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Montag, 21. August 2017
Stützen der Gesellschaft
Das ist eine ganz kleine Philosophie für die Großen, die man klein hält.
Darüber liest man ab und zu. Es werden dir Menschen vorgestellt, die unsere Gesellschaft angeblich voran gebracht haben. Manchmal stimmt das sogar, es sind Menschen, die durch ihre innovative Arbeit Fortschritt geschaffen haben, dabei ist es egal ob in Technik oder Geist.
Alles was unser Leben besser macht, das stützt auch unsere Gesellschaft. Zurecht nennt man diese Menschen Stützen der Gesellschaft. In Deutschland ist der Mittelstand und die arbeitende Bevölkerung die Stütze der Gesellschaft, aber von denen hört man selten. Eher sporadisch sind manchmal Mittelständler vertreten, fast nie die Arbeiter und Angestellten die nicht nur die Arbeit schultern, sondern auch den Großteil der Steuern erwirtschaften, die diese Gesellschaft als Staat aufrecht erhalten.
Dies Schicht der Menschen, die für den Erhalt des Staates arbeiten, direkt oder indirekt und somit die Stützen der Gesellschaft sind, gibt es medial nicht mehr. Obwohl sie das Herz der Gesellschaft sind, das Blut und zumindest, die Masse des Hirns und das Stammhirn.
Dafür wurde die Berichterstattung auf Politiker, Bänker und Vorstände von Konzernen fokussiert, also eine Bande von Affen, die ohne Steuergelder, die vom Mittelstand, Angestellten und Arbeitern erwirtschaftet werden oft gar nicht mehr existieren würden. Und wir reden nur noch über ihre Krisen, als ob der Erhalt dieser Parasiten die Gesellschaft stützen würde.
Wann passierte es, das die Stützen der Gesellschaft medial abgehängt wurden? Wohl als feststand, das Größenwahnsinniger Konsum, grenzenlose Expansion und Brot und Spiele ausreichen, um die wahren Stützen der Gesellschaft von ihrer Bedeutung abzulenken.
Als man das Getriebe zu vielen Rädchen degradiert und der Schalthebel zum alles beherrschenden Gott erklärt wurde. Es ist Zeit, das sich die Mehrheit wieder besinnt, die Mehrheit zu sein, sonst ist es zu spät sich noch zu erheben.
George W. Lästerbacke
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Mittwoch, 10. Februar 2016
Demokratie am Abgrund
Wer in den Abgrund sieht, in den wird auch der Abgrund sehen. Im Prinzip gilt auch in der Politik das Prinzip des Jin & Jang, Schwarz und Weiß. Objektiv gibt es Gut und Böse, das gilt insbesondere in Gesellschaftsformen, die sich besonders Humanistisch darstellen. Die Demokratie war ein Versuch, doch schon heute darf man sagen, sie ist am Real existierenden Mensch gescheitert.
Wir prägen heute den Satz "Politik ist organisierte Kriminalität
Das ist nicht nur so dahin gesagt, viele von uns haben dieses Gefühl. Und wenn man beispielsweise die Funktionalität einer x-beliebigen Mafia-Familie mit einem x-beliebigen politischen Staatsmodell vergleicht, stellt man fest, die Unterschiede liegen lediglich in den Dimensionen. Die Größe eines Staates verwischt das tatsächliche Treiben nur. Man könnte sagen, die Methodik eines Staates mag subtiler sein, doch dass ist Erbsenzählerei.
Die Mafia bekämpft ihre Gegner und erschießt sie, der Staat bekämpft seine Gegner und … erschießt sie auch. Nur nicht durch eine Kugel, er macht sie mittels seiner Staatsgewalt unschädlich. Das Resultat des Wirkens, ist am Ende ähnlich. Der eine Staatsfeind der Mafia-Familie ist körperlich tot, der andere des Staates ist es moralisch. Denn setzt man Menschen lange genug Schikanen verschiedenster Art aus, wird er irgendwann gebrochen. Dass ist der moralische Tod. Somit wissen wir sicher, es gibt nur einen gravierenden Unterschied zwischen Mafia und Staat. Die gerissene Strategie von Raubrittern, Halsabschneidern und anderem Gesindel, hat es geschafft Unrecht zu legalisieren und es Staat zu nennen. Diese Form eine Gesellschaft im Staat zu organisieren mit dem üblichen Grundfesten, war der geniale Coup. Wobei schwer festzumachen ist, wann das war. Denn es geschah zu oft in den Jahrtausenden und ist oft auch als gewachsene Struktur existent gewesen. Dabei sollte man nie vergessen, die Gründungsväter von Staaten waren nie, die netten und guten Menschen, sondern oft ausgemachte Schurken. Auch wenn anderes behauptet wird.
Diese Aussage ist generell für jedes Staatsmodell nachweisbar, ob für die Diktatur welcher politischen Ausrichtung auch immer und für die sogenannte Demokratie. Und wo sind die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie? In einer Diktatur ist oft Bestechlichkeit ein Problem, in der Demokratie ist es eher die absolute Selbstbedienungsmentalität der gewählten Volksvertreter, wobei hier auch noch häufig Bestechlichkeit dazu gezählt werden darf.
Wenn wir nun anhand eines Beispiel, die Flüchtlingskrise prüfen würden, welches politische System effektiver ist, wie würde das Ergebnis ausfallen? Dazu müssen wir natürlich generell Unterschiede im System ignorieren. Es geht nicht darum, wie gut oder schlecht es sich in einem Gesellschaftsmodell lebt, sondern nur darum, wie Effektivität kann ein System außerordentliche Probleme lösen.
Nehmen wir die Diktatur. Tatsächlich ist es so, ein Diktator sollte immer den inneren Frieden der Gesellschaft im Auge haben. Er kann es sich nicht leisten angreifbar zu sein. Der Grund, er ist die personifizierte Macht, immer die Zielscheibe des Volkes. Dessen Stimmung von einer Vielzahl von Einflüssen gelenkt werden kann. Macht er einen Fehler, könnte es sein Letzter gewesen sein. Egal wie viel Macht er ausübt, ein wirklich unzufriedenes Volk, wird er nicht dauerhaft stoppen können. Er kann auch nicht ewig mit medialer Manipulation arbeiten, weil er schnell unglaubwürdig würde.
Wie würde ein Diktator die Flüchtlingskrise seinen Machtbereich zu schützen?
Sicher sehr einfach, er muss wissen, was sein Volk bereit ist zu tolerieren. Unkontrollierte Masseneinwanderung ist es sicher nicht. Also schließt er die Grenzen, um eine unkontrollierte Einwanderung zu unterbinden. Sollte dass nun erledigt sein und seine Land hat Gesetze zum Asyl, könnte er so handeln, wie es jeder vernünftige Mensch tut. Er lässt nur so viele Menschen ins Land, die den Auflagen des Asyl vermutlich gerecht werden, wie es zahlenmäßig möglich ist, täglich Asylanträge zu bearbeiten. Somit setzt er automatisch Obergrenzen. Außerdem würde er die Flüchtlinge mit hoher Wahrscheinlichkeit in gesicherten Arealen unterbringen, um nur tatsächliche anerkannte Asylbewerber in die Gesellschaft zu integrieren. Was den Vorteil hat, Raum und Ausgaben sind überschaulich und keinesfalls würde er den Eindruck entstehen lassen, die zugereisten Bittsteller würden gegenüber dem eigenen Volk bevorteilt. Für alle anderen Bittsteller ohne Asylgrund würde lediglich Zuwanderungsrecht gelten. Diese könnten abgeschoben werden und versuchen legal ins Ländle einzuwandern. Außerdem würde der Diktator damit Unmengen bürokratischer Vorgänge erheblich abkürzen und das Versorgen unberechtigter Personen durch die einheimischen Sozialsysteme auf das nötige Minimum eingrenzen. Kurz gesagt, ein Diktator würde Versuchen Schadensbegrenzung zu betreiben. All diese Maßnahmen sind durchführbar, weil er eben nur ein Kopf ist, der an der Spitze denk und lenkt.
Nun könnte ich lang und breit schreiben, wie dass in einer Demokratie läuft. Darüber könnte ich ein Buch verfassen. Doch dass sehen wir ja täglich vor unserer Tür und in den Medien. Wieso also fällt eine Bürokratie Maschinerie, wie es Deutschland ist, unweigerlich in ein solches Chaos?
Der erste Grund ist natürlich, das Staatsoberhaupt muss einen Kardinalsfehler machen, dieser war bei der hoffentlich bald Kanzlerin ade Merkel, gültiges EU-Recht auszuhebeln. Indem sie Ungarn zum Buhmann machte, als es beschloss seine Grenzen zu schützen und die Ungarn versuchten der Flüchtlingswelle mit rigoroser Durchsetzung der Gesetze, der EU-Gesetzgebung Geltung zu verschaffen. Der zweite Grund ist gewesen, eine Kanzlerin die mit schielenden Augen auf rot-grüne Wählerschaft zu spekuliert. Deshalb ihre Jesus gleiche mediale Einladung an die Welt, schickt mir eure Armen, Lahmen und Blinden. Zumindest fasste die Welt dass so auf, was für eine Überraschung für Frau Merkel. Weiterhin ließ sie wohl mittlerweile millionenfachen Rechtsbruch zu, wie die illegale Einreise. Sie überging kurzerhand Gesetze zur Asylgewährung. Schlimmer noch, sie missbrauchte das Staatsunternehmen Deutsche Bahn und betätigte sich gesetzeswidrig als Schlepper, denn sie unterstützte wohl in hunderttausenden Fällen die illegale Einreise mit dieser Aktion.
