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Sonntag, 3. Februar 2019

Die Zukunft überleben. HartzIV und andere Debatten.


Die Probleme, ob es um HartzIV Debatten geht, Löhne, Arbeitszeiten oder Renten sind doch oft nur vorgeschoben. Allerlei gesellschaftliche Gruppen werden gegeneinander aufgebracht, machen das Problem beim politischen Gegner aus oder finden eine Personengruppe, über die sie selbst noch meinen, sich erheben zu können. Es wird debattiert, die heilbringende Lösung präsentiert, nur um dann festzustellen, dass sie natürlich auch nicht funktioniert.

Warum funktioniert aber nichts, von allen den schönen Ideen, die ja nicht nur von einer Person ersonnen wurden? Ein Grund ist, von der Entstehung der Idee, welche oft simpel und effektiv ein Problem lösen kann, bis zu deren Umsetzung vergeht viel zu viel Zeit. Hier hat sich oft bereits die Problemstellung gewandelt. Der andere Grund ist, die Idee wurde durch zu viel Debatten und Kompromisse im Interesse verschiedenster Gruppen, bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Was vorne reinkommt, ist hinten nur noch Murks. Murks aber löst keine Probleme. Und am Ende der Debatten stellen wir noch etwas ganz anderes fest. Meine Oma hatte immer einen bösen allerdings nicht falschen Kommentar zur Hand „Die denken soweit, wie ein Schwein scheißt.“ oder wenn ich es etwas Salonfähiger formulieren würde, sie denken zu kurz.

Bei den ganzen Debatten um Arbeit findet das Hauptproblem praktisch nur im Nebensatz Beachtung. Arbeit wandelt sich, dass tat sie, solange es Menschen gibt. Technik, Ansprüche und Notwendigkeiten sind im steten Wandel. Brauchte es einst noch 1000 Menschen und viele Jahre, so braucht es heute für verschiedene Aufgaben nur noch 100 Menschen und wenige Monate für manche Aufgaben. Morgen oder Übermorgen erledigt die gleiche Aufgabe vielleicht schon nur noch ein Mensch in Stunden. Hierzu gibt es aber kaum Debatten. Noch verlagert sich Arbeit in andere Sektoren, wird aber oft nicht gut bezahlt oder eben irreal hoch. Preis und Leistung stimmen schon lange nicht mehr. Es bilden sich soziale Ungleichheiten heraus, die auch in gut versorgten Systemen, wie Deutschland spürbar sind. Doch dass ist nur ein Übergang. Denn es wird eine Zeit kommen, in der wir technologisch in der Lage sein werden, die Produktion von Konsumgütern, Wirtschaftsgütern und anderen Dingen des täglichen Bedarfs Maschinen zu überlassen. Die Welt wird aus wenigen Spezialisten bestehen, die unsere alltägliche Verwöhnindustrie warten und verbessern. Man nehme als Vision die Replikatoren technologie aus Star Trek. Diese zeichnet sich heute bereits in Form von 3D Druckern ab. Das bedeutet aber auch, die klassische produzierende Arbeit wird sterben. Wir können nur noch, Dienstleister, Verwalter, Forscher, Medizinmänner und Künstler sein. Das aber wird mit unseren Vorstellungen vom Geldsystem, Erwartungen und Leistung nicht mehr zusammen passen. Bald 9 Mrd. Menschen werden ohne Umdenken, nicht mehr in einer zivilisierten, fairen Welt existieren können. HartzIV Debatten sind etwas für geistige Hinterwäldler. Die Zukunft überleben ist die Debatte.

Donnerstag, 5. Mai 2016

DER Niedergang der SPD


In etwas mehr als 25 Jahren hat die SPD, die seit 150 Jahren eine feste Größe in den Herzen und Köpfen der Deutschen war, es geschafft sich völlig neu zu erfinden.

Die SPD der Schrittmacher und das soziale Gewissen einer sozialen Marktwirtschaft, wie die Welt sie zuvor noch nie kannte. Deutschland als ein Vorbild für die Welt. Auch unter tätigem Einfluss einer SPD die große Kanzler, wie Willi Brand und Helmut Schmidt hervor gebracht hat. Eine SPD die zeigte das ein kontrollierbarer Kapitalismus und Sozialstaat sich nicht ausschließen müssen, aber auch vorlebte, das Frieden und Versöhnung zwischen den Völkern machbar ist. So eine SPD war das einmal. Diese SPD konnte man guten Gewissens wählen, so eine SPD konnte Kanzler stellen, die den Respekt des Volkes hatte. Kanzler die das Vertrauen ihrer Partei und des Volkes genossen haben.

Doch wie schon erwähnt, die SPD erfand sich neu.Und das hatte Folgen. Die Mitgliederzahlen der SPD haben sich in den letzten 25 Jahren halbiert. Noch Anfang der 1990er hatte die Partei noch etwa 940.000 Mitglieder, bis 2014 dann nur noch 475.000 Mitglieder. Und wenn man Umfragewerte von einst und heute vergleicht, in der Wählergunst erreicht die SPD heute kaum noch 20 Prozent. Das ist alles andere, als man von einer immer noch sogenannten Volkspartei vermuten würde. Es wirkt so, als hätte die SPD sich selbst abgeschossen oder zumindest selbst schwer verwundet. Ob sie abgeschossen ist, das wird sich in näherer Zukunft zeigen. Tatsache ist, die SPD hat wirklich nichts ausgelassen, um sich unbeliebt beim Wähler und unglaubwürdig bei ihren ureigensten Themen zu machen.

Seit Bundeskanzler Gerhard Schröder, den man getrost als Emporkömmling im negativsten Sinne bezeichnen darf, jagte die SPD schon fast in atemberaubender Geschwindigkeit dem Ziel nach, die soziale Marktwirtschaft abzuschaffen. Und Gerhard Schröder war der erster Terminator des sozialen Friedens im Land.

Ein Mann der von seiner eigenen Familie sagte „Wir waren die Asozialen.“ Der Grund, seine Familie lebte wohl von der Sozialhilfe. Ich kann und will die Familienverhältnisse, in denen dieser Mann aufwuchs nicht analysieren. Es gibt zu viele Gründe, warum Familien zu seiner Zeit in die Sozialhilfe abrutscht sind, heute gibt es sogar noch viele mehr Gründe. Auch ein Schröder Verdienst. Und die Bezeichnung “asozial“ wird von ihm hier völlig falsch interpretiert. Nicht Sozialhilfe Empfänger sind es, die sich von einer Gesellschaft abwenden, denn in den wenigsten Fällen, leben Menschen in Armut, weil sie nicht arbeiten wollen, oft wird es ihnen aber unmöglich gemacht auf die Füße zu kommen. Heute hingegen gibt es Menschen, die zwei oder drei Jobs haben und trotzdem noch Grundsicherung in Anspruch nehmen müssen und Kinder die HartzIV von Beruf werden wollen. Wäre es nicht so traurig, man könnte darüber lachen.

Eine auf ewiges Wachstum und maximale Rendite orientierte Gesellschaft hat keine Zeit und kein Interesse mehr, sich sozial schwachen Menschen zu widmen und grundlegende Probleme anzugehen. Das ist schlimm und auch wieder irgendwie ein Schröder Verdienst. Die SPD unter Schröder hat die Gesellschaft auf grundsätzlich neoliberale Grundsätze fixiert. Der Erfolg ist immer aus eigener Kraft zu schaffen, was etwa so absurd ist, wie die Geschichte vom ewigen und unendlichen Wachstum.

Es gibt immer den Stärkeren und es gibt immer den Schwächeren in der Gesellschaft, sowohl in intellektueller, als auch körperlicher Hinsicht. Beide Schwächen können dazu führen ins Abseits zu geraten. Und es kann tatsächlich jeden treffen, heute der Starke, morgen schon der Schwächere.

Mit der ARGE als Verwalter der Menschen, die es eben nicht alleine schaffen, hat Schröder und ein Krimineller, eine Verwaltungskrake geschaffen, die ich gerne als würdigen Nachfolger der Eichmann-Behörde unter Hitler bezeichne, eine Agentur die irgendwie auch Menschen vernichtet. Wenn auch nicht durch Arbeit und Gas, sondern mit Ignoranz. Denn längst ist diese Behörde im Gewirr eigener Gesetze und Regeln so in sich selbst verstrickt, dass die Idee vom Fördern und Fordern zu einer unmöglichen Farce geworden ist. Was natürlich absehbar war, wenn man Menschen zu Fall-Akten degradiert. Die Arge verwaltet nur und tritt, wenn es nicht nach Vorschrift läuft; nach dem “Kunden“, was für eine ironische Bezeichnung für Menschen, die von diesem Amt abhängig sind. Die ARGE sanktioniert, wie es im Amtsdeutsch so schön heißt. Was in der Praxis nichts anderes bedeutet als, dass die Opfer kaltschnäuziger und Herzloser Mitarbeiter dieser Terrorzentrale, schnell mal hungern dürfen oder keinen Strom mehr haben. Denn dass ist nun mal die direkte Folge der Leistungsverweigerung. Sanktionierungen und somit Geldeinsparungen werden sogar noch mit Prämien für die Amtsleiter gekoppelt. Ein Umstand, der es zweifelhaft erscheinen lässt, wie diese Sanktionspraxis wohl in der Realität eines Leistungsempfängers aussieht.

Wenn ein Gerhard Schröder von der SPD sagt „Wir warten die Asozialen.“, was oder wer ist hier eigentlich asozial? Eine neoliberal gesteuerte Gesellschaft und die Menschen, die andere Menschen ausbeuten, eine Gesellschaft die sich von den sozial Schwachen abgewandt hat, oder die sozial Schwachen, denen die Gesellschaft helfen sollte, ins aktive Leben zurückzukehren? Die Frage darf sich jeder selbst beantworten.

