, hoffst du auf Gerechtigkeit? Das ist genauso eine Illusion, wie an die Echtheit von virtuellen Geld zu glauben.
Es heißt Macht korrumpiert, grenzenlose Macht korrumpiert grenzenlos. Wer sollte die Mächtigen noch kontrollieren, wenn du ihnen gestattest grenzenlose Macht zu haben. Denn Bargeld ist immer noch Macht. Macht über dich selbst, Macht über deine Freunde, Bekannte, Verwandte, Macht über die Menschheit. Virtuelles Geld ist grenzenlose Macht über das Individuum. Das ist Fakt.
Es ist kaum notwendig die Folgen weiter zu erläutern, denn jeder der diesen Beitrag liest, kann diese gedanklichen Szenarien problemlos weiter denken.
Ist die Zukunft Bargeldlos?
Die Frage ist nur, wann kommt die totale Bargeldlosigkeit? In der Politik, wird dieses Szenario als noch nicht relevant bezeichnet. Sicher nicht, weil es technisch nicht umsetzbar wäre. Das wäre schon im späten 20 Jahrhundert möglich gewesen, Es ist nur so, das die meisten Menschen keine Akzeptanz zeigen würden. Sie müssten einen Sinn sehen, das Bargeld abzuschaffen.
Schweden gilt als Vorreiter. Es ist sehr wahrscheinlich, das es der erste Staat Europas sein wird, der versuchen wird, das Bargeld abzuschaffen.
Ist ein Szenario heute schon denkbar?
Wir alle schauen schon lange kopfschüttelnd auf unseren Euro, der uns eigentlich nur immer neuere Teuerungen brachte. Egal, was uns die Politik, die bei der Einführung nur wirtschaftsfreundliche Ziele verfolgte erzählen mag. Alles lässt sich mit Statistiken schönen. Nicht umsonst sagte der britische Premierminister Churchill einst, traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Uns als kleines Rad dieser Gesellschaft fällt am Geld eher eins auf, mit jedem neuen Schein, erscheint uns das Geld hässlicher. Oft hört man den Vergleich vom Monopoly Geld in der Bevölkerung, also Spielgeld. In der Sache war Bargeld immer etwas, was wir mochten, etwas dass uns auch vom Designe angesprochen hat. Wir konnten uns damit Identifizieren. Seit der nationale Charakter des Geldes in Europa verloren gegangen ist, wurden wir emotional kälter gegenüber dem Geld, und mit jeden neuen Designe entfernen wir uns mehr davon, Bargeld zu mögen. Zufall oder ein Plan, die Akzeptanz von Bargeld zu reduzieren? Das bleibt reine Spekulation. Eher Verschwörungstheorie, als beweisbar.
Doch in der heutigen Zeit überschlagen sich die Ereignisse. Es sieht so aus, als gäbe es bald neue Argumente, gegen das Bargeld. Wir alle wissen, das Bargeld uns krank machen kann. Die Scheine und Münzen haben einen Nachteil. Sie sind eigentlich absolut unhygienisch. Bakterien, Viren und Keime aller Art, befinden sich auf den Oberflächen, da es täglich von Hand zu Hand geht. In der alltäglichen Praxis interessiert es uns wenig, wir denken darüber einfach nicht gerne nach.
Doch seit Monaten beobachten wir mit Interesse, wie eine sonst eher regional klein verlaufende Epidemie Episode in Afrika sich unkontrolliert ausbreitet, ganze Landstriche West Afrikas ins gesellschaftliche Chaos stürzt. Das allein beunruhigt uns noch nicht, es ist ja weit weg, glauben wir und die Experten sagten ja, keine Gefahr für Europa. Nun sagen die Experten immer noch statistisch besteht die Gefahr in Europa für bei soundsoviel Prozent für dieses oder jenes Land. Also eigentlich immer noch keine Gefahr. Vermutlich hören wir nun monatlich andere Prognosen. Natürlich besteht auch bei den ersten Fällen in Europa keine Gefahr. Es stimmt schon, Europa ist technisch und medizinisch sehr gut geschützt und selbst Infizierte haben hier eine viel bessere Überlebenschance, als in Afrika. Obwohl es eine wirklich tödliche Infektion ist. Natürlich gibt es da schon wieder Verschwörungstheorien, das die USA Ebola verbreitet hätten. Das denke ich zwar nicht, aber in der heutigen Welt, traue ich mir nicht mehr, etwas für unmöglich zu halten. Der Mensch ist leider die bösartigste und traurigste Kreatur unter Gottes herrlichen Himmel, wie es so schön heißt.