Dabei hätte die Umsetzung geltenden Recht und auf Grund der Menge von Asylbewerbern ergänzende Maßnahmen die heutige Situation vermieden und auf ein zu bewältigendes Maß reduziert. „Wir schaffen das“ wäre dann möglich gewesen. Doch in der Demokratie gibt es nicht einen Diktator, sondern viele kleine demokratische Köche, die ihre eigenen Süppchen kochen.
Deshalb ist Demokratie in der heutigen Form so ineffektiv, wenn es heißt schnell zu handeln und Schaden zu begrenzen. Viele Köche verderben den Brei, ist eine alte Weisheit. Aber mit Weisheiten haben Mutti und Co es eben nicht so. Heute wandern unsere Steuer-Milliarden in Probleme, die wir ohne eine Frau Merkel, so wohl nicht gehabt hätten. Denn in jeder neuen Krise hat Merkel versagt und es am Ende noch als Erfolg verkauft.
Am Ende wird diese Flüchtlingskrise nur einen großen Teil der Asyl-Industriellen reich machen und unserem Land erheblichen materiellen und kulturellen Schaden zugefügt haben. Der heute wiederholte Versuch des Meinungsfaschismus durch Regierung, Rote und Grüne Politiker und Minderheiten, gegen große Teile der Bevölkerung, hat schon heute Schäden verursacht, die lange brauchen werden, um vergessen zu sein.
Wir müssen selbst anfangen umzudenken. Unser demokratisches System versagt und wir brauchen Alternativen für Deutschland und dabei schwebt mir nun nicht unbedingt die AfD vor. Denn diese Partei wären wohl heute, wenn sie an der Macht wäre, auch überfordert. Als erstes muss das Wahlrecht geändert werden, so dass der Kanzler nicht von Posten geilen politischen Spekulanten bestimmt wird, sondern vom Volk. Ebenso sind Abwahl-Verfahren durch Volksabstimmungen denkbar.Wir brauchen starke kritisch vorausschauende Führungspersönlichkeiten, die nicht in Parteien-Filz verstrickt sind. Auch wenn das nur kleine, aber wichtiger Schritt wäre, es wäre ein Anfang.
George W. Lästerbacke
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Montag, 17. März 2014
Finanzkrisen oder Gott Mammons Kinder
Kurz zum Einstieg im meinen Text. Die Frage was oder wer ist Mammon?
Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, der nicht dem Gemein-, sondern dem puren, unredlichen Eigennutz dient. Heute wird mit dem Begriff schnöder Mammon abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet. Eine Bezeichnung die dem Geld nicht gerecht wird, die der historischen Entwicklung aber durchaus Rechnung trägt. Die ursprüngliche Definition entspringt dem Verständnis des nach alttestamentarischen Judentums. Als personifizierter Reichtum ist Mammon ein Dämon, der den Menschen zum Geiz verführt. Genau genommen also kein Gott, doch wer will den Unterschied machen?
Fiktion?
Es war einmal vor vielen tausend Jahren, da tauschten die Menschen aus, was sie zum Leben benötigten. Der Fischer gab dem Netzmacher Fische zum Verzehr, der Netzmacher gab dem Fischer die Netze um Fische zu fangen, damit beide gut leben konnten. Der Fischer fischte so viele Fische, dass sehr viele Menschen davon leben konnten. Der Netzmacher wiederum bezahlte den Garn-Macher mit Fisch und so weiter pflanzte sich die Idee fort, dass man Dinge, Dienstleistungen und Anderes zum Leben handeln, beziehungsweise tauschen konnte. Es war unser erster Weg in die Zivilisation.
Innovationen
So kam es also, das jeder Mensch seine Talente entdeckte Dinge zu produzieren, die andere brauchten oder aber Dienstleistungen anzubieten. Die Menschheit wuchs und konnte gedeihen. Das war gut so, den die Familien und Sippen ernährten und unterhielten nicht mehr nur sich selbst. Sie entwickelten sich, spezialisierten sich und eine echte Gemeinschaft der Menschen konnte entstehen. Heute nennen wir es Fortschritt, der am Anfang unserer Zivilisation lag. Fortschritt durch Innovationen, das war und ist das Herz und die Seele unserer Gesellschaft. Ein gutes Gefühl soll es sein, dass wir als Gemeinschaft gemeinsam alles schaffen können. So lebten die Menschen hart arbeitend, aber glücklich. Doch jeder ahnte es, es kann nicht ewig so funktionieren, das wir nur Tauschhandel treiben. Wenn immer mehr Menschen immer mehr Menschen versorgen müssen, bedarf es wiederum Innovation.
Die Fiktion einer Idee
Doch eines Tages hatte ein kluger Mensch eine Idee. Ein Mensch wie du und ich, den unsere Vorfahren waren nicht dümmer als wir, sie konnten nur viele Dinge einfach noch nicht erklären. Vielleicht war er ein Fischer, vielleicht ein anderer einfacher Mann der Landwirtschaft oder auch schon einer in der Gemeinschaft, der ein Denker war, den die Gemeinschaft nährte, um von seinen Gedanken zu profitieren, wir wissen es nicht. Saß er in einer Wanne, wie einst Archimedes und rief Heurika oder wandelte er am Strand. Sah er die vielen Muscheln, die von der wogenden Gischt des Meeres an den Strand gespült wurden? Das bleibt wohl das Geheimnis der Jahrtausende.
Sagen wir einfach, es war einmal auf einer kleinen Südsee Insel. Die Menschen versammelten sich, um zu feiern, einem ihre vielen Götter zu huldigen oder zu danken für ein gutes Leben. Als ein junger Mann sich erhob und sprach. Es war einer dem die Gemeinschaft zuhörte, er war ein Denker, ein Schamane. Einer aus einer langen Kette von Weisen. Er sprach zu lieben Freunden, Mitmenschen, Brüder und Schwestern, zu seines Gleichen. „Nun leben wir lange und gut in unserer Gemeinschaft, ich möchte sagen unsere Götter meinen es gut mit uns, wir arbeiten hart, aber wir leben auch in Hülle und Fülle. Das was wir produzieren ist gut und viel, doch wir tauschen unsere Waren und andere Völker anderer Inseln kommen, um auch mit uns zu tauschen. Wir haben nur ein Problem, wir leben von Tag zu Tag und Vieles, das wir produzieren verdirbt, oder wird nicht zum Zeitpunkt der Produktion benötigt. Einfach so, weil wir nicht genug tauschen können. Stimmt ihr mir zu liebe Freunde?“ Ein zustimmendes Raunen belebte die Menge und viele, sehr viele Menschen hatten über ihre Probleme zu berichten.
So sprach der Weise dann „Ich habe die Lösung unseres Problems gefunden, mögen die Götter mir den Weg gewiesen haben, es zu erkennen. Aber ich glaube, wir werden eine noch reichere und blühender Gemeinschaft haben, wenn wir einen Wert für die von uns produzierten Dinge und Leistungen festlegen. Wenn wir die Dinge nicht mehr direkt tauschen müssen, um heute und morgen zu leben, sondern sie dann, wenn wir sie brauchen, vom Anderen erwerben können. Wir tauschen weiterhin, Ware gegen Ware, aber wir werden auch Werte festlegen und Dinge mit etwas bezahlen zu können, das ich einmal Geld nennen möchte. Der Wert unserer Ware ist dann nicht nur Fisch gegen Netze oder Fisch gegen Garn, oder Brot gegen Fisch, Obst und Anderes. Der Wert unserer Ware ist dann auch Geld gegen Ware, wenn wir Waren nicht heute, sondern erst morgen benötigen. Vieles würde dadurch einfacher und dieses Geld verdient Jeder, der seine Ware nicht nur tauschen kann, sondern auch verkaufen. Das Alles ist eine Idee für die Zukunft, die noch schöner werden kann, den unsere Arbeit bekommt Wert und kann bezahlt werden. Meine Idee ist abstrakt, aber ich glaube ihr werdet sie verstehen. Auch weiß ich, wie wir zahlen werden. Unser Meer, das uns immer gut ernährt hat, gibt uns jedes Jahr viele Muscheln, darunter auch sehr seltene Exemplare. Diese werden wir sammeln und markieren, sie werden unser Geld.“
Das Geld ist kein Teufelswerk
So entstand vielleicht einmal das Muschelgeld, wohl eine der ältesten Formen von Zahlungsmitteln, vielleicht war es auch ganz anders, das wissen wir nicht. Doch eines will ich damit sagen, Geld ist kein Teufelswerk, kein Ende der Zivilisation. Geld ist eine Erfindung, die Fortschritt erst ermöglichte. Geld ist gewissermaßen ein praktikables Belohnungssystem und nicht böse. Geld ist seelenlos und nur der Mensch macht daraus Schlechtes, wenn er es falsch einsetzt, wie bei der Eiführung bereits definiert.