Jedoch sicher behaupten darf man, der Werdegang Schröders ist, das beste Beispiel, das Deutschland ein guter Sozialstaat und eine gute soziale Marktwirtschaft war. Ein Sozialstaat der es vielen Kindern, auch Gerhard Schröder ermöglichte, einen Bildungsweg einzuschlagen, der in anderen Ländern meistens den Kindern wohlhabender Eltern vorbehalten war. Er schaffte es immerhin zum Rechtsanwalt und Bundeskanzler. Das er daraus nichts machte, um Gutes zu bewirken, liegt lediglich an seinem Charakter, seinem unzureichenden Intellekt, dem der Blick fürs Ganze fehlte und vielleicht auch am Elternhaus, welches zu wenig Nestwärme erzeugte. Das aber weiß ich nicht, ich folgere nur, das es vorkommt, das Problemkinder oft auch Problemerwachsene werden. So wie Schröder, den einige Personen heute den Gasprom Kasper nennen. Das die SPD so einem Mann hinterhergelaufen ist, lässt aber auch tief in die Seele der SPD der 1990er blicken. Ratlos und Konzeptlos, schon damals in Beliebtheitswettbewerb der Parteien völlig überbewertet.

Soweit ein kurzer Abstecher in Hintergründiges. Fazit zu den Umtrieben der SPD im letzten viertel Jahrhundert ist, von den HartzIV Gesetzen, bis zur Kinder- und Altersarmut von heute, der Sozialabbau trägt den Stempel SPD nicht zu Unrecht. Denn alles was an Übeln folgte, baute unmittelbar auf die Arbeit der Schröder-SPD auf.

Natürlich ist auch völlig klar, das die Tonart und Entscheidungen der SPD in jüngerer Zeit, insbesondere in der Ukraine und Flüchtlingskrise, der SPD keine Pluspunkte bescherte. Denn hier zeigte die SPD überdeutlich, wie viel noch von ihrem Wesen als sogenannte Volkspartei übrig geblieben ist.

Gar nichts ist geblieben von der alten SPD. Die SPD ist soweit vom Herz und Empfinden des Volkes entfernt, dass man es nur noch in astronomischen Einheiten messen kann. Man könnte sagen, die SPD merkt nichts mehr. Nicht zuletzt, ist das beschimpfen von Demonstranten als Rechtsextreme und Pack durch den Parteivorsitzenden Gabriel und andere SPD Führungskader, Zeugnis von hochgradigen politischen Unvermögen der Partei, zu erkennen was in den Köpfen des Volkes vorgeht, was das Volk möchte. Das Volk, das sowohl ihre Gehälter finanziert, als auch den Staat selbst.

Das Volk will mitreden, in einer Sprache, die es versteht. Politischer Kauderwelsch, von Oben verordnete Toleranz und Verständnis für politische Entscheidungen, die direkten Folgen für die Bevölkerung haben, davon hält das Volk nicht viel, wenn man es nicht erklärt. Allerdings, was soll man auch noch erklären, wenn man so Machtgeil ist, das man einer Kanzlerin Merkel hinterher hechelt, die viel plappert und deutsche Gesetze für unwichtig hält, wenn es doch ums große Ziel geht, die Mutterschaft für die ganze Welt zu übernehmen. Nicht nur die einfach Mutti für die quengeligen Deutschen. Und das die eigene Regierung unterstützt von der SPD, als Koalitionspartner auf das eigene Volk losgeht, davon hält der deutsche Wähler noch viel weniger.

Das Volk versteht sehr wohl den Unterschied zwischen Hilfe für Kriegsflüchtlinge und einem von SPD, CDU und Grünen angerichteten Schlamassel, der nur noch als Chaos und Auflösung von staatlicher Autorität bezeichnet werden kann. Eine Staatsgewalt, die die Gewalt und teilweise Kontrolle über das eigene Staatsgebiet verliert, das mag der Deutsche schon gar nicht. Die deutschen Behörden könnten teils, über Hundetausende illegale Einwanderer keine Auskünfte erteilen. Verteilen aber nach dem Gießkannenprinzip Geld, dass sie angeblich nicht haben, wenn es um Kitas und Bildung in Deutschland geht.

Dabei faseln sie von Fachkräften, Humanität und notwendiger Integration, als ob sie alles im Griff hätten. Die nur zu offensichtliche Wahrheit ist jedoch, ein Drama spielt sich ab, in dem wirkliche Kriegsopfer aus Syrien, nur noch das Alibi sind, für eine unkontrollierte Einwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen mit unkalkulierbaren Folgen.

Wirtschaftsflüchtlingen die gleich noch ihre oft Menschen und Frauen verachtende Kultur ins Land mitbringen. Die nicht die geringste Ahnung haben, wie die deutsche Gesellschaft funktioniert. Mit all den Nebenwirkungen, die wir heute sehen. Angefangen bei der Vergewaltigungs- und Diebstahlorgie in Köln und anderswo, über die Vertuschung von Straftaten im Flüchtlingsmilieu, bis zu Jagdszenen und Gewaltexzessen von Islamisten auf Andersgläubige und Christen in Asylantenheimen.

Das Volk reagiert darauf, das es für unmündig und dumm erklärt wird, das es als fremdenfeindlich, rechtsextrem und intolerant diffamiert wird. Nur weil es die Einhaltung deutscher Gesetze einfordert uns sieht, wie Gelder die angeblich im Sozialen und Bildungsbereich fehlen, nun plötzlich für alles und jeden verschleudert werden. Gelder welche vor Jahren vernünftig in der Entwicklungshilfe eingesetzt, heute tatsächlich die Not in der Welt hätten lindern können.

Das Volk wert sich dagegen kriminalisiert zu werden und von Ex-Stasi Mitarbeitern im Namen eines SPD Justizministers Maas in sozialen Netzwerken beschnüffelt und gejagt zu werden. Das Volk wehrt sich dagegen, das es einen Maulkorb verpasst bekommt und Meinungsfreiheit darin besteht, was SPD, CDU und Grüne für richtig halten.

Der Niedergang der SPD, Mitgliederschwund, schlechte Umfrage Werte und noch schlechtere Wahlergebnisse sind die unmittelbare Folge von über 25 Jahren SPD Geschichte, in denen die SPD immer mehr auf das falsche Pferd setzte. Auf einen neoliberalen Gaul mit der Fratze von Diktatur. Die SPD hat sich zu dem gewandelt, wovor sie einst warnte, vor einer faschistoiden, von Gerechtigkeit und Freiheit faselnden Elite, die sich um jeden Preis an die Macht klammert und die Meinungshoheit besitzen will.

Ob die SPD in der Lage ist, das zu ändern ist fraglich, zumindest bei der heutigen Kader-Lage. Und somit auch die Zukunft dieser Partei fragwürdig.

George W. Lästerbacke

Randnotiz:
Nun habe ich wohl genug zur SPD und CO geschrieben und will damit auch soweit enden. Ich möchte aber hier nur eine Facette erwähnen, die mir in dem Zusammenhang mit der islamischen Migration aufgefallen ist.

Ich wohne in einer Stadt, die schon mehr als zwanzig Jahre eine Zentrale Erstaufnahmestelle für Asylbewerber hat. Das funktionierte auch bis 2015 ganz gut, eigentlich gab es kaum unangenehmen Zwischenfälle mit Asylbewerbern und Bewohnern der Stadt. Gelegentlich traf man sich sogar auf Festen. Ich fand das alles ziemlich normal. Doch häuften sich auch unliebsame Zwischenfälle mit Migranten seit 2015. Aber auch das meine ich nicht. Sondern das nun auch verstärkt sehr viele Frauen mit Kopftuch und Verschleierung hier herum laufen. Das ist auch noch nichts Besonderes von der Sache her, den Fremde bringen nun mal Fremdes mit, doch es ist etwas ungewohnt. Jedoch tolerierbar. Allerdings kann ich etwas beobachten, was ich so nicht gewohnt bin. Viele dieser Frauen haben Blessuren und im Gesicht. Grün und blau geschlagene Augen. Und sie tragen das zur Schau, als wäre es das normalste von der Welt, von eigenen oder überhaupt von einem Mann geschlagen zu werden.

Sicher rühren diese Verletzungen nicht vom Frauenboxen im Heim her. Obwohl ich der SPD zutrauen würde, dass sie das behauptet (Ich weiß, das war fies, aber lustig.). Das ist etwas, was unsere Gesellschaft tief verändern wird, Frauen für die es völlig normal ist geschlagen zu werden. Und Frauen die Männer heiraten werden, die es normal finden Frauen zu schlagen. Die Zukunft ist ungewiss, wenn wir so eine archaische Kultur tolerieren.

George W. Lästerbacke

Samstag, 12. März 2016

AfD im Bürgerdialog


Ein informativer Abend beim AfD Bürgerdialog

Wie immer, wenn etwas interessantes in Eisenhüttenstadt passiert, berichte ich es euch. Am Freitag, dem 11.03.2016 gab es mal wieder eine interessante Veranstaltung. Im Gesellschaftshaus Schleichers im OT Fürstenberg, hatte der AfD zum Bürgerdialog eingeladen.

Eine interessante Riege von AfD Vertretern stand bereit, um Rede und Antwort zu stehen. Immerhin drei Landtagsabgeordnete, Franz Joseph Wiese, Andreas Kalbitz und Birgit Bessin, die auch parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion ist. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Hans Peter Kulkowski und Stadtverordneter Siegfried Aulich waren auch mit von der Partie.

Mittlerweile wissen wir alle, man kann man sich über die AfD aus den üblichen Mainstream Medien kein neutrales Urteil bilden, denn hier gilt in der Berichterstattung die Merkel Direktive der Desinformation, Diffamierung und Hetze. Berücksichtigt man, das 76% der Medienschaffenden Grün-Rot wählen, wundert die tendenziöse Berichterstattung nicht. Der AfD ist ein Stachel im Fleisch der Rot-Grünen-Schwarzen Parteienlandschaft und die Staatsjournaille getreuer Erfüllungsgehilfe.