Wir können davon ausgehen, das diese Infektionskrankheit noch in 2014, in einigen Großstädten auftreten wird, sicher erst nur Einzelfälle. Doch in 2015, da könnten sich die Vorfälle häufen. Vielleicht wenige Dutzend, vielleicht einige Hundert oder auch tausende Fälle. Sicher kaum merklich bedrohlich und wohl mit nur wenige Toten, doch genug Stoff, um in den Medien dauerhaft präsent zu sein. Wir alle werden viel aufmerksamer zuhören. Empathischer für das Thema. Wäre es nicht wahrscheinlich, das dann auch die Politik aufmerksamer reagiert und natürlich darauf verweist, das grade unser Bargeld eine dauerhafte latente Gefahr ist, für die Volksgesundheit. Eine hygienische Zeitbombe, die entschärft werden sollte. Ob das nicht ein Zeitpunkt sein könnte, eine andauernde mediale Kampagne zu starten, die auf Dauer die Akzeptanz der Bürger für das bargeldlose Zahlen steigert?
Alles nur Spekulationen, die mir bei diesem Thema durch den Kopf gehen. Die Zukunft wird zeigen, was die Mächtigen noch bereit sind zu tun, um uns Bürger besser kontrollieren zu können. Ob sie sich diese gute Möglichkeit entgehen lassen?
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 9. April 2014
Der Staat
Einst gab es eine Räuberbande, sie zogen durch die Stadt und durch die Lande.
Sie zogen dem Volk das Fell über die Ohren. Sie waren Banditen, doch keine Torren.
Der Reichtum wuchs, die Bande wurde faul, sesshaft und fein. Edelmänner und
trotzdem gemein.
Mit Waffengewalt erhob man jetzt Steuern, machte Gesetze und tat nun beteuern,
alles legal, es waren ja nur Steuern.
Die Steuern dienten dem Lande, dem Volk, der Nation, das Volk war bescheuert und
geprellt um den Lohn.
Aus den Edelmännern wurden Hochwohlgeborne, die gründeten Staaten und sie wussten genau, was sie taten.
Doch auch die neuen Herren, mussten sich ernähren, drum taten sich die Steuern
mehren. Eine Steuer hier eine Steuer da, das Volk das zahlte, das war doch klar.
Es wurden immer mehr der faulen Fresser, das Volk malochte, Hochwohlgeborenen
ging es besser. Doch dann roch das Volk den Braten, der Staat ist auch nur eine Brut von Piraten.
In der Not und gar nicht dumm, benannten sich Hochwohlgeboren um.
Nun heißen sie Demokraten. Doch im Herzen sind sie Piraten. Von den Ahnen das
Handwerk des Stehlens, Raubens und Betrügens erlernt verkaufen sich gut, als Leute
für's Volk. Gelernt ist gelernt.
Ach so ein Staat, der ist schon toll, die einen malochen, die anderen haben die Taschen voll.
George W. Lästerbacke
Sie zogen dem Volk das Fell über die Ohren. Sie waren Banditen, doch keine Torren.
Der Reichtum wuchs, die Bande wurde faul, sesshaft und fein. Edelmänner und
trotzdem gemein.
Mit Waffengewalt erhob man jetzt Steuern, machte Gesetze und tat nun beteuern,
alles legal, es waren ja nur Steuern.
Die Steuern dienten dem Lande, dem Volk, der Nation, das Volk war bescheuert und
geprellt um den Lohn.
Aus den Edelmännern wurden Hochwohlgeborne, die gründeten Staaten und sie wussten genau, was sie taten.
Doch auch die neuen Herren, mussten sich ernähren, drum taten sich die Steuern
mehren. Eine Steuer hier eine Steuer da, das Volk das zahlte, das war doch klar.
Es wurden immer mehr der faulen Fresser, das Volk malochte, Hochwohlgeborenen
ging es besser. Doch dann roch das Volk den Braten, der Staat ist auch nur eine Brut von Piraten.
In der Not und gar nicht dumm, benannten sich Hochwohlgeboren um.