So kam es also, das unser Geld in die Welt kam und da unsere Welt noch unendlich weit war und viele Menschen nichts von der Erfindung des Geldes wussten, dauerte es Jahrtausende, bis die Menschheit überall auf der Welt immer wieder die Idee hatte Geld zu erfinden. Andere schauten sich die Idee vielleicht auch einfach nur ab. Doch gewiss ist, als unsere Hochkulturen erblühten, da war das Geld bereits fester Bestandteil unserer Kulturen und machte sie reicher. Half den Handel zu fördern, mathematische Systeme zu erfinden, belebte unseren innovativen Geist, ließ Dynastien entstehen und vereinfachte das Leben vielerorts.
Selbstverständlich war nicht alles gut. Natürlich entstanden auch Ungerechtigkeiten, Geld vermehrte sich einfach dort, wo Einige klüger vorgingen bei der Verwendung und den Einsatz von Geld. Geld löste Konflikte kleiner Natur und großer Natur aus. Gaunereien und Geld sind eben unausweichlich. Doch Gier ist keine Erfindung, die mit der Erfindung des Geldes zu tun hat, sie liegt in der menschlichen Natur. Geld war nur das neue Objekt der Begierde. Es war eine zugute Erfindung, als das unsere Gier es hätte ignorieren können.
So könnte man sagen, nicht alles, was glänzt, ist Gold beziehungsweise Geld, doch ohne das Geld wären wir heute noch dort, wo wir am Anfang standen, Jäger, Sammler und Tauscher. Nichts was wir heute haben, wäre ohne Geld möglich gewesen. Keine Forschung, Medizin und vieles andere Dinge, die unsere Zivilisation ausmachen, wurden nur durch die Innovation Geld ermöglicht. Geld schuf die Freiheit, nicht nur zu produzieren, sondern auch die Freiheit, dass Denker nicht produzieren mussten, um zu überleben. Der Geist hatte die Möglichkeit sich größer und schöner zu entfalten, als es jemals der Fall war.
Gesellschaftliche und geistige Degeneration
Das Geld heute in der absurden Form pervertiert ist, das es durch Zins und Zinseszins Strukturen, praktisch aus der Luft gegriffen erschaffen wird und bedeutendstes Element von Unterdrückung geworden ist, das wiederum ist auch nur menschlicher Phantasie zu zurechnen. Gespeist vom gierigen Naturell des Menschen oder sagen wir besser einiger Menschen. Den Gier ist nicht bei allen Menschen als pathologische Geistesstörung ausgeprägt, sondern in leichter Form vorhanden. Vielen Menschen reicht es zu wissen auf normalen, gesunden Level sozial abgesichert zu sein und für ihre Arbeit einen angemessenen Lohn zu erhalten. Das heute nachgewiesen in Banken und anderen Finanzunternehmen mehr Menschen sitzen, die pathologische Soziopathen und Psychopathen sind, als in geschlossenen Anstalten und Hochsicherheitsgefängnissen, ist eine logische Entwicklung unseres krankenden Geldsystems. Gier kann krank machen. Doch losgelassen auf eine immer noch arglose gesellschaftliche Mehrheit, sind diese Menschen gefährlich.
Historisch gesehen wurde diese Fehlentwicklung bereits im 16 Jahrhundert von Italienischen Goldhändlern inszeniert, die mehr Gold beliehen, als sie tatsächlich in ihren Lagern hatten. Die dadurch erzielten unredlichen Gewinne aus einem Vorgang, den man streng genommen als Betrug bezeichnen kann, beflügelten die Geldhändler in aller Welt, die Macht an sich zu reißen und von nun an nicht mehr Ware zu produzieren, sondern Geld.
Ich brauche hier Niemanden zu schildern, wie es so im Prinzip klugen, kriminellen Dynastien gelang, bedeutend phantasieloseren, nicht unbedingt dümmeren, arglosen Menschen die Hölle auf Erden als Paradies zu verkaufen, das weiß eigentlich Jeder der sich damit befasst. Der Rest erahnt es wohl.
Es funktionierte auch noch einige Jahrhunderte ganz gut, trotz allem Übel, war Geld der Katalysator für Fortschritt. Doch das eigentliche Ende des Sinnes von Geld liegt bereits im 19. Jahrhundert. Der Zeitpunkt, als gerissene Geschäftsleute auf die Idee kamen, Geld einzusammeln, um neue Dinge zu produzieren, um damit wiederum Geld zu erschaffen. Die Spirale von notwendigen Wachstum, Konsum und künstlich erschaffenem Geld war erfunden. Die Aktiengesellschaft, größtmöglicher Fixpunkt für Gier. Das leicht verdiente Geld, das Andere generieren.
Eine riesige globale Krake umspannt heute in Form von Aktiengesellschaften die Welt mit nur einem Ziel, Dividende zu erzielen. Die notwendige Spirale aus wachsender Produktion und Konsum, wiederum wird von einer Billionen Dollar Werbeindustrie angeheizt, so gut es geht. Doch all das ist, was heute unseren Fortschritt zu zerstören beginnt. Längst geht es nicht mehr darum, das es nötig ist, das sich das beste, in der Qualität unschlagbare Produkt durchsetzt, sondern nein, es muss nur so wirken, je schneller es kaputt geht, um so besser. Nur so produziert man Wachstum und Konsum. Sogar Stagnation ist von Interesse für das Geld, was aus dem Nichts entsteht, neue Erfindungen machen Furore, kurze Schlagschatten in der Öffentlichkeit, doch dann Schweigen um die fortschrittlichen Technologien. Der Verbraucher macht weiter wie bisher. Was passiert dann? Die Industrie erwirbt Patente uns sie verschwinden auf nimmer wiedersehen, wenn sie der alten Art Geld zu verdienen im Wege stehen. Vernichtung und verschweigen fortschrittlicher Technologien, die nicht dem Konsum, sondern der Erleichterung des Lebens der Menschen dienen, sind schlecht für das System. Unabhängige Energien, umweltfreundliche Verpackungen und vieles Anderes wird unterdrückt, um das Geldroulett weiter laufen zu lassen. Freiheit für den Menschen von Abhängigkeiten der Industrie, ist ein Traum, der gerne verkauft wird. Doch nur um die Sklaverei ewigen Wachstums und stetigen Konsums weiter zu verkaufen. Geld als Hamsterrad.
Und egal worum sich Konflikte heute auf dem Globus drehen, wenn man tiefer gräbt, wird es in neun von zehn Fallen um die Generierung von Geld in irgendeiner Form gehen. Vorgetragene ethnische und politische Probleme sind nur selten die echte Ursache und eher ein künstlich beeinflusstes und gepuschtes System von Hass, auf andere Menschen, hinter denen wiederum handfeste Geldinteressen stehen.
Die immer deutlicher zu Tage tretenden Dauerkrisen der Geldsystem sprechen eine deutliche Sprache, der bereits im 16. Jahrhundert injizierte Kreislauf künstlich produzierten Geldes mit endlosen Wachstum versagt immer mehr, nicht nur weil die produzierenden Menschen, zu wenig an Gewinnen beteiligt werden, sondern schlicht, weil es kein endloses Wachstum gibt, ohne Innovationen. Unsere Zivilisation überlebt nur noch, wenn Produzierende zu Hungerlöhnen arbeiten und Andere die noch besser verdienen konsumieren können. Deshalb gleiten sogenannte Konzerne und Hedge Fonds wie Heuschrecken über den Planeten und ziehen weiter, wenn verbrannte Erde zurückgeblieben ist. Aber auch dieser Kreislauf kann nicht ewig funktionieren. Kriege und Lüge um alles was sich plausibel darstellen lässt sollen uns blenden, um das Ende unserer zivilisatorischen Fortschritte unsichtbar zu machen. Doch es ist Realität. Werden wir den heutigen Finanzsystemen kein Ende machen, dann werden sie unserer fortschrittlichen Zivilisation ein Ende machen. Nur aus Gier wird eine blühende Menschheit wieder in der Steinzeit erwachen, um sich neu erfinden zu müssen. Das sind wir geworden, die Kinder des Dämon Mammon.
© Blasphemous Jaw
Mit diesem Text möchte ich auch meines lieben Freundes Leonhardt gedenken, der jeden Gedanken darin verstanden hätte. Dessen Geist darin fortlebt.
Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, der nicht dem Gemein-, sondern dem puren, unredlichen Eigennutz dient. Heute wird mit dem Begriff schnöder Mammon abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet. Eine Bezeichnung die dem Geld nicht gerecht wird, die der historischen Entwicklung aber durchaus Rechnung trägt. Die ursprüngliche Definition entspringt dem Verständnis des nach alttestamentarischen Judentums. Als personifizierter Reichtum ist Mammon ein Dämon, der den Menschen zum Geiz verführt. Genau genommen also kein Gott, doch wer will den Unterschied machen?
Fiktion?