Den vorgenannten Umständen geschuldet muss man sich also, will man die AfD als Ganzes kennenlerne, ohne jedes Mainstream Märchen zu glauben zu müssen, an die Quelle begeben. Also zum AfD selbst. Ich habe das getan und ich war angenehm überrascht. Mit einen Sack Fragen im Gepäck zog ich los und erhielt befriedigende Antworten. Die Horde brauner Dilettanten, wie die AfD gern in der Staatsjournaille verunglimpft wird, erwies sich als erfreulich kompetent. Dilettanten sehen anders aus. Auf Grund meiner Schreiberei habe ich mit so einigen Politikern direkt und indirekt Kontakt. Ich hatte auch mal das zweifelhafte Vergnügen, als Zaungast einer Podiumsdiskussion mit Claudia Roth von den Grünen. Diese fällt mir beim Stichwort Dilettanten schlagartig ein. Großes Selbstbewusstsein, keine Sachkompetenz. Oder um es volkstümlicher zu formulieren große Klappe nichts dahinter.

Bei dieser Veranstaltung konnte ich bereits im Vorfeld mit den Akteuren reden und auf Grund des übersichtlichen Rahmens der Veranstaltung im Gesellschaftshaus Schleichers auch einige Fragen unterbringen.


Ein breites Portfolio an Themen:
Ich hatte etwas Bedenken, das der Bürgerdialog sich in der Hauptsache um die Asylproblematik drehen würde. Doch die Besorgnis war unbegründet, denn von TTIP bis zur Energiepolitik, war der Dialog weit gefächert. Fast schon zu viel für einen zwei Stundenrahmen. Birgit Bessin stand kompetent zur Beantwortung von zu Fragen von Bildung und Kitas bereit Mit den Herren in der Runde konnte man gut zu Fragen der Energiepolitik, TTIP, das stark umstrittene Handelsabkommen EU-USA und Infrastruktur diskutieren. Selbst Mindestlohn, HartzIV und Bedingungsloses Grundeinkommen kamen zur Sprache.

Realitätscheck: AfD in den Medien
Hier wurde dann auch deutlich, wie weit die mediale Berichterstattung von der Realität des AfD entfernt ist. Behauptet wurde unter anderem im Blog.Campakt, dieser angeblich neutralen online Petitionsplattform und anderswo, der AfD wäre gegen den Mindestlohn. Stimmt nicht, denn seit Luke als Wirtschaftsliberaler von der AfD trennte, wurde klare Linie gezogen. Der AfD steht für zum Mindestlohn und sieht den aktuellen Mindestlohn von 8,50 Euro sogar als zu niedrig an.

Es wurde behauptet, der AfD will HartzIV durch sogenannte Bürgerarbeit mit 30 Wochenstunden und 1000 Euro Lohn ersetzen. Das hieße einen durchschnittlichen Stundenlohn von 8,33 Euro. Auch das stimmt so nicht. Der Landesverband Badem-Würtenberg hat diese Idee zwar in sein Wahlprogramm eingebracht, allerdings ist das nicht Bundeslinie. Denn darüber wird auf Länder und Bundesebene eben erst debattiert. Im übrigen besteht Einigkeit darüber, das der Mindestlohn nicht umgangen werden soll. Also würde diese Bürgerarbeit mindestens mit 1020 Euro entlohnt werden. Ich denke, mancher HartzIV Empfänger würde sich dieses Geld ganz gern verdienen. Also auch hier eine klare negative Darstellung, die so nicht stimmt.

Auch die Aussagen zur Flüchtlingspolitik der AfD im Blog.Campact, alles reine Polemik. Der AfD verlangt nichts anderes, was viele Bürger dieses Landes verlangen. Strikte Umsetzung der geltenden Asylgesetze durch die Merkel-Regierung. Den die Wahrheit ist, eine Flüchtlingskrise dieses Ausmaßes, wie in 2015/16 wäre gar nicht möglich gewesen, hätte die Regierung nicht aktiv geltendes Recht außer Kraft gesetzt und faktisch gebrochen.

Ich könnte nun weitere Beispiele aus dem Blog.Campact oder anderen Medien nennen, aber wozu? Dem denkenden Bürger ist längst klar, hier können wir die hässliche Handschrift von Demagogen deutlich erkennen. Die nur eine Botschaft verbreiten möchten, der AfD ist keine Alternative für Deutschland.

Fazit eines interessanten Abends:
Ist der AfD wirklich keine Alternative? Ich sage, ist er doch, denn ich konnte heute viele Dinge neu betrachten. Auch eine klare Botschaft zu TTIP blieb nicht aus. Der AfD lehnt TTIP ab, weil TTIP den Europäischen Verbraucher zum Freiwild für US-Konzerne macht. Weil TTIP nur dem Kapital nützt, nicht aber dem Bürger. Diese Aussage allein macht den AfD schon zum Staatsfeind, denn viele Vertreter der etablierten, sogenannten Volksparteien wollen TTIP. Um sich am Ende selbst noch mehr finanzielle Vorteile zu schaffen.

Mein Fazit zu dieser Veranstaltung und das vieler Besucher ist klar. Das war AfD zum anfassen. Ich sehe durchaus eine Alternative für Deutschland. Meine Wahlentscheidung zur Bundestagswahl 2017 wird mir leicht fallen, wenn der AfD noch an seiner Themenliste arbeitet und Standpunkte deutlicher formuliert. Dann wähle ich AfD. Denn hier sehe ich noch dass, was der einfache Bürger klaren Menschenverstand nennt. Doch vor allem auch Bürgernähe. Dinge, die der Bürger bei den Altparteien vermisst.

George W. Lästerbacke

Sonntag, 1. März 2015

Das Sozialamt des Landkreises Oder-Spree



dumm, dämlich und dreist … ?

Dumm ist, wenn man behauptet Kompetenz zu haben, sie aber nicht hat. Dämlich ist, wenn man auf Grund der sich selbst zugesprochenen Kompetenz, Entscheidungen fällt, die auf Informationen Dritter beruhen, die man nicht überprüft. Dreist ist es, wenn wegen dieser eigenen Inkompetenz andere Menschen Fehlverhalten unterstellt wird und damit Schaden verursacht wird. Wenn Anwälte und Gerichte eingeschaltet werden müssen, um behördliche Inkompetenz zu korrigieren. 

Das Vorgehen in Eisenhüttenstadt und Landkreis ist mir einen ausführlichen Bericht wert. Es handelt sich hier um eine Behörde, welche für die Belange sozial schwacher Menschen da sein sollte. Im Regelfall sind Rentner und Frührentner die Kunden dieses Amtes, die Schwächsten, der sozial Schwachen, die sich praktisch nie zu Wehr setzen.
Doch in diesem Fall hat eine Frührentnerin einen berechtigten Anspruch, bei dem sie sowohl auf die Hilfe eines von ihr zum Betreuer autorisierten Bekannten setzt, als auch auf anwaltliche Hilfe. Nachdem ihr der Anschein entstand, das im Amt etwas schief läuft. Seit diesem Zeitpunkt, erscheint das Bild des Amtes, als wenn dieses Sozialamt zum schikanierenden Apparat wird. Zitat eines Anwaltes „Nach mehrfacher Kommunikation mit der Chefin dieses Sozialamtes, kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, das es hier unstatthafte Kommunikation zwischen Behörden und auch Unternehmen gibt. Denn das Amt verfügt über Informationen, die auf rege Kommunikation zwischen Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft, Deutscher Rentenversicherung und anderen schließen lassen. Ein Umstand gegen Datenschutzbestimmungen verstieße und mindestens Fragwürdig ist. Es wurde sogar unterstellt, dass der private Betreuer, Lebensgefährte der Kundin wäre. All die vorliegende Kommunikation ist offensichtlich dazu geeignet unbegründete Vorwürfe des Amtes zu rechtfertigen, nicht aber Lösungen zu finden.“ Zitat Ende
Hier wird ein Klima zu erzeugen, das man schon als Versuch des Mobbing auslegen könnte. Denn es scheint ihr nicht um das finden von Kompetenten Lösungen zu gehen, sondern einzig darum berechtigte Forderungen abzuwehren. Weil eine Kundin sich zur Wehr setzt.

In diesem Fall werden ich, dieses Einzelschicksal Der Frührentnerin Mandy S. mit einer Reihe von Blog Beiträgen begleiten. Da ich die junge Frau von der diese Beitrage berichten wird, nun schon seit fast zwei Jahren auf der Suche nach einer behindertengerechten Wohnung begleite. Eine Suche nach Wohnraum, der für Behinderte Menschen in Eisenhüttenstadt, in nicht nur, nicht ausreichenden Maß vorhanden ist, sondern nur im Rahmen unbedeutende Imagepflege Projekte überhaupt erwähnenswert ist.
Nach meinen privaten Recherchen, dürften in Eisenhüttenstadt 90% der Menschen, die ein Anrecht auf Behindertengerechten Wohnraum haben, weder solchen bewohnen, noch überhaupt eine Chance haben, jemals in den Genuss zu kommen, in dieser Stadt behindertengerecht zu wohnen. Eine unheilige Allianz aus dummen, dämlichen und dreisten Eisenhüttenstädter Seilschaften aus Politik, Unternehmens- und Behörden Klüngel wird dies wohl zu verhindern wissen.

Darum nehme ich mir die Zeit, mich hier jeder einzelnen Institution und Person zu widmen, von der mir bekannt ist, das sie mittelbar oder unmittelbar an den unhaltbaren Zuständen im Stadt- und Landkreis beteiligt ist. Es werden einige Beiträge folgen. Heute allerdings beginnen wir mit dem Sozialamt des Landkreises Oder-Spree in Beeskow.