Nun heißen sie Demokraten. Doch im Herzen sind sie Piraten. Von den Ahnen das
Handwerk des Stehlens, Raubens und Betrügens erlernt verkaufen sich gut, als Leute
für's Volk. Gelernt ist gelernt.
Ach so ein Staat, der ist schon toll, die einen malochen, die anderen haben die Taschen voll.
George W. Lästerbacke
Sonntag, 16. März 2014
Kernfusion, endlose Energie für Alle
Bereits zum zweiten mal gelang es nun Teenagern Fusionsreaktoren im Klassenzimmer als funktionstüchtige Modelle zu präsentieren. 2008 in Nevada und nun in England 2014 mit einem Etat von 3600 Pfund. Die Energiequelle der Zukunft, die auf lange Zeit alle Energieprobleme lösen könnte offenbar nur von genialen Teenagern zu beherrschen? Da schauen unsere hochkarätigen Wissenschaftler doch ziemlich dumm aus. Oder liegt es einfach nur daran, das billige, massenhaft verfügbare Energie weltweit einfach nicht gewünscht ist? Die Frage danach, ob unsere Wissenschaftseliten dumm sind, die kann sich wohl jeder selbst beantworten. Das weltweit von den Konzern gesteuerten Regierungen kein Interesse daran besteht, der Bevölkerung billige Energie zur Verfügung zu stellen, daran hingegen besteht kaum ein Zweifel. Denn Energie ist die Macht Menschen zu unterdrücken, denn was ist der Mensch im 21. Jahrhundert, in der modernen Welt ohne Energie? Das Ende der Energie Sklaverei, wäre wohl deas Ende der mächtigsten Unternehmen der Welt, doch wer außer die machtlose Mehrheit des Planeten würde das wünschen?
Hier der Beitrag von N24 in Kopie, das orginal des Beitrages ist durch Doppelklick auf die Überschrift verfügbar.
Quelle: N24 Online
Autor: Mario Lips
"Jugend forscht" auf britisch
Ein 13-Jähriger aus einer mittelenglischen Stadt hatte den verwegenen Plan, einen Kernfusionsreaktor zu bauen. Stolz beeindruckt der Junge nun die Wissenschaftswelt.
Seit vielen Jahren zerbrechen sich hochrangige Wissenschaftler über einen vielversprechenden physikalischen Prozess den Kopf: Zwei Wasserstoffatome verschmelzen zu einem Heliumatom und setzen dabei viel Energie frei. Auf der Sonne läuft diese Reaktion in einem unvorstellbaren Maßstab ab, hier auf der Erde könnte die Fusion die Energieprobleme der Zukunft lösen. Während in aller Welt Ingenieure über effiziente Reaktoren nachdenken, hat ein 13-jähriger Brite eine Minianlage in einem verwaisten Schullabor gebaut.
Jamie Edwards ist nun der jüngste "Forscher", der jemals eine Kernfusionsanlage gebaut hat. Ganze fünf Monate hat das junge Talent an seinem Reaktor getüftelt, bis er erfolgreich die Atome aufeinander prallen ließ. Doch bevor Edwards sein Projekt starten konnte, musste er sich mit einigen Menschen auseinandersetzen, die ihn nicht ernst nahmen. So kontaktierte der 13-Jährige vergebens diverse Forschungseinrichtungen und Uni-Abteilungen auf der Suche nach Unterstützung.
Dem jungen Genie blieb nur der Gang zu seinem Schuldirektor mit der Bitte, seine Ideen im Schulgebäude umsetzen zu dürfen. Nach einiger Überzeugungsarbeit erteilte der Pädagoge Edwards nicht nur die Erlaubnis, in den Schulräumen zu experimentieren, sondern finanzierte das Projekt auch mit rund 3.600 Euro.
Präsentation im Klassenzimmer
Vor wenigen Tagen konnte der Jungwissenschaftler jetzt seine Ergebnisse in einem "strahlungsüberwachten" Bereich eines Klassenzimmers präsentieren. Vor einem Expertengremium startete er seine Fusionsmaschine, ein ausschlagender Geigerzähler bestätigte die geglückte Kernfusion. Ganz auf sich allein gestellt war Edwards während der Konstruktionsphase des Geräts allerdings nicht: Elektronikfachleute testeten das Gerät auf Sicherheit, betreuende Lehrer belegten zusammen mit dem 13-Jährigen Sicherheitskurse bei einem Kernenergieunternehmen.