Es war einmal vor vielen tausend Jahren, da tauschten die Menschen aus, was sie zum Leben benötigten. Der Fischer gab dem Netzmacher Fische zum Verzehr, der Netzmacher gab dem Fischer die Netze um Fische zu fangen, damit beide gut leben konnten. Der Fischer fischte so viele Fische, dass sehr viele Menschen davon leben konnten. Der Netzmacher wiederum bezahlte den Garn-Macher mit Fisch und so weiter pflanzte sich die Idee fort, dass man Dinge, Dienstleistungen und Anderes zum Leben handeln, beziehungsweise tauschen konnte. Es war unser erster Weg in die Zivilisation.
Innovationen
So kam es also, das jeder Mensch seine Talente entdeckte Dinge zu produzieren, die andere brauchten oder aber Dienstleistungen anzubieten. Die Menschheit wuchs und konnte gedeihen. Das war gut so, den die Familien und Sippen ernährten und unterhielten nicht mehr nur sich selbst. Sie entwickelten sich, spezialisierten sich und eine echte Gemeinschaft der Menschen konnte entstehen. Heute nennen wir es Fortschritt, der am Anfang unserer Zivilisation lag. Fortschritt durch Innovationen, das war und ist das Herz und die Seele unserer Gesellschaft. Ein gutes Gefühl soll es sein, dass wir als Gemeinschaft gemeinsam alles schaffen können. So lebten die Menschen hart arbeitend, aber glücklich. Doch jeder ahnte es, es kann nicht ewig so funktionieren, das wir nur Tauschhandel treiben. Wenn immer mehr Menschen immer mehr Menschen versorgen müssen, bedarf es wiederum Innovation.
Die Fiktion einer Idee
Doch eines Tages hatte ein kluger Mensch eine Idee. Ein Mensch wie du und ich, den unsere Vorfahren waren nicht dümmer als wir, sie konnten nur viele Dinge einfach noch nicht erklären. Vielleicht war er ein Fischer, vielleicht ein anderer einfacher Mann der Landwirtschaft oder auch schon einer in der Gemeinschaft, der ein Denker war, den die Gemeinschaft nährte, um von seinen Gedanken zu profitieren, wir wissen es nicht. Saß er in einer Wanne, wie einst Archimedes und rief Heurika oder wandelte er am Strand. Sah er die vielen Muscheln, die von der wogenden Gischt des Meeres an den Strand gespült wurden? Das bleibt wohl das Geheimnis der Jahrtausende.
Sagen wir einfach, es war einmal auf einer kleinen Südsee Insel. Die Menschen versammelten sich, um zu feiern, einem ihre vielen Götter zu huldigen oder zu danken für ein gutes Leben. Als ein junger Mann sich erhob und sprach. Es war einer dem die Gemeinschaft zuhörte, er war ein Denker, ein Schamane. Einer aus einer langen Kette von Weisen. Er sprach zu lieben Freunden, Mitmenschen, Brüder und Schwestern, zu seines Gleichen. „Nun leben wir lange und gut in unserer Gemeinschaft, ich möchte sagen unsere Götter meinen es gut mit uns, wir arbeiten hart, aber wir leben auch in Hülle und Fülle. Das was wir produzieren ist gut und viel, doch wir tauschen unsere Waren und andere Völker anderer Inseln kommen, um auch mit uns zu tauschen. Wir haben nur ein Problem, wir leben von Tag zu Tag und Vieles, das wir produzieren verdirbt, oder wird nicht zum Zeitpunkt der Produktion benötigt. Einfach so, weil wir nicht genug tauschen können. Stimmt ihr mir zu liebe Freunde?“ Ein zustimmendes Raunen belebte die Menge und viele, sehr viele Menschen hatten über ihre Probleme zu berichten.
So sprach der Weise dann „Ich habe die Lösung unseres Problems gefunden, mögen die Götter mir den Weg gewiesen haben, es zu erkennen. Aber ich glaube, wir werden eine noch reichere und blühender Gemeinschaft haben, wenn wir einen Wert für die von uns produzierten Dinge und Leistungen festlegen. Wenn wir die Dinge nicht mehr direkt tauschen müssen, um heute und morgen zu leben, sondern sie dann, wenn wir sie brauchen, vom Anderen erwerben können. Wir tauschen weiterhin, Ware gegen Ware, aber wir werden auch Werte festlegen und Dinge mit etwas bezahlen zu können, das ich einmal Geld nennen möchte. Der Wert unserer Ware ist dann nicht nur Fisch gegen Netze oder Fisch gegen Garn, oder Brot gegen Fisch, Obst und Anderes. Der Wert unserer Ware ist dann auch Geld gegen Ware, wenn wir Waren nicht heute, sondern erst morgen benötigen. Vieles würde dadurch einfacher und dieses Geld verdient Jeder, der seine Ware nicht nur tauschen kann, sondern auch verkaufen. Das Alles ist eine Idee für die Zukunft, die noch schöner werden kann, den unsere Arbeit bekommt Wert und kann bezahlt werden. Meine Idee ist abstrakt, aber ich glaube ihr werdet sie verstehen. Auch weiß ich, wie wir zahlen werden. Unser Meer, das uns immer gut ernährt hat, gibt uns jedes Jahr viele Muscheln, darunter auch sehr seltene Exemplare. Diese werden wir sammeln und markieren, sie werden unser Geld.“
Das Geld ist kein Teufelswerk
So entstand vielleicht einmal das Muschelgeld, wohl eine der ältesten Formen von Zahlungsmitteln, vielleicht war es auch ganz anders, das wissen wir nicht. Doch eines will ich damit sagen, Geld ist kein Teufelswerk, kein Ende der Zivilisation. Geld ist eine Erfindung, die Fortschritt erst ermöglichte. Geld ist gewissermaßen ein praktikables Belohnungssystem und nicht böse. Geld ist seelenlos und nur der Mensch macht daraus Schlechtes, wenn er es falsch einsetzt, wie bei der Eiführung bereits definiert.
So kam es also, das unser Geld in die Welt kam und da unsere Welt noch unendlich weit war und viele Menschen nichts von der Erfindung des Geldes wussten, dauerte es Jahrtausende, bis die Menschheit überall auf der Welt immer wieder die Idee hatte Geld zu erfinden. Andere schauten sich die Idee vielleicht auch einfach nur ab. Doch gewiss ist, als unsere Hochkulturen erblühten, da war das Geld bereits fester Bestandteil unserer Kulturen und machte sie reicher. Half den Handel zu fördern, mathematische Systeme zu erfinden, belebte unseren innovativen Geist, ließ Dynastien entstehen und vereinfachte das Leben vielerorts.
Selbstverständlich war nicht alles gut. Natürlich entstanden auch Ungerechtigkeiten, Geld vermehrte sich einfach dort, wo Einige klüger vorgingen bei der Verwendung und den Einsatz von Geld. Geld löste Konflikte kleiner Natur und großer Natur aus. Gaunereien und Geld sind eben unausweichlich. Doch Gier ist keine Erfindung, die mit der Erfindung des Geldes zu tun hat, sie liegt in der menschlichen Natur. Geld war nur das neue Objekt der Begierde. Es war eine zugute Erfindung, als das unsere Gier es hätte ignorieren können.
So könnte man sagen, nicht alles, was glänzt, ist Gold beziehungsweise Geld, doch ohne das Geld wären wir heute noch dort, wo wir am Anfang standen, Jäger, Sammler und Tauscher. Nichts was wir heute haben, wäre ohne Geld möglich gewesen. Keine Forschung, Medizin und vieles andere Dinge, die unsere Zivilisation ausmachen, wurden nur durch die Innovation Geld ermöglicht. Geld schuf die Freiheit, nicht nur zu produzieren, sondern auch die Freiheit, dass Denker nicht produzieren mussten, um zu überleben. Der Geist hatte die Möglichkeit sich größer und schöner zu entfalten, als es jemals der Fall war.
Gesellschaftliche und geistige Degeneration
Das Geld heute in der absurden Form pervertiert ist, das es durch Zins und Zinseszins Strukturen, praktisch aus der Luft gegriffen erschaffen wird und bedeutendstes Element von Unterdrückung geworden ist, das wiederum ist auch nur menschlicher Phantasie zu zurechnen. Gespeist vom gierigen Naturell des Menschen oder sagen wir besser einiger Menschen. Den Gier ist nicht bei allen Menschen als pathologische Geistesstörung ausgeprägt, sondern in leichter Form vorhanden. Vielen Menschen reicht es zu wissen auf normalen, gesunden Level sozial abgesichert zu sein und für ihre Arbeit einen angemessenen Lohn zu erhalten. Das heute nachgewiesen in Banken und anderen Finanzunternehmen mehr Menschen sitzen, die pathologische Soziopathen und Psychopathen sind, als in geschlossenen Anstalten und Hochsicherheitsgefängnissen, ist eine logische Entwicklung unseres krankenden Geldsystems. Gier kann krank machen. Doch losgelassen auf eine immer noch arglose gesellschaftliche Mehrheit, sind diese Menschen gefährlich.
Historisch gesehen wurde diese Fehlentwicklung bereits im 16 Jahrhundert von Italienischen Goldhändlern inszeniert, die mehr Gold beliehen, als sie tatsächlich in ihren Lagern hatten. Die dadurch erzielten unredlichen Gewinne aus einem Vorgang, den man streng genommen als Betrug bezeichnen kann, beflügelten die Geldhändler in aller Welt, die Macht an sich zu reißen und von nun an nicht mehr Ware zu produzieren, sondern Geld.