Ich selbst muss von mir sage, wäre ich nicht seit längeren begleitend dabei gewesen hätte ich es nicht für möglich gehalten, das ich die Adjektive dumm, dämlich und dreist jemals in einem Artikel verwenden würde, der im Zusammenhang mit einem Sozialamt oder einer anderen Institution steht. Dort erwarte ich Kompetenz in allen Fragen, des sozialen Rechtes. Nicht zu verwechseln mit sozialer Kompetenz von Personen, die erwarte ich in keiner Behörde. Trotzdem hab ich den Duden bemüht, um zu prüfen, ob ich diese Adjektive wirklich verwenden sollte. Der Duden unterstützte meine erste Begriffswahl.

Doch kommen nun zum Fallbeispiel einer alleinerziehende Mutter und Frührentnerin mit chronischen, entzündlichen Schmerzsyndrom, einer seltenen Knochenerkrankung. Derzeit Kunde, beim Sozialamt Beeskow. Mandy S., 31 Jahre.

Zum Verständnis der Situation
Mandy S. ist auf Grund ihrer Erkrankung, zur Zeit amtlich anerkannt 50% schwerbehindert. Da sich ihre gesundheitliche Situation verschlechtert hat, sind 80% beantragt. Frau Mandy S. ist an manchen Tagen auf einen Rollstuhl angewiesen. Der Grund ist, selbst der Einsatz schwerer Opiathaltiger Schmerzmittel ermöglicht es nicht jeden Tag, die Schmerzen so zu lindern, das Laufen möglich wäre. Ausfälle der Motorik, durch Nervenschäden sind ein weiterer Grund.
Eine allein erziehende Mutter muss aber jeden Tag in der Lage sein, eine zehnjährige Tochter zu versorgen. Ob auf eigenen Beinen stehend oder im Rollstuhl sitzend. Leider ist es absehbar, das die junge Frau irgendwann vollständig an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Doch zum Glück, heute ist es noch nicht soweit. Doch es gibt eben diese Tage, an denen nichts geht und dafür wurde ihr der Rollstuhl genehmigt. Aus diesen Grund ist auch der Umzug dringend notwendig.

Weiterhin ist die Wohnsituation der Frührentnerin so, das sie im Moment im zweiten OG wohnt, was ihr das verlassen der Wohnung oft unmöglich macht. Mit einem Rollstuhl kann man nun mal nicht das zweite OG eines Wohnhauses ohne Fahrstuhl verlassen. Auch deshalb besteht eine dringende Notwendigkeit einer Rollstuhl gerechten Wohnung. Diese Notwendigkeit bestätigte der behandelnde orthopädische Arzt und auch ihr Allgemeinmediziner Frau Mandy S. in Schriftform für die Gebäudewirtschaft Eisenhüttenstadt und für das Sozialamt in Beeskow. Beide Schreiben bestätigen die amtliche Einschätzungen der Mediziner, das es dringend angeraten ist, entsprechenden Rollstuhlgenrechten Wohnraum bereitzustellen, um der gesundheitlichen Lage der Frührentnerin Rechnung zu tragen und einer Verschlechterung der gesundheitlichen Situation vorzubeugen. Ebenso ist der genutzte Wohnraum zu groß, somit zu teuer für die Frührentnerin. Da der Mitbewohner mit dem sich die alleinerziehende Mutter und Tochter, die Wohnung teilten im September 2013 ausgezogen ist. 

Eigentlich bleiben hier keine Fragen offen, ob der jungen Rentnerin, die Nutzung einer Rollstuhl gerechten Wohnung zu ermöglichen ist. Der Fakt steht fest. Hier kommt allerdings erschwerend dazu, das die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft, so gut wie keine behindertengerechten oder Rollstuhl gerechten Wohnungen anbietet. Wie bereits oben erwähnt. Die Kompetenz des Vermieters in Sachen Behinderte Bürger ist auch eher fragwürdig. Ich selbst konnte einigen Wohnungsbesichtigungen beiwohnen, bei denen der Vertreter des Vermieters, zwar behauptete, eine Behinderten- oder Rollstuhl gerechte Wohnung angeboten wird, doch auf konkrete Nachfragen zu notwendigen Beschaffenheit des Wohnraumes nur mit Schulterzucken antworten konnte. Es gibt in Deutschland einfache Richtlinien für Behinderten- und Rollstuhl gerechte Wohnungen. Diese sind selbst für Laien beim Bundesministerium für soziales einsehbar. Das heißt, es ist keine Schwierigkeit, die Eignung eine Wohnung zu festzustellen. Schon gar nicht für einen der größten Vermieter der Stadt. Aber die GeWi ist eben einfach nur peinlich. Das tut für Frührentnerin Mandy S. allerdings nichts zur Sache. Denn nach ca 14 Wohnungsbesichtigungen in fast 2 Jahren, wurde trotzdem eine Wohnung gefunden, die zwar immer noch nicht 100% Rollstuhl gerecht ist. Jedoch als kleinster Nenner für ein Leben mit dem Rollstuhl akzeptabel ist.

Hier kommen wir nun endlich zum Sozialamt des Landkreises Oder-Spree. Wir würden sicher erwarten, dass man hier nun das Kompetenz Zentrum sitzt, dass es ermöglicht, dass der jungen Rentnerin schnell geholfen werden kann. Für sich und das Kind ein angemessenes Wohnumfeld zu schaffen. Doch da hat man weit gefehlt. 
Dazu muss man wissen und hier kurz erläutern, auf Grund ihrer Behinderung stehen Frau Mandy S. einige Quadratmeter an Wohnraum mehr zu, da Badezimmer und Küche für Rollstühle größer ausgelegt sein müssen. 

Die Wohnung die der Frührentnerin nun angeboten wurde, ist allerdings fünf Quadratmeter zu groß. Es entstehen Mehrkosten für die das Sozialamt aufkommen müsste, das aber nicht will.

Leider gibt in Eisenhüttenstadt sachlich betrachtet, keine andere Wohnung, die die Anforderungen für die Frührentnerin erfüllt. Kein Problem, denn Frau Mandy S. würde die Mehrkosten auch selbst tragen. Nur um diese Rollstuhl geeignet Wohnung zu bekommen und endlich wieder ein wohnliches Umfeld zu haben, für sich und ihre Tochter. 

Doch das Sozialamt meint die Wohnung sei eben zu teuer. Obwohl Frau Mandy S. selbst zuzahlen würde. Seltsam ist das schon. Doch es kommt noch viel besser, da diese Wohnung zu teuer ist, lehnt das Sozialamt es auch ab, ein Darlehen für die Kaution und Umzugskosten zu gewähren. 

Eine irrsinnige Logik. 
Die alte Wohnung der Frührentnerin ist zu teuer, der Hauptgrund warum das Sozialamt den Auszug von Frau Mandy S. überhaupt forciert. Traurig genug, das der Gesundheitszustand der Kundin in diesem kaltherzigen Amt niemanden zu interessieren zu scheint. 
Nun würde die Frührentnerin, die Mehrkosten selbst aus eigener Tasche übernehmen wollen, um endlich in eine geeignete Wohnung umzuziehen. Ein Umstand der Mehrkosten bei der Wohnung reduzieren würde, wenigstens für das Sozialamt. Nun wünscht das Amt scheinbar keinen Umzug mehr, da es diesen aktiv verhindert, Darlehen für Kaution und Umzugskosten werden ja verweigert. 

Die Irrwitzige Begründung
Doch da kommen wir eben zu dem Adjektiv Dumm. Das Sozialamt behauptet nun, Frau Mandy S. seien neun Wohnungen angeboten worden, die den Anforderungen des Sozialamtes entsprechen und die Rollstuhl gerecht wären. Schon beim lese leuchtet hier ein, irgend etwas kann nicht stimmen. Weder hat das Sozialamt, den Preisunterschied zwischen Behindertengerechten Wohnraum und Wohnraum für normalen Sozialhilfeempfängern verstanden, noch hat es den Unterschied von Behindertengerechten Wohnen und normalen Wohnen überhaupt verstanden. Oder auch nur den Willen gehabt, sich damit auseinander zu setzten.

Ein Wohnungsangebot, das dass Sozialamt selbst vorlegte, lässt erahnen, das in diesem Amt überhaupt Niemand Kompetenz erworben hat. in Sachen Behinderten- und Rollstuhl gerechten wohnen. Denn hier kam nur ein Angebot für eine ungeeignete Sozialwohnung. Eine solche Inkompetenz wäre dann schon erschreckend dumm, wenn auch nicht besonders überraschend.

Dämlich wäre es nun aber wirklich, wenn ich als Behörde, tatsächlich nicht gewillt bin, fachgerechten Rat einzuholen, um meine Entscheidungen mit nachprüfbaren Argumenten zu unterlegen. Dämlich wäre es auch, wie ein eingeschnapptes Kind zu reagieren, weil meine Kundin einen Anwalt eingeschaltet hat.

Einen Anwalt, der bereits jetzt, lächelnd und die Hände reibend Rechnungen schreibt. Weil er nicht nur ahnt, dass er es hier mit Inkompetenz zu tun hat, sondern sich dessen sicher ist. Er freut sich bereits lachend über eine Klage vor dem Sozialgericht. Doch das nützt unserer jungen Rentnerin nichts, denn sie braucht eine Wohnung. Die dank des Sozialamtes in Beeskow so bald nicht verfügbar sein wird.