Inspiriert fühlte sich Jamie von einem Teenager aus den USA, dem 2008 im Alter von 14 Jahren der Bau eines kleinen Fusionsreaktors gelang. Jamie war fasziniert von der Anlage und wollte es dem jungen Forscherkollegen aus Nevada gleichtun. Schon Jahre vorher hatte sich Edwards für Strahlung begeistert, von einem weihnachtlichen Geldgeschenk soll er sich einen Geigerzähler angeschafft haben.
Angespornt von seinem jüngsten Triumph hat Edwards nun weitere große Pläne: Eine Mini-Ausgabe des "Large Hadron Collider" (ein riesiger Teilchenbeschleuniger am Kernforschungszentrum CERN nahe Genf) soll die nächste Herausforderung für den Fan strahlender Teilchen werden.
Hier der Beitrag von N24 in Kopie, das orginal des Beitrages ist durch Doppelklick auf die Überschrift verfügbar.
Quelle: N24 Online
Autor: Mario Lips
"Jugend forscht" auf britisch
Ein 13-Jähriger aus einer mittelenglischen Stadt hatte den verwegenen Plan, einen Kernfusionsreaktor zu bauen. Stolz beeindruckt der Junge nun die Wissenschaftswelt.
Seit vielen Jahren zerbrechen sich hochrangige Wissenschaftler über einen vielversprechenden physikalischen Prozess den Kopf: Zwei Wasserstoffatome verschmelzen zu einem Heliumatom und setzen dabei viel Energie frei. Auf der Sonne läuft diese Reaktion in einem unvorstellbaren Maßstab ab, hier auf der Erde könnte die Fusion die Energieprobleme der Zukunft lösen. Während in aller Welt Ingenieure über effiziente Reaktoren nachdenken, hat ein 13-jähriger Brite eine Minianlage in einem verwaisten Schullabor gebaut.
Jamie Edwards ist nun der jüngste "Forscher", der jemals eine Kernfusionsanlage gebaut hat. Ganze fünf Monate hat das junge Talent an seinem Reaktor getüftelt, bis er erfolgreich die Atome aufeinander prallen ließ. Doch bevor Edwards sein Projekt starten konnte, musste er sich mit einigen Menschen auseinandersetzen, die ihn nicht ernst nahmen. So kontaktierte der 13-Jährige vergebens diverse Forschungseinrichtungen und Uni-Abteilungen auf der Suche nach Unterstützung.
Dem jungen Genie blieb nur der Gang zu seinem Schuldirektor mit der Bitte, seine Ideen im Schulgebäude umsetzen zu dürfen. Nach einiger Überzeugungsarbeit erteilte der Pädagoge Edwards nicht nur die Erlaubnis, in den Schulräumen zu experimentieren, sondern finanzierte das Projekt auch mit rund 3.600 Euro.
Präsentation im Klassenzimmer
Vor wenigen Tagen konnte der Jungwissenschaftler jetzt seine Ergebnisse in einem "strahlungsüberwachten" Bereich eines Klassenzimmers präsentieren. Vor einem Expertengremium startete er seine Fusionsmaschine, ein ausschlagender Geigerzähler bestätigte die geglückte Kernfusion. Ganz auf sich allein gestellt war Edwards während der Konstruktionsphase des Geräts allerdings nicht: Elektronikfachleute testeten das Gerät auf Sicherheit, betreuende Lehrer belegten zusammen mit dem 13-Jährigen Sicherheitskurse bei einem Kernenergieunternehmen.
Inspiriert fühlte sich Jamie von einem Teenager aus den USA, dem 2008 im Alter von 14 Jahren der Bau eines kleinen Fusionsreaktors gelang. Jamie war fasziniert von der Anlage und wollte es dem jungen Forscherkollegen aus Nevada gleichtun. Schon Jahre vorher hatte sich Edwards für Strahlung begeistert, von einem weihnachtlichen Geldgeschenk soll er sich einen Geigerzähler angeschafft haben.
Angespornt von seinem jüngsten Triumph hat Edwards nun weitere große Pläne: Eine Mini-Ausgabe des "Large Hadron Collider" (ein riesiger Teilchenbeschleuniger am Kernforschungszentrum CERN nahe Genf) soll die nächste Herausforderung für den Fan strahlender Teilchen werden.