Ich brauche hier Niemanden zu schildern, wie es so im Prinzip klugen, kriminellen Dynastien gelang, bedeutend phantasieloseren, nicht unbedingt dümmeren, arglosen Menschen die Hölle auf Erden als Paradies zu verkaufen, das weiß eigentlich Jeder der sich damit befasst. Der Rest erahnt es wohl.
Es funktionierte auch noch einige Jahrhunderte ganz gut, trotz allem Übel, war Geld der Katalysator für Fortschritt. Doch das eigentliche Ende des Sinnes von Geld liegt bereits im 19. Jahrhundert. Der Zeitpunkt, als gerissene Geschäftsleute auf die Idee kamen, Geld einzusammeln, um neue Dinge zu produzieren, um damit wiederum Geld zu erschaffen. Die Spirale von notwendigen Wachstum, Konsum und künstlich erschaffenem Geld war erfunden. Die Aktiengesellschaft, größtmöglicher Fixpunkt für Gier. Das leicht verdiente Geld, das Andere generieren.
Eine riesige globale Krake umspannt heute in Form von Aktiengesellschaften die Welt mit nur einem Ziel, Dividende zu erzielen. Die notwendige Spirale aus wachsender Produktion und Konsum, wiederum wird von einer Billionen Dollar Werbeindustrie angeheizt, so gut es geht. Doch all das ist, was heute unseren Fortschritt zu zerstören beginnt. Längst geht es nicht mehr darum, das es nötig ist, das sich das beste, in der Qualität unschlagbare Produkt durchsetzt, sondern nein, es muss nur so wirken, je schneller es kaputt geht, um so besser. Nur so produziert man Wachstum und Konsum. Sogar Stagnation ist von Interesse für das Geld, was aus dem Nichts entsteht, neue Erfindungen machen Furore, kurze Schlagschatten in der Öffentlichkeit, doch dann Schweigen um die fortschrittlichen Technologien. Der Verbraucher macht weiter wie bisher. Was passiert dann? Die Industrie erwirbt Patente uns sie verschwinden auf nimmer wiedersehen, wenn sie der alten Art Geld zu verdienen im Wege stehen. Vernichtung und verschweigen fortschrittlicher Technologien, die nicht dem Konsum, sondern der Erleichterung des Lebens der Menschen dienen, sind schlecht für das System. Unabhängige Energien, umweltfreundliche Verpackungen und vieles Anderes wird unterdrückt, um das Geldroulett weiter laufen zu lassen. Freiheit für den Menschen von Abhängigkeiten der Industrie, ist ein Traum, der gerne verkauft wird. Doch nur um die Sklaverei ewigen Wachstums und stetigen Konsums weiter zu verkaufen. Geld als Hamsterrad.
Und egal worum sich Konflikte heute auf dem Globus drehen, wenn man tiefer gräbt, wird es in neun von zehn Fallen um die Generierung von Geld in irgendeiner Form gehen. Vorgetragene ethnische und politische Probleme sind nur selten die echte Ursache und eher ein künstlich beeinflusstes und gepuschtes System von Hass, auf andere Menschen, hinter denen wiederum handfeste Geldinteressen stehen.
Die immer deutlicher zu Tage tretenden Dauerkrisen der Geldsystem sprechen eine deutliche Sprache, der bereits im 16. Jahrhundert injizierte Kreislauf künstlich produzierten Geldes mit endlosen Wachstum versagt immer mehr, nicht nur weil die produzierenden Menschen, zu wenig an Gewinnen beteiligt werden, sondern schlicht, weil es kein endloses Wachstum gibt, ohne Innovationen. Unsere Zivilisation überlebt nur noch, wenn Produzierende zu Hungerlöhnen arbeiten und Andere die noch besser verdienen konsumieren können. Deshalb gleiten sogenannte Konzerne und Hedge Fonds wie Heuschrecken über den Planeten und ziehen weiter, wenn verbrannte Erde zurückgeblieben ist. Aber auch dieser Kreislauf kann nicht ewig funktionieren. Kriege und Lüge um alles was sich plausibel darstellen lässt sollen uns blenden, um das Ende unserer zivilisatorischen Fortschritte unsichtbar zu machen. Doch es ist Realität. Werden wir den heutigen Finanzsystemen kein Ende machen, dann werden sie unserer fortschrittlichen Zivilisation ein Ende machen. Nur aus Gier wird eine blühende Menschheit wieder in der Steinzeit erwachen, um sich neu erfinden zu müssen. Das sind wir geworden, die Kinder des Dämon Mammon.
© Blasphemous Jaw
Mit diesem Text möchte ich auch meines lieben Freundes Leonhardt gedenken, der jeden Gedanken darin verstanden hätte. Dessen Geist darin fortlebt.
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Sonntag, 28. Juli 2013
Das Ende des Geldes ...
Das Ende des Geldes ...
Alle jammern sie wollen die D-Mark wieder. Ich vermisse die gute alte D-Mark auch, aber mal ehrlich, der Fünfer war früher schon der hässlichste Schein. Hartgeld Fünfer, das waren meine Lieblinge. Und selbst wen wir die D-Mark wiederbekommen, was würde sich ändern?
Kaputt ist kaputt, die alten Preise kommen auch nicht mehr wieder. Das nennt man auch Inflation. Es ist doch eher so, mit immer mehr Geld, dass dem Bürger schon optisch missfällt, erreicht man, das Papiergeld und Münzen dem Menschen unsympathisch erscheinen. Was man nicht mag, davon trennt man sich leichter.
Eine Logik, die dazu führt, das virtuelles Geld immer mehr unbewusste Akzeptanz findet. Wenn die Mächtigen dieser Welt in der Zukunft entscheiden, das es für den Bürger und die Wirtschaft besser ist, das Bargeld abzuschaffen, dann wird sich wenig Widerstand im Volke regen.
Das Endziel ist das virtuelle Geld. Damit haben die Mächtigen die Menschen völlig in der Hand. Totale Kontrolle über die Zahlungsmittel, das ist die totale Kontrolle über den Menschen. Begreift eigentlich Einer von Denen, die ständig beschäftigt damit sind, sich darüber aufzuregen, das die D-Mark Geschichte ist, was wirklich passiert? Das am Ende des Wandels, die absolute Abhängigkeit und Unterdrückung steht? Es geht schon um die generelle Abschaffung von echten, physischen Geld. Denn der der die absolute Macht über das virtuelle Geld hat, hat die absolute Macht über DICH. Nicht DU bestimmst mehr, ob du Rechnungen bezahlen kannst, ob du essen kannst oder einfach konsumieren. Sondern die Mächtigen, die sagen tue DIES oder DAS, sonst genügt ein Knopfdruck und Alles was du in deinem Leben erreicht, erarbeitet und gespart hast ist weg. Das ist so einfach, müsste das nicht auch der Dümmste verstehen? Warum will das Niemand verhindern?
© Blasphemous Jaw
Alle jammern sie wollen die D-Mark wieder. Ich vermisse die gute alte D-Mark auch, aber mal ehrlich, der Fünfer war früher schon der hässlichste Schein. Hartgeld Fünfer, das waren meine Lieblinge. Und selbst wen wir die D-Mark wiederbekommen, was würde sich ändern?
Kaputt ist kaputt, die alten Preise kommen auch nicht mehr wieder. Das nennt man auch Inflation. Es ist doch eher so, mit immer mehr Geld, dass dem Bürger schon optisch missfällt, erreicht man, das Papiergeld und Münzen dem Menschen unsympathisch erscheinen. Was man nicht mag, davon trennt man sich leichter.
Eine Logik, die dazu führt, das virtuelles Geld immer mehr unbewusste Akzeptanz findet. Wenn die Mächtigen dieser Welt in der Zukunft entscheiden, das es für den Bürger und die Wirtschaft besser ist, das Bargeld abzuschaffen, dann wird sich wenig Widerstand im Volke regen.
Das Endziel ist das virtuelle Geld. Damit haben die Mächtigen die Menschen völlig in der Hand. Totale Kontrolle über die Zahlungsmittel, das ist die totale Kontrolle über den Menschen. Begreift eigentlich Einer von Denen, die ständig beschäftigt damit sind, sich darüber aufzuregen, das die D-Mark Geschichte ist, was wirklich passiert? Das am Ende des Wandels, die absolute Abhängigkeit und Unterdrückung steht? Es geht schon um die generelle Abschaffung von echten, physischen Geld. Denn der der die absolute Macht über das virtuelle Geld hat, hat die absolute Macht über DICH. Nicht DU bestimmst mehr, ob du Rechnungen bezahlen kannst, ob du essen kannst oder einfach konsumieren. Sondern die Mächtigen, die sagen tue DIES oder DAS, sonst genügt ein Knopfdruck und Alles was du in deinem Leben erreicht, erarbeitet und gespart hast ist weg. Das ist so einfach, müsste das nicht auch der Dümmste verstehen? Warum will das Niemand verhindern?
© Blasphemous Jaw
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Samstag, 23. Februar 2013
#Justiz, #Unrecht, #Demokratie
Schöffen im Gerichtsaal. Soll ein Laie im OP operieren?