Dreist finde ich es, obwohl die Notwendigkeit eines Umzuges klar dargelegt ist und es hier schlimmsten Falles, um ungeklärte rechtliche Standpunkte geht. Ohne Not die Gewährung eines sozialen Darlehens zur Kaution zu verwehrt und die notwendigen Zuschüsse zum Umzug, dass ist willkürlich. Besonders dreist empfinde ich auch, das dieses Sozialamt, die Zusammenarbeit mit einem von der jungen Frührentnerin benannten Betreuungsperson ablehnt. Obwohl bekannt ist, das es auf Grund der Medikamenteneinnahmen der jungen Frau, dazu kommen kann, dass sie nicht allen besprochenen Themen folgen kann. Somit wichtige Inhalte von Gesprächen mit Folgen für die Kundin verloren gehen können. Aus diesen Grunde hat Frau S. in Schriftform einen Betreuer benannt, der bei allen behördlichen Gesprächen anwesend sein sollte. Dieser jedoch wurde nun mehrmals, bei Rückfragen vom Sozialamt als Gesprächspartner zurück gewiesen.

Wird hier mit Absicht spekuliert, das Missverständnisse zum Schaden des Kunden entstehen? Wir unterstellen nichts, doch fragen das Thema speziell nach. 

Man könnte hier noch über zu beanstandende Bescheide und anderes reden. Jedoch sind diese Bescheide und Entscheide leicht zu monieren und richten nicht so viel Schaden an. Wie die hier im einzelnen Fall aufgezählte, schlechte gemachte Arbeit eines Amtes. Für die Fehlerhaftigkeit dieser Arbeit wird letztlich Niemand grade stehen wollen. Pfusch am Bau, wird geahndet. Pfusch am Amt prämiert.

Leider ist einer ausführlichere Darstellung hier kaum noch möglich, doch der Leser darf sich selbst ein Bild machen, ob eine solche Arbeitsweise für ein Sozialamtes angemessen ist. Wo man einfach nur Hilfe erwartet sollte.

George W. Lästerbacke

Mittwoch, 25. Juni 2014

Die Sache mit der Armut

Ich ärgere mich immer wieder, wenn ich aus allen Möglichen Kreisen der Gesellschaft höre, wie gut es uns doch in Deutschland geht und das Armut in Deutschland, doch gar nicht so schlimm sei. Das mag natürlich für den Dummen, den Bildungsfernen und den intelligenten Realitätsfernen, so stimmen. Doch wie sieht die Realität aus?

Deshalb habe ich eine möglichst einfache Definition von Armut erstellt. Die wie ich meine, auch eher linear denkenden Menschen ermöglicht, Armut zu verstehen.

“Der Mensch hat nur das nötigste zum Überleben.“

Zum Leben zu wenig zum Sterben zu viel.
Nun schauen wir uns doch mal tatsächliche Armut an, wie sie uns Medien in Deutschland und allgemein in der westlichen Hemisphäre gerne präsentieren. Nehmen wir die wirklich ärmsten in Afrika.

Dort gibt es Menschen, die für unser Verständnis von etwa 0,70 Euro leben müssen. Das reicht um ihre Grundnahrungsmittel zu bezahlen. Reis, Mais, Getreide oder andere Lebensmittel. Eine weitere Versorgung mit Medien aller Art findet in der Regel nicht statt. Auf der ganzen Welt von Brasilien bis Indien, gibt es Menschen, die so leben müssen und sich das Wenige, was sie noch an Luxus haben, durch ihrer Hände Arbeit dazuverdienen. Kleidung, ein Dach über dem Kopf und Wärme, wenn es kalt wird. Gesundheitsversorgung, sauberes Wasser, das sind Dinge, die wir auch für das Nötigste halten, doch diese Dinge bekommen diese Armen oft nicht oder nur sporadisch, durch Spenden, Familie oder auf anderen Wegen.
Von einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, davon will ich gar nicht reden. Und doch brauchen auch diese Menschen noch mindestens 70 Cent zum überleben, n einem jeden Tag des Monats. Ein Einkommen von zwanzig bis fünfzig Euro im Monat auf diesem Planeten ist keine Ausnahme, sondern bittere Realität, fast ein Regelfall. Und doch haben diese Menschen das Nötigste, um zu überleben. Zuviel zum Sterben, zu wenig zum Leben, hätte mein Opa das genannt.

Es wundert natürlich nicht, das unser Leben hier in Europa für diese Menschen erscheint, wie das Paradies auf Erden. Selbst unsere Armen in Europa erscheinen noch reich, aus dieser Perspektive von Slums oder Savanne.

Viele dieser ärmsten, der Armen werden nie erfahren, das der Traum vom goldenen Westen im Prinzip auch nur ein Traum ist, der mit der Realität wenig zu tun hat.

Der Sinn für die Realität ist verloren gegangen.
Doch viele von euch, haben auch jeden Sinn für die Realität verloren. Armut in Deutschland mit der Armut in der Welt zu vergleichen, ist als ob man Äpfel mit Birnen Vergleicht. Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht, darzustellen, was das Leben in Deutschland kostet und wie die Realitäten und HartzIV Regelsätze auseinander klaffen.

Ich orientiere mich dabei an einer Version, die, dem realen Leben nach empfunden ist und den HartzIV Regelsatz berücksichtigt. Natürlich ist alles variabel, aber statistisch betrachtet, bin ich wohl näher dran, als ein Politiker oder andere geistig missgebildete Kreaturen.

Die erster Version allerdings könnte man als Traum des Politikers betrachten. Sie berücksichtigt nur, die wirklich nötigsten Ausgaben. Ausgenommen habe ich notwendige Versicherungen, Verkehrsmittel, Zigaretten und Alkohol, andere Genussmittel wie Süßwaren, Kuchen, Naschereien. Was eigentlich auch schon suspekt ist, denn diese Dinge gehören heute in einer urbanen Gesellschaft dazu.
Jedoch sind sie für eine gesunde Lebensführung nicht notwendig.

Hier wird also ein urbaner Mensch dargestellt, der nur zu Hause sitzt und notwendige Wege zu Fuß oder per Fahrrad erledigt, vorausgesetzt er besitzt ein Fahrrad, aus besseren Zeiten. Denn diese Anschaffung könnte er sich nicht leisten.

Diese Auflistungen entbehren zwar statistischer Erfassungen, jedoch habe ich mich ausführlich mit dutzenden Menschen unterhalten und mir meine Notizen gemacht. Somit biete ich hier eine gründliche Recherche an, die sich am normalen Leben orientiert, soweit das bei einer verallgemeinernden Darstellung möglich ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Beiträgen, habe ich hier einen einzelnen männlichen Single als Beispiel genommen. Dass verdeutlicht die Bedingungen besser als eine Familie Max Mustermann, deren Einkommen immer im Ganzen darstellt und optisch recht hoch erscheinen lässt.

Fiktion
Nun hier Variante 1. unter Berücksichtigung des HartzIV Regelsatzes von
391 Euro im Monat oder 4692 Euro im Jahr.

Wie schon erwähnt, praktisch ist Variante 1. völlig unrealistisch am Leben vorbei gedacht. Nur populistische Spinner, wie ein Thilo Sarrazin können damit Leben.

Hier wird also ein urbaner Mensch dargestellt, der nur zu Hause sitzt und notwendige Wege zu Fuß oder per Fahrrad erledigt, vorausgesetzt er besitzt ein Fahrrad, aus besseren Zeiten. Denn diese Anschaffung könnte er sich nicht leisten. Er liest nicht, er bildet sich nur durch das Fernsehen, er ist Vegetation, die überlebt.

Variante 1.

Energie 45 Euro im Monat / jährlich 540 Euro
Kleidung / jährlich 250 Euro
Hygiene Artikel 10 Euro im Monat / jährlich 120 Euro
Krankenkassenzuzahlung / jährlich 50 Euro

1170 Euro jährlicher Ausgaben, die zum HartzIV Satz 4692 Euro Satz in Abzug gebracht werden können.

4692 Euro
1170 Euro
-------------------
3522 Euro
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Dem HartzIV Empfänger bleiben also nach Abzug dieser jährlichen Kosten 3522 Euro pro Jahr. Das sind 293,50 Euro pro Monat oder 9,78 Euro täglich.

Das ist doch viel Geld, sagt man sich nun. Und doch fragen sich auch Normalverdiener, wieso am Ende des Geldes soviel Monat übrig ist. Doch ich habe mit Daten des statistischen Bundesamtes, allgemeinen Preisdaten für Lebensmittel und einem Ernährungsberater einmal genauer geschaut, was den das Leben mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung für einen Single kostet, vorausgesetzt er bereitet seine Speisen selber zu. Das erklärt dann vielleicht Vieles.

Dabei habe ich mich als männlichen Muster Single genommen. Natürlich ist die Kalkulation als Beispiel zu verstehen, um einen realistischen Tagessatz zu ermitteln, da tägliche Kosten natürlich nach oben oder unten variieren.

Wir wissen alle, das der Handel seine eigene Preispolitik hat. Ein Beispiel soll reichen. Die selbe Gurke, die heute 40 Cent kostet, kann Morgen schon 80 Cent kosten und umgekehrt oder kostete der 2 kg Beutel Äpfel noch in 2013 etwa 1,99 Euro, sind heute 2,99 die Regel beim Discounter. Preisbeobachtungen sind wichtig, da das statistische Bundesamt bei den Lebenshaltungskosten immer nur Mittelwerte heraus gibt, die unrealistische Realitäten widerspiegeln. Wir müssen eine Deflation, bei Konsumgütern wie Elektronik oder Autos nicht für unser tägliches Lebensführung berücksichtigen. Wir müssen auf die inflationäre Entwicklung von Energie, Unterkunft und Lebensmitteln achten, die unsere wichtigsten Kosten sind.

Nun zu unserem männlichen Muster Single und seiner Ernährung.