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Sonntag, 28. Juli 2013
Das Ende des Geldes ...
Das Ende des Geldes ...
Alle jammern sie wollen die D-Mark wieder. Ich vermisse die gute alte D-Mark auch, aber mal ehrlich, der Fünfer war früher schon der hässlichste Schein. Hartgeld Fünfer, das waren meine Lieblinge. Und selbst wen wir die D-Mark wiederbekommen, was würde sich ändern?
Kaputt ist kaputt, die alten Preise kommen auch nicht mehr wieder. Das nennt man auch Inflation. Es ist doch eher so, mit immer mehr Geld, dass dem Bürger schon optisch missfällt, erreicht man, das Papiergeld und Münzen dem Menschen unsympathisch erscheinen. Was man nicht mag, davon trennt man sich leichter.
Eine Logik, die dazu führt, das virtuelles Geld immer mehr unbewusste Akzeptanz findet. Wenn die Mächtigen dieser Welt in der Zukunft entscheiden, das es für den Bürger und die Wirtschaft besser ist, das Bargeld abzuschaffen, dann wird sich wenig Widerstand im Volke regen.
Das Endziel ist das virtuelle Geld. Damit haben die Mächtigen die Menschen völlig in der Hand. Totale Kontrolle über die Zahlungsmittel, das ist die totale Kontrolle über den Menschen. Begreift eigentlich Einer von Denen, die ständig beschäftigt damit sind, sich darüber aufzuregen, das die D-Mark Geschichte ist, was wirklich passiert? Das am Ende des Wandels, die absolute Abhängigkeit und Unterdrückung steht? Es geht schon um die generelle Abschaffung von echten, physischen Geld. Denn der der die absolute Macht über das virtuelle Geld hat, hat die absolute Macht über DICH. Nicht DU bestimmst mehr, ob du Rechnungen bezahlen kannst, ob du essen kannst oder einfach konsumieren. Sondern die Mächtigen, die sagen tue DIES oder DAS, sonst genügt ein Knopfdruck und Alles was du in deinem Leben erreicht, erarbeitet und gespart hast ist weg. Das ist so einfach, müsste das nicht auch der Dümmste verstehen? Warum will das Niemand verhindern?
© Blasphemous Jaw
Alle jammern sie wollen die D-Mark wieder. Ich vermisse die gute alte D-Mark auch, aber mal ehrlich, der Fünfer war früher schon der hässlichste Schein. Hartgeld Fünfer, das waren meine Lieblinge. Und selbst wen wir die D-Mark wiederbekommen, was würde sich ändern?
Kaputt ist kaputt, die alten Preise kommen auch nicht mehr wieder. Das nennt man auch Inflation. Es ist doch eher so, mit immer mehr Geld, dass dem Bürger schon optisch missfällt, erreicht man, das Papiergeld und Münzen dem Menschen unsympathisch erscheinen. Was man nicht mag, davon trennt man sich leichter.
Eine Logik, die dazu führt, das virtuelles Geld immer mehr unbewusste Akzeptanz findet. Wenn die Mächtigen dieser Welt in der Zukunft entscheiden, das es für den Bürger und die Wirtschaft besser ist, das Bargeld abzuschaffen, dann wird sich wenig Widerstand im Volke regen.
Das Endziel ist das virtuelle Geld. Damit haben die Mächtigen die Menschen völlig in der Hand. Totale Kontrolle über die Zahlungsmittel, das ist die totale Kontrolle über den Menschen. Begreift eigentlich Einer von Denen, die ständig beschäftigt damit sind, sich darüber aufzuregen, das die D-Mark Geschichte ist, was wirklich passiert? Das am Ende des Wandels, die absolute Abhängigkeit und Unterdrückung steht? Es geht schon um die generelle Abschaffung von echten, physischen Geld. Denn der der die absolute Macht über das virtuelle Geld hat, hat die absolute Macht über DICH. Nicht DU bestimmst mehr, ob du Rechnungen bezahlen kannst, ob du essen kannst oder einfach konsumieren. Sondern die Mächtigen, die sagen tue DIES oder DAS, sonst genügt ein Knopfdruck und Alles was du in deinem Leben erreicht, erarbeitet und gespart hast ist weg. Das ist so einfach, müsste das nicht auch der Dümmste verstehen? Warum will das Niemand verhindern?
© Blasphemous Jaw
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