Grundsätzlich sage ich, nein ich möchte ebenso wenig, das Laien vor Gericht entscheidet, ob ich schuldig oder unschuldig bin, wie ich möchte, das eine Laien mich im OP operiert.
Schöffen, Geschworene die Show Rechtsystem
Die Fragestellung an sich ist bereits so opportunistisch und populistisch, das diese Frage nur von einen Anwalt oder Politiker kommen kann. Praktisch einer Personengruppe, denen ich nur der Tatsache Rechnung tragend, mein Schicksal in die Hände lege, weil ich von einen degenerierten Staatssystem dazu gezwungen werde. Die Frage der Schöffen, stellt sich für mich gar nicht mehr, da wir kein gerechtes Justizsystem haben.
Das amerikanische System ist bereits so neoliberal ausgehöhlt, das es fast Zeitverschwendung ist, darüber nachzudenken. Es ist ein "Power & Money System". Das nur mit minderen Ausnahmen, von zwei Spezies dominiert wird. Den Machtgeilen, in erster Linie Staatsanwälte, die versuchen Verurteilungen anzustreben, weil sie nach politischen Ämtern streben. Motto "Nur wer viele Straftäter zur Strecke bringt, wird gewählt". Dann die Geld verliebten Anwälte. Motto "Dein Geld, dein Recht". Wer unter diesen Umfeld, einen fairen Prozess erwartet, den nenne ich dumm. Ohne das jetzt zu vertiefen, kann man hier feststellen, um die Wahrheit geht es hier nicht. Ein Land, das ca 10% seiner Staatsbürger einsperrt, das spricht für sich allein. Nur noch höchst Medien und Massen wirksame Erfolgsquote zählt. Sogar der Richter ist wird nebensächlich, ein Schiedrichter in der Gerichts Arena mit Geschworenen Show.
Es nur logisch, das ein leicht zu steuerndes Amateur Geschworenen Schauspiel bevorzugt wird. Opfer sind die Angeklagten und die Opfer von Verbrechen. In Deutschland ist das Affentheater noch nicht so groß, unsere Geschworenen, heißen Schöffen. Doch die Zukunft?
Aber bei einer Betrachtung vieler Gerichtsverfahren, besonders im Strafrechtsbereich, ist offensichtlich, das ein hohes Maß an rechtlicher und sozialer Kompetenz von Richtern nicht erwartet wird.
In Deutschland konnte ich eine Anzahl von Prozessen beobachten, bei diesen Richtern hätte ich, nicht der Angeklagte sein mögen, ohne Top Anwalt. Da ich nach menschlichen Ermessen und aus den Äußerungen der Richter, die eine Verhandlung führenten, leicht erkennen konnte, das hier wohl Einer richtet, der nur einen Job macht. Oft genug nur sehr oberflächlich, eher schlecht als Recht. Drittklassige, überlastete Fachidioten, die wohl in der freien Wildbahn der Gesellschaft, vermutlich als Beamte ohne Entscheidungskompetenz enden würden. Da meine ich, viel mehr Schaden können Laien Schöffen auch nicht mehr anrichten.
Ich betrachte unser gesamtes Rechtsystem, als einen Treppenwitz. Das mehr Opfer produziert, als die Kriminalität. Wir anfangen Mißstände aufzuzeigen. Die Qualität der Rechtpflege, insbesondere des Personals, muss deutlich gesteigern werden. Den das deutsche Juristen System, istbald genau so wenig angesehen, sowie glaub und vertrauenswürdig, wie unser sogenanntes demokratisches Politiksystem. Kein Bürger glaubt mehr daran.
Ein Rechssystem im allgemeinen gesehen, das abhängig von Geld und Anwälten, die Qualität eines Urteils garantiert, das kann nichts taugen. Denn Schuld oder Unschuld, kann nicht von den finanziellen Möglichkeiten einzelner Bürger abhängig gemacht werden. Dieser Trend in Deutschland und in anderen Ländern, ist nicht das, was ich unter Demokratie verstehe. Es kommt erschwerend dazu, das unser Justizsystem politisch immer mehr verwässert wird. Am Ende steht ein in Diktaturen übliches System. Können wir zusehen?
Der Status der Justiz, ein kurzer Blick in das Innenleben der Justiz
Wenn wir darüber nachdenken, was uns an schlechten Dingen zur Justiz einfällt, da könnten wohl so einige Leser, etwas zu zu diesen Thema berichten. Das soll hier nicht vertieft werden. Doch ein symptomatisches Beispiel.
Eine Richterin am Sozialgericht einer großen Kreisfreien Stadt in Brandenburg, will einen Fall, der knapp 5 Jahre zurück liegt, per Aktenlage entscheiden. Der Vorwurf gegen die Beklagte:
Der unrechtmäßige Bezug von Fördermitteln, durch die Arge, im Rahmen einer Existenzgründung. Im Laufe der Vorbereitungen zeigt sich aber, die Beklagte kann die nötigen Unterlagen nicht beibringen. Da diese Unterlagen bei einen Schadensfall im Büro der Angeklagten vernichtet wurden.
Der Anwalt der Beklagten erklärt darauf, das Zeugen zur Klärung herangezogen werden müssten und diese Zeugen benannt werden könnte. Die Richterin ist offensichtlich nicht begeistert von der Idee und fordert den Anwalt tatsächlich auf, seiner Zeugin mitzuteilen, das sie jetzt entweder endlich Unterlagen einreicht oder aber zugibt, das sie zu unrecht Fördermittel bezogen hat. Sonst würde sie in Erwägung ziehen, den Staatsanwalt aufzufordern, wegen Prozessbetrug zu ermitteln.
Natürlich liegt der Fall wesentlich komplizierter. Ich habe hier nur die nötigsten Details erwähnt. Das Ergebnis dieses Vorgehens der Richterin ist, es entsteht noch mehr Arbeit inerhalb der Justiz. Diese Richterin ist, weder in der Lage, auch nur die geringsten betrieblichen Prozesse nachzuvollziehen und tatsächliche Vorgänge, die durch Zeugen zu belegen sind, zu erfassen. Dafür versucht sie mit unlauteren Mitteln, unrechtmäßiger Druck zu erzeugen. Eine faire Verhandlung ist gar nicht mehr möglich. Das Resultat, die Richterin wird wegen Befangenheit abgelehnt. Als zweiter Punkt, erfolgt natürlich in Folge des tatsächlich, als anmaßend und dumm zu bezeichnende Verhalten der besagten Richterin, eine Strafanzeige gegen die Richterin wegen Nötigung und anderer Punkte durch den Anwalt der Beklagten.
Ein Rechtssystem, das in sich so selbstverliebt und inkompetent agiert, kann nicht im Sinne des Volkes und schon gar nicht im Sinne der Gerechtigkeit arbeiten. „Justizia ist blind und taub“ diese Aussage stand einst für die Neutralität der Justiz. Diese Aussage kann man für das heutige, deutsche Justizsystem wohl getrost relativieren formulieren in „Justizia ist inkompetent, faul und dumm“.
Das demokratische, deutsche Justizsysten ist, am Ende des 20. Jahrhunderts bereits faktisch, als moralische Instanz an seine Grenzen gestoßen. Im 21. Jahrhundert, werden wir erleben, das es zusammen mit einem nicht mehr zeitgemäßen Politiksystem abgleiten wird, in ein Systemversagen, das entweder eine juristischen Diktatur oder die gesellschaftliche Anarchie zur folge hat.
Ein kurzer Blick in Ablauf und Schwachpunkte des Rechtssystem
Der Werdegang eines Verfahrens, beispielsweise im Strafprozess.
- Eine Ermittlungsbehörde ermittelt auf Grund einer Anzeige
- eine Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
- Gericht prüft ob es zu einen Hauptverfahren kommt
- Das Gericht übernimmt das Hauptverfahren
Das ist relativ übersichtlich, Staatsanwaltschaft und Polizei, sind in diesen Falle vereinfacht gesagt, die Ermittlungsbehörden. Kommt die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, das eine Straftat vorliegt, erhebt diese Staatsanwaltschaft auch Anklage. Ein Richter prüft die formulierte Anklage und entscheidet, ob es zu diese Anklage zum Hauptverfahren zugelassen wird.
Da liegt bereits die Schwäche des Systems. Wie allgemein bekannt ist, sind sowohl Polizei und Staatsanwaltschaft No Profit Organisationen.
Sie werden also stets beweisen müssen, das ihr Organisationsapparat in Größe und Ausstattung der staatlich formulierten Aufgabe des Rechtsschutzes angemessen nachkommt. Doch da, politisch immer hinterfragt wird, wofür die Steuermittel des Bürgers verbraucht werden. Entsteht Leistungsdruck. Rein aus der Perspektive diese Beamten Apparates, müssen die Mitarbeiter neben der realen Aufgabe, der Verbrechensbekämpfung auch dafür sorgen, das der Apparat weiterhin in Ausstattung und Stärke seine Mittel rechtfertigt.