4x 1 Brötchen 1,50 Euro
1x 1 Jogurt oder Ähnliches 0,40 Euro
2x 1 Apfel 1,00 Euro
1x 1 warmes Essen, Salat oder Gemüse 3,00 Euro
Fleisch/Wurst/Aufstriche 1,50 Euro
Getränke ca 1,50 Euro
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Gesamtsumme: 8,90 Euro
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Also 8,90 Euro pro Tag, dass sind 279 Euro im Monat oder 3204 Euro im Jahr, an Kosten, um sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Wir erinnern uns, nach Abzug der Kosten von Variante 1. meiner Rechnung, bleiben dem HartzIV Empfänger noch 3522 Euro im Jahr. Er könnte also tatsächlich noch 318 Euro sparen. Immerhin, vielleicht kann er sich ja doch noch ein Fahrrad oder eine Waschmaschine leisten. Oder sogar einen Urlaub, weil da gibt es schon Angebote ab 299 Euro, er hätte sogar noch 19 Euro in der Urlaubskasse, für Mitbringsel, ein Bier oder Postkarten an die Lieben. Deutschland, das Schlaraffenland. Gesund leben und noch in Urlaub fahren. So die Theorie.

Doch nun mal zur Realität.
Der HartzIV Satz soll sichern, das Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im bescheidenen Rahmen möglich ist, also soziale Kontakte, Veranstaltungen, Bildung und anderes. Dazu gehört Einiges mehr, mal ein Buch kaufen, vielleicht eine Tageszeitung, ein Kaffee mit Freunden in der Gastronomie. Eine Ausstellung besuchen, einen Volkshochschulkurs belegen, alles das gehört zum gesellschaftlichen Leben.

Den der HartzIV Empfänger aus Variante 1. meiner Rechnung, den gibt es nicht. Nur Menschen, die Zusehens verelenden und verkommen, weil sie teils ohne Arbeit und teils mit Arbeit in sogenannte Aufstocker Arbeitsverhältnissen existieren.

Wobei sich Arbeit in diesem Falle tatsächlich nicht mehr lohnt. Sondern nur noch Mittel zum Zweck ist. Das einem Menschen, das Gefühl vermittelt, nicht nutzlos zu sein.

In Variante 2. habe ich nun einmal etwas realistischer gerechnet. Ich habe meine Kosten genommen, sie um luxuriöse Positionen, wie häufige Besuche in der Gastronomie bereinigt, teure Bücher und Presse Artikel, Zigaretten, Alkohol, Haushaltsanschaffungen, Ausgaben für Schnick Schnack, Kraftstoff und Auto bereinigt und halbiert. So das die Kosten eines Menschen mit sehr bescheidener Lebensführung als halbwegs realistisch dargestellt sind. Mal sehen, was da raus kam.

Variante 2.

4 Bücher im Jahr a 20,00 Euro
6 Veranstaltungen a 30,00 Euro
Kraftstoff a 75,00 Euro
Autoversicherung a 40,00 Euro
Versicherungen a 25,00 Euro
Energie a 45,00 Euro
Zeitung a 15,00 Euro
Tv, Internet, Telefon a 40,00 Euro
Handy a 15,00 Euro
Hygieeartikel a 10,00 Euro
---------------------------------------------------
Gesamt monatlich 315 Euro
---------------------------------------------------
Gesamt jährlich 3780 Euro

jährliche Rücklagen für :

Anschaffungen:
Haushalt/Reparaturen/
Renovierungen usw. a 500 Euro

Kleidung a 250 Euro

Krankenkassenzuzahlungen a 50 Euro
----------------------------------------------------
Rücklagen
Gesamtsumme: 800 Euro
----------------------------------------------------
Zusammenfassung 3780 Euro
+ 800 Euro
----------------------------------------------------
jährliche Gesamtausgaben 4620 Euro
----------------------------------------------------

Das heißt also unter der Berücksichtigung des HartzIV Satzes von 4692 Euro verblieben mir, bei eine bescheidenen Lebensführung noch 76 Euro jährlich zum Leben. Jeder diese Auflistung liest, wird mir bestätigen, das sie durchaus realistisch ist.
Ich habe in dieser Rechnung noch nicht die Kosten einer gesunden Ernährung aufgeführt. Für diese verblieben bei 76 Euro jährlich, monatlich 6,32 Euro oder täglich 0,21 Euro.

Das heißt bei einer beschiedenen Lebensführung und nicht mehr oder weniger habe ich in der Variante 2. meiner Rechnung dargestellt würde jeder dritte Welt Bewohner, sei er noch so arm mit 0,70 Euro mehr als dreimal soviel zur täglichen Ernährung zur Verfügung haben.

Natürlich ist auch das hier eine Milchmädchen Rechnung, denn wir wissen, das ein HartzVI Empfänger überlebt. Doch wieso, der Staat hat sich völlig aus der Verantwortung gestohlen und arbeitet mit frisierten Angaben, wenn es um Lebenshaltungskosten geht. Er zahlt einen Almosen dessen, was er an Einnahmen hat, an Bedürftige, die davon allein definitiv nicht überleben können. Zahlt aber Milliarden und aber Milliarden an Banken, Industrie, Politik ohne, dass dafür eine gesellschaftliche, dem Gemeinwesen nützende Leistung erfolgt.

Des Rätsels Lösung ist einfach.
HartzIV Empfänger sparen natürlich noch an den Ausgaben, die ich oben verzeichne. In der Regel auf das Risiko, bei einem Notfall völlig in der Schuldenfalle zu versinken, Versicherungsschaden und ähnliches. Sie sparen an Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe und anderen Dingen. Zum Beispiel an der gesunden Ernährung. Die finanziellen Folgen trägt später natürlich die Solidargemeinschaft, der einzige Grund, warum der Staat, die Krankenkasse bezahlt bei HartzIV, diese Kosten soll die Solidargemeinschaft zahlen, nicht der Stadt.
Aus dem selben Grund bezahlt der Staat auch keine Rentenversicherung mehr, denn dort spart er auch. Es ist absehbar, das die Sterblichkeitsrate bei HartzIV Empfängern signifikant steigen wird. Fehlernährung führt immer zu einen verfrühten Tod, auf lange Sicht. Da rechnet sich die Ersparnis, den eine Beerdigung beim Sozialamt kostet kaum 500 Euro. Weniger als die jährliche Einzahlung für einen HartzIV Empfänger.

Ich kann nach einem Jahr Studien mit HartzIV Empfängern und anderen Personengruppen sagen, in meiner Stadt sagen, wie diese überleben.

Gruppe I.
Diese leben tatsächlich wie Vegetation, ähnlich wie in Variante 1. meiner Rechnung aufgeführt, nur das sie in der Regel alle Probleme im Alkohol ertränken und Lichtjahre von gesunder Ernährung entfernt sind. Diese Gruppe sind tatsächlich die gesellschaftlichen Aussteiger. Sie haben den Kampf verloren und wissen das. TV und Alkohol, das Ende ihrer Geschichte. Sie werden nie wieder ein funktionierendes, nützliches Mitglied der Gesellschaft. Sie sind abgeschrieben.

Gruppe II.
Meistens Junge Leute mit Hoffnung, sie versuchen einfach noch einen Weg zu finden, besuchen sinnfreie Maßnahmen der Arge und verdienen in der Regel illegal, durch Drogenverkauf, Diebstahl und andere Straftaten dazu oder bekommen Zuwendungen von Verwandten und Freunden. Oft gehen sie einfach weg und versuchen ihr Glück, wo anders in dieser Welt. Auch sie sind für unsere Stadt, unsere Gesellschaft verloren.

Gruppe III.
Meistens auch junge Leute mit Familie, sie haben noch Kindergeld und jobben dazu, wenn möglich. Kommen aber in der Regel nicht weiter mit dem Geld, da fast alle Extra Einnahmen, wie Kindergeld und Zuverdienst angerechnet werden. Mehr als 100 Euro bleiben oft nicht übrig.
Oft sind es junge Mütter. Dabei ist anzumerken, das auffällig wurde, viele von ihnen verdienen sich durch Prostitution etwas dazu. Nicht allzu viel, denn das Angebot an Hobbyhuren in der Stadt ist schier grenzenlos.
Über diesen Wertewechsel, war sogar ich verblüfft und die Sorglosigkeit. Diese Gruppe scheint mir zwar Hoffnungslos, doch sie haben noch nicht aufgegeben. Vielleicht finden sie noch aus dem Teufelskreis.

Gruppe IV.
Sind Patchwork Gebilde. aus Menschen mit und ohne Job. Hier bildet sich die Kaste der traditionellen Familie wieder heraus. Einer verdient, einer kümmert sich um die Familie. Dieses Modell fördert der Staat noch minimal mit Wohngeld, Kindergeld. Das ist vermutlich das neue alte Zukunftsmodell. Wie lange es noch funktionieren wird ist fraglich.

Resümee
Das Fazit, die Bürger dieses Landes haben entweder noch besser oder schlechter bezahlte Jobs, ein Zustand, der vermutlich nicht mehr sehr lange anhält und der Rest geht entweder in der Resignation unter oder hat zur privaten Gegenwehr angesetzt. Schwarzarbeit, Prostitution und kriminelles Handeln sind längst Normalität in Eisenhüttenstadt. Von Seiten der Politik ist nicht zu erwarten, das Änderungen angestrebt werden. Man ist damit beschäftigt, seine eigenen Pfründe zu sichern.

© George W. Lästerbacke.

Sonntag, 22. Juni 2014

Die deutsche Misere

Das Angebot der Politik wurde vom Bundesbürger angenommen
oder
warum sich in der Bundesrepublik nichts mehr zum Guten wenden wird.


In den Anfängen der 1990er Jahre, nachdem die Bundesregierung Kohl, die erfolgreiche Übernahme der Deutschen Demokratischen Republik versehentlich meisterte, waren die Jahre, in denen die Weichen für die Zukunft Deutschlands gestellt wurden. Die Politik erkannte,auf Grund der globalen wirtschaftlichen Veränderungen, veränderte sich die Arbeit und ihr Bild zusehends. Doch das konnte und wollte man dem Bürger nicht sagen. Sie werden nicht mehr benötigt, den ihren Job macht jetzt auch ein Chinese, ein Inder oder ein Roboter für viel weniger Geld, das hörte sich nicht toll an. Klingt auch irgendwie negativ. Insbesondere, wenn man selbst so viel zu verlieren hat, in diesem wunderbaren Selbstbedienungsladen Bundesrepublik, in dem man nicht mal mehr direkt bestochen werden muss, um sich trotzdem die Taschen zu füllen. Also redeten die Politiker von Nullrunden beim Lohn, den Gürtel enger schnallen, um konkurrenzfähig zu bleiben und anderem Unfug.