Entsprechend dieser Auffassung, kann man nun aber unterstellen, ins besondere in Zeiten sinkender Kriminalitätsraten, das dieser Apparat ein besonderes Interesse hat, seine Existenzberechtigung zu beweisen. Daraus kann man nicht unbedingt schließen, das Straftaten extra „produziert“ werden. Doch man kann an Hand vieler Prozesse nachweisen, die entweder nicht zur Anklage kommen oder mit einen glatten, makellosen Freispruch in der ersten oder zweiten Instanz enden. Das die Neigung zur schludrigen Arbeit, im Interesse der Statistik offensichtlich vorhanden ist. Auch dies kann an Hand belegbarer Zahlen nachvollzogen werden. Ist also keine reine Arbeitstheorie.
Somit ist die letzte Barriere zum Prozess, der Richter. Aber da ist der nächste Hacken, "zwei Juristen, drei Meinungen", sagt die Juristen Weisheit.
Das heißt, es ist immer damit zu rechnen, das ein Richter, das Material der Ermittlungsbehörden, das nicht offensichtlich schlampig ermittelt ist, zur Hauptverhandlung zulässt.
Ein anderer Richter, der die Aktenlage genauer prüft, könnte aber zu dem Ergebnis kommen. Die Beweislage ist nicht sauber ermittelt und die Zulassung der Anklage verweigern.
Somit entstehen die häufigen Situationen, das Urteile ergehen, die in der nächsten Instanz, bei einer vorhergehenden Verurteilung, von einen anderen Gericht/Richter wieder aufgehoben werden und oft in einen Freispruch enden.
Dadurch entstehen dem Staat und den Bürgern, nicht nur enorme Kosten, sondern auch viel sellisches und oft auch wirtschaftliches Leid. Denn viele zu unrecht beschuldigte Bürger, haben gar nicht den Nerv, die Kraft und oft auch nicht die finanziellen Mittel, durch die Instanzen zu klagen. Bereits heute oft zu beobachten, eine Praxis Schule die, dem Angeklagten sein Recht auf einen Pflichtverteidiger abspricht, insbesondere in Fällen, die mit Geldstrafen geahndet werden. Es besteht oft, gar kein Interesse qualifizierten Rechtsbeistand zu gewähren, weil ein guter Anwalt sehr schnell feststellt, wo den Ermittlungsbehörde fehlerhaft gearbeitet wurde.
Aus der menschlicher Sicht des Richters betrachten, geht er auch von einer Verurteilung aus, wenn er eine Anklage zur Hauptverhandlung zulässt. Würde er es anders sehen, dann hätte er bereits bei der Eröffnung einer Hauptverhandlung einen Fehler gemacht oder aber die Ermittlungsbehörde. Da man so etwas gar nicht gerne zugeben würde, steht dem Angeklagten eben kein staatlich zugesicherter qualifizierter Pflichtbeistand zu. Alte Volksweisheit „Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus“ Das bezeichne ich als Rechtsbeugung, doch leider in Deutschland zu oft Praxis. Diesen offensichtlichen Mißständen, kann man abhelfen.
Veränderung
Veränderungen sind nötig. Doch wer weiß, was zu tun ist? Ideen dazu gibt es sicher viele. Ich stelle mir dazu auch einige Möglichkeiten vor. Dabei sehe ich natürlich eher die menschlichen Schwächen von Einzelpersonen im System.
Belassen wir es einmal bei der heute üblichen Aufgliederung der Gerichtsbarkeit in verschiedene Fachressorts. Das ist sinnvoll und gut. Da spezifische Kompetenzen bei Gericht/Richter verteilt werden muss.
Wo können wir mit leichten Eingriffen verändern?
Erster Punkt
Die Pflichtverteidigung, als grundsätzliches Recht eines Angeklagten ohne die Möglichkeit, dem Angeklagten, dieses Recht zu verwehren.
Zweiter Punkt
Verteilung der Entscheidungsgewalt bei Richtern. Die Zulassung einer Anklage zur Hauptverhandlung muss von drei Richtern unabhängig erfolgen. Wir erinnern uns an die Aussage „Drei zwei Juristen, drei Meinungen“, somit ein Mehrheitsprinzip.
Diese beiden Punkte sind so einfach umzusetzen, das weder Politik noch Justiz auf eine Kostenexplosion verweisen können.
Diese Maßnahmen können, ohne im Kaffeesatz zu lesen, von jeder Mensch nachvollzogen werden. Es werden wahrscheinlich, jährlich zehntausende von Strafprozessen nicht stattfinden. Unsummen von Steuergeldern, werden nicht ausgegeben, die in verpatzte Prozesse fließen.
Diese einfachen Änderungen im Ablauf der Justiz, am Beispiel des Strafrechtes, würden zugleich auch den Missbrauch des Strafrechtes zu politischen Repression deutlich stärker unterbinden.
Es stellt sich nur die Frage. Ist das erwünscht?
Blasphemous Jaw
(George W. Lästerbacke)

Grundsätzlich sage ich, nein ich möchte ebenso wenig, das Laien vor Gericht entscheidet, ob ich schuldig oder unschuldig bin, wie ich möchte, das eine Laien mich im OP operiert.
Schöffen, Geschworene die Show Rechtsystem
Die Fragestellung an sich ist bereits so opportunistisch und populistisch, das diese Frage nur von einen Anwalt oder Politiker kommen kann. Praktisch einer Personengruppe, denen ich nur der Tatsache Rechnung tragend, mein Schicksal in die Hände lege, weil ich von einen degenerierten Staatssystem dazu gezwungen werde. Die Frage der Schöffen, stellt sich für mich gar nicht mehr, da wir kein gerechtes Justizsystem haben.
Das amerikanische System ist bereits so neoliberal ausgehöhlt, das es fast Zeitverschwendung ist, darüber nachzudenken. Es ist ein "Power & Money System". Das nur mit minderen Ausnahmen, von zwei Spezies dominiert wird. Den Machtgeilen, in erster Linie Staatsanwälte, die versuchen Verurteilungen anzustreben, weil sie nach politischen Ämtern streben. Motto "Nur wer viele Straftäter zur Strecke bringt, wird gewählt". Dann die Geld verliebten Anwälte. Motto "Dein Geld, dein Recht". Wer unter diesen Umfeld, einen fairen Prozess erwartet, den nenne ich dumm. Ohne das jetzt zu vertiefen, kann man hier feststellen, um die Wahrheit geht es hier nicht. Ein Land, das ca 10% seiner Staatsbürger einsperrt, das spricht für sich allein. Nur noch höchst Medien und Massen wirksame Erfolgsquote zählt. Sogar der Richter ist wird nebensächlich, ein Schiedrichter in der Gerichts Arena mit Geschworenen Show.
Es nur logisch, das ein leicht zu steuerndes Amateur Geschworenen Schauspiel bevorzugt wird. Opfer sind die Angeklagten und die Opfer von Verbrechen. In Deutschland ist das Affentheater noch nicht so groß, unsere Geschworenen, heißen Schöffen. Doch die Zukunft?
Aber bei einer Betrachtung vieler Gerichtsverfahren, besonders im Strafrechtsbereich, ist offensichtlich, das ein hohes Maß an rechtlicher und sozialer Kompetenz von Richtern nicht erwartet wird.
In Deutschland konnte ich eine Anzahl von Prozessen beobachten, bei diesen Richtern hätte ich, nicht der Angeklagte sein mögen, ohne Top Anwalt. Da ich nach menschlichen Ermessen und aus den Äußerungen der Richter, die eine Verhandlung führenten, leicht erkennen konnte, das hier wohl Einer richtet, der nur einen Job macht. Oft genug nur sehr oberflächlich, eher schlecht als Recht. Drittklassige, überlastete Fachidioten, die wohl in der freien Wildbahn der Gesellschaft, vermutlich als Beamte ohne Entscheidungskompetenz enden würden. Da meine ich, viel mehr Schaden können Laien Schöffen auch nicht mehr anrichten.
Ich betrachte unser gesamtes Rechtsystem, als einen Treppenwitz. Das mehr Opfer produziert, als die Kriminalität. Wir anfangen Mißstände aufzuzeigen. Die Qualität der Rechtpflege, insbesondere des Personals, muss deutlich gesteigern werden. Den das deutsche Juristen System, istbald genau so wenig angesehen, sowie glaub und vertrauenswürdig, wie unser sogenanntes demokratisches Politiksystem. Kein Bürger glaubt mehr daran.
Ein Rechssystem im allgemeinen gesehen, das abhängig von Geld und Anwälten, die Qualität eines Urteils garantiert, das kann nichts taugen. Denn Schuld oder Unschuld, kann nicht von den finanziellen Möglichkeiten einzelner Bürger abhängig gemacht werden. Dieser Trend in Deutschland und in anderen Ländern, ist nicht das, was ich unter Demokratie verstehe. Es kommt erschwerend dazu, das unser Justizsystem politisch immer mehr verwässert wird. Am Ende steht ein in Diktaturen übliches System. Können wir zusehen?
Der Status der Justiz, ein kurzer Blick in das Innenleben der Justiz
Wenn wir darüber nachdenken, was uns an schlechten Dingen zur Justiz einfällt, da könnten wohl so einige Leser, etwas zu zu diesen Thema berichten. Das soll hier nicht vertieft werden. Doch ein symptomatisches Beispiel.