Sinn war nur, das Ruhigstellen des Bürgers.Denn der Bürger und Wähler kannte nur eine soziale Marktwirtschaft, in der, derjenige der anpacken kann und gute Arbeit leistet, ein gutes Leben hat oder aber, wenn er grade mal keine Arbeit hat, die Zeit mit Hilfe seiner gebildeten Rücklagen beim Staat überbrücken kann, bis er wieder gebraucht wird. Denn auch das Arbeitslosengeld war kein Manna vom Himmel des Staates, es ist durch den Bürger angespart. Die Arbeitslosenversicherung, anteilig durch den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber getragen, wie Krankenkasse und Rentenversicherung.

Bis auf einige wenige “Schmarotzer“, die jede Gesellschaft hat, die sich jede Gesellschaft auch leisten kann. So ein Mallorca Arno oder ähnliche Bild Zeitungsgeister. Es wird immer ein paar Vögel geben, die tatsächlich nicht für dass, was wir für normal halten, nämlich täglich zu arbeiten, nicht können oder nicht wollen. In der Regel könnten diese Menschen allerdings auch noch ein nützliches Mitglied der Gesellschaft sein, wenn man sie nur machen lässt. Denn naturbedingt, ist mir noch nie ein Mensch begegnet, der gar nichts tun wollte. Er hatte nur seinen Weg noch nicht gefunden. Es sind eher gesellschaftliche Hemmnisse und manchmal eigene Versäumnisse, die den Weg zum produktiven oder kreativen Menschen bremsen. Doch dies Randgruppe soll nicht unser Thema sein, wir können sie getrost vergessen. Den sie sind wie der Paradiesvogel, den wir uns im Käfig halten, weil er so schöne Federn hat.

Nach dem kleinen abschweifen in die Bildzeitungsphantasien, wieder zum wesentlichen des Artikels, die Politik musste sich also etwas einfallen lassen. Es ist nicht so einfach eine Gesellschaft von einer Solidargemeinschaft in eine für den Raubtierkapitalismus geeignete Gesellschaft umzubauen. Das geht einfach nur mit Lug, Trug und Verblendung. Wer die Werte weniger sichern will, kann das mit Brutalität und Wehklagen der Opfer machen, muss sich dann aber gewahr sein, dass es zu Widerstand kommt. Doch das kann man vermeiden, in dem man einfach lügt, betrügt und blendet. Das praktiziert die Kirche seit Jahrhunderten erfolgreich, sogar noch erfolgreicher als die Politik, denn sie muss nicht einen Cent zusetzen, um Schwachköpfen das Nichts zu verkaufen. Im Gegenteil, sie schnorrt noch Gehalt und Zuschüsse insbesondere in Deutschland für eine völlig absurde Idee, Die Idee vom Schöpfer der lenkt und leitet. Unglaublich aber wahr, der Gaukler ist der erfolgreichste aller Blender, wenn er sein Handwerk versteht. Die Basis allen Erfolges beim Blender ist natürlich die Dummheit, bei vielen Menschen scheint es, gottgegeben ist.

Neue Wege ...
Doch unsere Politik ging da andere Wege. Dem durchaus als bequem und faul im Denken, aber verwöhnten Deutschen musste anders bei gekommen werden. Den Demokraten sind alles nur keine Götter, das wissen sie selbst. Bis auf wenige besonders realitätsferne Politiker, vermute ich.

Deshalb wurde die Agenda 2010 erfunden. Agenda 2010, klingt doch erst mal gut, lateinisch agendum „das zu Treibende“ „das zu Tuende“. Heute auch schlicht “Das was zu erledigen ist.“Die Politik hat viel zu erledigen, immerhin den Umbau der sozialen Marktwirtschaft hin zum Tempel des Geldes für Wenige und der Ausbeutungsmaschine für Viele. Geld dort raus pressen, wo es mit menschlicher Kraft und Geist produziert wird, um es dorthin zu lenken, wo es gebraucht wird, um die perfekte Ausbeutungsmaschine zu etablieren, um die perfekte Unterdrückung zu schaffen. Endziel, der perfekte Konsumsklave. Ohne Willen nur noch das nackte überleben sichernd. Zurück ins tiefste Mittelalter.


Das Angebot
Es heißt Agenda 2010. In Deutschland schwieriger als anderswo auf der Welt, doch machbar. Deshalb unterbreitete die Politik das Angebot, wir geben euch ein paar hundert Euro, fördern und fordern und ihr haltet die Klappe. Das arglose Volk schluckt dass, denn es gab noch zu essen und auch die Wohnung wird bezahlt. Das dieses System nicht wirklich funktioniert, in einer Welt, die inflationäres Wachstum benötigt, das wird nun langsam Vielen klar. Ob es Langzeitarbeitslose sind oder Menschen, die noch einen Job haben. Es beziehen in Deutschland etwa 6 Millionen Menschen Transferleistungen, viele dieser Menschen arbeiten. Das ist die Realität und der Bürger ist damit beschäftigt seinen Hintern zu retten. Alles was mal normal war, funktioniert für viele Menschen nicht mehr, Arbeiten, Leben oder einen Urlaub, eigentlich ist das für viele kaum noch finanzierbar, trotz Arbeit oder auch ohne Arbeit. Doch die Politik hat gehandelt, du bist zwar Pleite, doch wir beschäftigen dich so sehr mit Papierkram, Behörden und Volksbespaßung, das du keine Zeit hat, darüber nach zu denken, dass dir dein Arsch auf Grundeis geht. Schnaps bleibt billig, alle Jahre gibt es sportlich Großevents und deine Klappe kannst du nachmittags im privaten TV aufreißen, wenn du dich mit anderen Bildungsfernen Schwachköpfen darum streitest, welche Schlampe den die Größere ist oder welcher Schafskopf die dickere Hose hat. Eine Mischung aus Volksverhetzung auf Bildzeitungsniveau, politischer Lüge, staatlich sanktionierten Sozialterror und der gottgegebenen Dummheit der Bürger ermöglicht die Erfolgsgeschichte der Agenda 2010.

Die Chance etwas zu ändern ist verpasst
Daran wird sich auch nichts mehr Ändern, den wer Widerstand leistet und erst mal in HartzIV Bezug gerutscht ist, der ist erst in der Lage, die wirklichen Folgen eines Systems zu erkennen, das zwar fordert, doch nicht fördert. Er steht eine Maschinerie gegenüber, auf die sogar ein Eichmann unter Hitler stolz gewesen wäre. Nicht die Vernichtung des Menschen ist das Ziel, sondern das brechen seines Willens durch Schikanen, auch Sanktionen genannt. Viel subtiler als das vergasen von Menschen, den die braucht man doch noch, als willige Konsumenten uns als billige, rechtlose Arbeitsmaschinen, denn nur so funktioniert das System des Geldes für Wenige.

Der Bürger der sozialen Marktwirtschaft wird tatsächlich nicht mehr benötigt, den er muss erst das Niveau eines chinesischen Wanderarbeiters erreichen, um in dem neuen System zu funktionieren.

Leider habe die Bürger dieses nicht verstanden, deshalb wird sich in Deutschland nichts mehr zum Besseren wenden. Bis es zu spät ist, bis keine Kraft mehr da ist für Widerstand. Der Deutsch wird seinen Niedergang erst verstehen, wenn er sich das Brot nicht mehr leisten kann, sein Auto verkauft hat und die Wohnung gekündigt ist. Doch sogar dann hat er noch TV, Fußball und billigen Fussel. Er hat Glück, er darf vergessen oder daran denken, wie gut es ihm einmal ging.

© George W. Lästerbacke

Mittwoch, 23. April 2014

Der #Kapitalismus und der Ouroboros

Das Symbol, der sich selbst verzehrenden Schlange ist bereits in der bildenden Darstellung des alten Ägypten belegt. Die heute geläufige Bezeichnung Ouroboros oder Uroboros kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Schwanzverzehrer“, vom griechischen “Schwanz“ und “verzehrend“. Einer Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt und so mit ihrem Körper einen geschlossenen Kreis bildet. Es zieht sich seither als Symbolik durch Religionen und Kulturkreise der Welt, bis in die nordische Mythologie. Stellt hier immer im weitesten Sinne den Kreislauf von entstehen, wachsen und vergehen dar.

Am zutreffendsten und als dauerhafte allgemein gültige Beschreibung, kann wohl die Charakterisierung des Ouroboros von Plato gelten. Plato beschreibt den Ouroboros in seinem Dialog mit Timaios als autarkes Wesen. Autark aus dem Grunde, weil es als in sich geschlossen, ohne Bezug zu oder Bedarf nach einem Außen oder einem Anderen vorgestellt wird. Es braucht keine Wahrnehmung, da außerhalb seiner Wesenheit nichts weltliches mehr existiert. Es Bedarf keiner Ernährung, da seine Nahrung die eigenen Ausscheidungen sind, und es bedarf keiner Fortbewegungsorgane, da außerhalb seiner Wesenheit kein Ort ist, zu dem er sich begeben könnte. Der Ouroboros kreist in und um sich selbst, bildet dabei den Kreis als Vollkommenheit aller Formen.