Eine Richterin am Sozialgericht einer großen Kreisfreien Stadt in Brandenburg, will einen Fall, der knapp 5 Jahre zurück liegt, per Aktenlage entscheiden. Der Vorwurf gegen die Beklagte:
Der unrechtmäßige Bezug von Fördermitteln, durch die Arge, im Rahmen einer Existenzgründung. Im Laufe der Vorbereitungen zeigt sich aber, die Beklagte kann die nötigen Unterlagen nicht beibringen. Da diese Unterlagen bei einen Schadensfall im Büro der Angeklagten vernichtet wurden.
Der Anwalt der Beklagten erklärt darauf, das Zeugen zur Klärung herangezogen werden müssten und diese Zeugen benannt werden könnte. Die Richterin ist offensichtlich nicht begeistert von der Idee und fordert den Anwalt tatsächlich auf, seiner Zeugin mitzuteilen, das sie jetzt entweder endlich Unterlagen einreicht oder aber zugibt, das sie zu unrecht Fördermittel bezogen hat. Sonst würde sie in Erwägung ziehen, den Staatsanwalt aufzufordern, wegen Prozessbetrug zu ermitteln.
Natürlich liegt der Fall wesentlich komplizierter. Ich habe hier nur die nötigsten Details erwähnt. Das Ergebnis dieses Vorgehens der Richterin ist, es entsteht noch mehr Arbeit inerhalb der Justiz. Diese Richterin ist, weder in der Lage, auch nur die geringsten betrieblichen Prozesse nachzuvollziehen und tatsächliche Vorgänge, die durch Zeugen zu belegen sind, zu erfassen. Dafür versucht sie mit unlauteren Mitteln, unrechtmäßiger Druck zu erzeugen. Eine faire Verhandlung ist gar nicht mehr möglich. Das Resultat, die Richterin wird wegen Befangenheit abgelehnt. Als zweiter Punkt, erfolgt natürlich in Folge des tatsächlich, als anmaßend und dumm zu bezeichnende Verhalten der besagten Richterin, eine Strafanzeige gegen die Richterin wegen Nötigung und anderer Punkte durch den Anwalt der Beklagten.
Ein Rechtssystem, das in sich so selbstverliebt und inkompetent agiert, kann nicht im Sinne des Volkes und schon gar nicht im Sinne der Gerechtigkeit arbeiten. „Justizia ist blind und taub“ diese Aussage stand einst für die Neutralität der Justiz. Diese Aussage kann man für das heutige, deutsche Justizsystem wohl getrost relativieren formulieren in „Justizia ist inkompetent, faul und dumm“.
Das demokratische, deutsche Justizsysten ist, am Ende des 20. Jahrhunderts bereits faktisch, als moralische Instanz an seine Grenzen gestoßen. Im 21. Jahrhundert, werden wir erleben, das es zusammen mit einem nicht mehr zeitgemäßen Politiksystem abgleiten wird, in ein Systemversagen, das entweder eine juristischen Diktatur oder die gesellschaftliche Anarchie zur folge hat.
Ein kurzer Blick in Ablauf und Schwachpunkte des Rechtssystem
Der Werdegang eines Verfahrens, beispielsweise im Strafprozess.
- Eine Ermittlungsbehörde ermittelt auf Grund einer Anzeige
- eine Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
- Gericht prüft ob es zu einen Hauptverfahren kommt
- Das Gericht übernimmt das Hauptverfahren
Das ist relativ übersichtlich, Staatsanwaltschaft und Polizei, sind in diesen Falle vereinfacht gesagt, die Ermittlungsbehörden. Kommt die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, das eine Straftat vorliegt, erhebt diese Staatsanwaltschaft auch Anklage. Ein Richter prüft die formulierte Anklage und entscheidet, ob es zu diese Anklage zum Hauptverfahren zugelassen wird.
Da liegt bereits die Schwäche des Systems. Wie allgemein bekannt ist, sind sowohl Polizei und Staatsanwaltschaft No Profit Organisationen.
Sie werden also stets beweisen müssen, das ihr Organisationsapparat in Größe und Ausstattung der staatlich formulierten Aufgabe des Rechtsschutzes angemessen nachkommt. Doch da, politisch immer hinterfragt wird, wofür die Steuermittel des Bürgers verbraucht werden. Entsteht Leistungsdruck. Rein aus der Perspektive diese Beamten Apparates, müssen die Mitarbeiter neben der realen Aufgabe, der Verbrechensbekämpfung auch dafür sorgen, das der Apparat weiterhin in Ausstattung und Stärke seine Mittel rechtfertigt.
Entsprechend dieser Auffassung, kann man nun aber unterstellen, ins besondere in Zeiten sinkender Kriminalitätsraten, das dieser Apparat ein besonderes Interesse hat, seine Existenzberechtigung zu beweisen. Daraus kann man nicht unbedingt schließen, das Straftaten extra „produziert“ werden. Doch man kann an Hand vieler Prozesse nachweisen, die entweder nicht zur Anklage kommen oder mit einen glatten, makellosen Freispruch in der ersten oder zweiten Instanz enden. Das die Neigung zur schludrigen Arbeit, im Interesse der Statistik offensichtlich vorhanden ist. Auch dies kann an Hand belegbarer Zahlen nachvollzogen werden. Ist also keine reine Arbeitstheorie.
Somit ist die letzte Barriere zum Prozess, der Richter. Aber da ist der nächste Hacken, "zwei Juristen, drei Meinungen", sagt die Juristen Weisheit.
Das heißt, es ist immer damit zu rechnen, das ein Richter, das Material der Ermittlungsbehörden, das nicht offensichtlich schlampig ermittelt ist, zur Hauptverhandlung zulässt.
Ein anderer Richter, der die Aktenlage genauer prüft, könnte aber zu dem Ergebnis kommen. Die Beweislage ist nicht sauber ermittelt und die Zulassung der Anklage verweigern.
Somit entstehen die häufigen Situationen, das Urteile ergehen, die in der nächsten Instanz, bei einer vorhergehenden Verurteilung, von einen anderen Gericht/Richter wieder aufgehoben werden und oft in einen Freispruch enden.
Dadurch entstehen dem Staat und den Bürgern, nicht nur enorme Kosten, sondern auch viel sellisches und oft auch wirtschaftliches Leid. Denn viele zu unrecht beschuldigte Bürger, haben gar nicht den Nerv, die Kraft und oft auch nicht die finanziellen Mittel, durch die Instanzen zu klagen. Bereits heute oft zu beobachten, eine Praxis Schule die, dem Angeklagten sein Recht auf einen Pflichtverteidiger abspricht, insbesondere in Fällen, die mit Geldstrafen geahndet werden. Es besteht oft, gar kein Interesse qualifizierten Rechtsbeistand zu gewähren, weil ein guter Anwalt sehr schnell feststellt, wo den Ermittlungsbehörde fehlerhaft gearbeitet wurde.
Aus der menschlicher Sicht des Richters betrachten, geht er auch von einer Verurteilung aus, wenn er eine Anklage zur Hauptverhandlung zulässt. Würde er es anders sehen, dann hätte er bereits bei der Eröffnung einer Hauptverhandlung einen Fehler gemacht oder aber die Ermittlungsbehörde. Da man so etwas gar nicht gerne zugeben würde, steht dem Angeklagten eben kein staatlich zugesicherter qualifizierter Pflichtbeistand zu. Alte Volksweisheit „Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus“ Das bezeichne ich als Rechtsbeugung, doch leider in Deutschland zu oft Praxis. Diesen offensichtlichen Mißständen, kann man abhelfen.
Veränderung
Veränderungen sind nötig. Doch wer weiß, was zu tun ist? Ideen dazu gibt es sicher viele. Ich stelle mir dazu auch einige Möglichkeiten vor. Dabei sehe ich natürlich eher die menschlichen Schwächen von Einzelpersonen im System.
Belassen wir es einmal bei der heute üblichen Aufgliederung der Gerichtsbarkeit in verschiedene Fachressorts. Das ist sinnvoll und gut. Da spezifische Kompetenzen bei Gericht/Richter verteilt werden muss.
Wo können wir mit leichten Eingriffen verändern?
Erster Punkt
Die Pflichtverteidigung, als grundsätzliches Recht eines Angeklagten ohne die Möglichkeit, dem Angeklagten, dieses Recht zu verwehren.
Zweiter Punkt
Verteilung der Entscheidungsgewalt bei Richtern. Die Zulassung einer Anklage zur Hauptverhandlung muss von drei Richtern unabhängig erfolgen. Wir erinnern uns an die Aussage „Drei zwei Juristen, drei Meinungen“, somit ein Mehrheitsprinzip.
Diese beiden Punkte sind so einfach umzusetzen, das weder Politik noch Justiz auf eine Kostenexplosion verweisen können.
Diese Maßnahmen können, ohne im Kaffeesatz zu lesen, von jeder Mensch nachvollzogen werden. Es werden wahrscheinlich, jährlich zehntausende von Strafprozessen nicht stattfinden. Unsummen von Steuergeldern, werden nicht ausgegeben, die in verpatzte Prozesse fließen.
Diese einfachen Änderungen im Ablauf der Justiz, am Beispiel des Strafrechtes, würden zugleich auch den Missbrauch des Strafrechtes zu politischen Repression deutlich stärker unterbinden.
Es stellt sich nur die Frage. Ist das erwünscht?
Blasphemous Jaw
(George W. Lästerbacke)
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