In der heutigen Zeit gilt das Symbol oft dem Gesellschaftsmodell des Kapitalismus als bildliche und geistige Darstellung, welches in seiner Ignoranz allem andersartigen gegenüber wohl dem platonischen Modell begrifflich zu einhundert Prozent gleicht. Der Kapitalismus frisst seine eigene Exkremente, existiert nur um seiner selber Willen und duldet nichts anderes um sich herum, ignoriert es oder bekämpft es. Betrachtet sich als die einzige wahre Existenz, der Weisheit letzter Schluss.

George W. Lästerbacke

Freitag, 28. März 2014

Bewerte die GeWi Eisenhüttenstadt sagt Googel

Heute stieß ich beim googeln nach der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft zufällig auf die Möglichkeit, diese zu bewerten. Was ich hier mit auch tun werde, aus meiner privaten Sicht. Ich möchte dies trotzdem in Kopie mit euch teilen, vielleicht gibt es eigene Meinungen zu meinen Ansichten oder auch Fakten, die mich interessieren.

Bewertung:
Der Vermieter mit dem größten Bestand an Wohnungen in der Stadt. Zum großen Teil ist der Wohnungsbestand, insbesondere in den bereits sanierten Innenstadt Bereichen als optisch wunderbar zu bezeichnen. Die Lage in der City ist sicher als 1 zu bezeichnen und das Wohnumfeld, sehr attraktiv. Innenhof Bereiche grün, lebendig, teils mit wunderbaren Baumbeständen, Kinderspielplätzen und verbliebener DDR Kunst.

Das Plus der GeWi habe ich hier nun geschildert.

Der beschriebene Zustand ist allerdings nicht hauptsächlich Verdienst der GeWi von heute, sondern den visionären, sozialistischen DDR Architekten und Städteplanern zuzuweisen. Der GeWi kann man nur bescheinigen, das sie sich bemüht, den Denkmal geschützten Gebäudebestand und das Umfeld zu erhalten. Ob das dem guten Willen der GeWi zuzuschreiben ist oder doch eher dem Umstand von Auflagen der Behörden, darüber bin ich mir nicht ganz im klaren. Tendiere jedoch zu der Ansicht, es sind nur Auflagen, die dafür sorgen, dass das Umfeld für mich 1+ ist.

Das Image stellt sich eher stark ramponiert dar. Mehrere teils kriminelle Geschäftsführer verschlissen, minderwertig sanierte Wohnungen, teils arroganter bis übler Umgang mit Mietern. Eher kein sozial orientiertes und engagiertes Unternehmen im städtischen Besitz, das den Bürgern dient. Sondern eine autokratisch, nach Hackordnung geführter und für Mieterbedürfnisse unsensibler Mietmoloch. Aber diese negativ Aspekte wohnen wohl in vielen so gestellten Unternehmen, in Zeiten des Kapitals. Für finanzstarke Mieter sicher ein guter Partner. Im Umgang mit Behinderten und sozial schwachen Menschen aber eher inkompetent.

Da ich selbst Mieter bin und auch schon viele Erfahrungen mit der Personalie des Unternehmens habe, formuliere ich diesen Erfahrungsbereich ehrlich und auch sachbezogen. Über das Pro & Kontra sollte jeder Bürger seine eigenen Erfahrungen machen dürfen. Ich bewerte hier nur meine eigenen Eindrücke.

Da dieser Bericht unter meinem auf Googel plus registrierten Künstlernamen George Milles veröffentlicht wird, möchte ich der Ehrlichkeit halber mit meinem Klar-Namen unterzeichnen. Um Vorwürfe ich stelle unwahre Behauptungen auf und stehe nicht dazu, von vornherein entgegen zu treten.

Georg Sobotta, Eisenhüttenstadt

Dienstag, 5. November 2013

Weihnachtsgeld für HartzVI Empfänger

Heute mal von mir aufgeschnappt, eine Diskussion eines Facebook Freundes. Den Faden wollte ich gerne mal weiter spinnen.

Er schlug, das HartzIV Empfänger mit Kindern zu Weihnachten einen nicht anrechenbaren Betrag bekommen, der eben dazu gedacht ist, das Weihnachtsfest etwas sorgenfreier zu gestalten.

Ich finde diese Idee nicht schlecht. Doch finde ich, das diese Idee nicht nur für HartzIV Empfänger gelten sollte, sondern für alle Familien. Was meint ihr dazu?

Außerdem frage ich, wird daran nicht erst einmal klar, wie wenig unsere Politiker am Menschen sind, dass diese Idee von Bürgern kommen muss? Wir reden hier nicht von irgendeinen Fest, sondern von Weihnachten. Dem Fest des Jahres, das von der Wirtschaft zum Konsumfest gepuscht wurde. Die Wirtschaft, die sich nur so ungehemmt austoben darf, weil jeder deutsche Politiker ihr Lobbyist ist. Da sollten auch mittlerweile berechtigte Konsumwünsche erfüllt werden können, denn sie sind ja politisch gewollt. Auch für die Ärmsten, denn auch sie stützen die Wirtschaft. Und nebenbei bemerkt, es wäre nicht nur sozial, dem Bürger Weihnachten einige Zuwendungen zukommen zu lassen, sondern auch gut für den sozialen Frieden und der wiederum kommt der Wirtschaft, dem Land und der Politik zu gute.

Deshalb ist der Staat in der Pflicht, als Handlanger der Wirtschaft, einige Mittel locker zu machen. Wenn er sich diese Mittel von der Wirtschaft wiederholt, um so besser.

Bei ca 15 mio Minderjährigen und sagen wir einmal, 100 Euro Aufstockung pro Kind, wären das grade mal 1,5 Mrd. Euro pro Jahr. Das sollte problemlos in Etat der Bundesrepublik unterzubringen sein. Ins besondere, wenn man bedenkt, das man Milliarden Euro für Bankenrettungen aufbringen kann. Wenn man kurzfristig 10 Milliarden für Flüchtlinge bereitstellen kann und viele andere Beispiele könnte man noch nennen.

Blasphemous Jaw

Samstag, 3. August 2013

Nachruf auf Qualität Made in Deutschland

Nun steht auch eines der letzten Unterhaltungselektronik Unternehmen in Deutschland, als Produzent von Qualität in Germany vor dem aus. Die Tradition Firma Löwe wurde vor 90 Jahren in Berlin gegründet und TV Pionier.

Das Unternehmen hat Gläubigerschutz beantragt und muss sanieren. Ausweg ist die Auslagerung der Produktion nach Asien. Wieder bangen ca 800 deutsche Arbeiter um ihre Arbeitsplätze.

Grundsätzlich schuldig, der deutsche Konsument mit seiner "Geiz ist Geil" Mentalität und eine altmodische Unternehmenseinstellung. Arbeiter anständig zu bezahlen. Dank gilt auch den deutschen Regierungen der letzten Jahrzehnte, die mit Macht dafür sorgten, den Mittelstand, das Herz der deutschen Wirtschaft, größte Arbeitgeber und Steuerzahler in Deutschland die Luft zum Überleben zu entziehen. Die die Kaufkraft in Deutschland durch leichtfertige Politik. für Arbeitsplatz vernichtende Multinationale Konzerne, Dumpinglohn Politik und Sozialbbau, haben abstürzen lassen.

In diesem Zuge gilt ein besonderer Dank natürlich der SPD und Altkanzler Schröder, die in herausragender Weise und in Zusammenarbeit mit Wirtschaftskriminellen Deutschland dem neo liberalen Wahn nach Wachstum und Profit geöffnet haben.

© Blasphemous Jaw

Sonntag, 21. April 2013

Von Scham, falscher Ethik und sich Fremdschämen



Oft führe ich Gespräche mit Menschen verschiedenster Art und sehe, das diese sich Alle für irgendwelche Dinge schämen. Dinge für die sie gar nichts können oder die sie nicht ändern können. Scham ist ein unproduktives, kulturell anerzogenes Gefühl, des Anders oder minderwertig Seins. Es schadet nur unseren eigenen Selbstwertgefühl. Scham ist die eigene Unfähigkeit das eigene Tun zu reflektieren und auf die unreflektierte Dummheit der Umwelt zu reagieren.

Es ist erstaunlich wofür Menschen sich Alles schämen. Zu viel, um es auch nur im Ansatz aufzuzählen. Deshalb nur einige Beispiele.

Viele HartzIV Empfänger schämen sich, das sie Transferleistungen beziehen. Wieso schämen sie sich? Haben sie sich das Schicksal ausgesucht, ohne Arbeit zu sein? Haben sie eine Gesellschaft umgebaut, von einer sozialen Marktwirtschaft, hin zu einer Gesellschaft, die dem neoliberalen Gedanken vom Humankapital Rechnung trägt? Einer Gesellschaft in der Arbeit oft nicht mal mehr zum Leben reicht? Nein das haben sie nicht.
Diese Menschen bekommen, was ihnen der Staat, dessen Bürger sind, nur Almosen, um ihre Arbeitskraft soweit abzuwerten, das sie irgendwann reif sind auch für Almosen zu arbeiten. Und selbst dazu sind Viele längst bereit. Wenn es denn genug Jobs gäbe, in denen sie arbeiten können. Viele versuchen dabei, das ihnen mögliche zu geben. Denn Arbeit ist den meisten Menschen ein Bedürfnis.

Wofür schämen sie sich dann? Sie schämen sich für die von der Springer Presse aufgebauten Popanz Bilder vom faulen HartzIV Empfänger, der keine Lust hat zu arbeiten. Sie schämen sich für die Herabsetzung zum Billiglöhner durch eine Reihe von kriminellen Regierungen.
Regierungen, die sich zu den Schwanzlutschern der Wirtschafts und Großkapitallobby gemacht haben, um der Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland weiter Vorschub zu leisten. Den Klein und Mittelstand zu vernichten und ein Land reif für einen globalen Wettbewerb zu machen. Regierungen, die es Konzernen ermöglichen in Deutschland hervorragend zu verdienen, aber dafür keine Steuern zu bezahlen. Sozial Parasiten, die für unsere Gesellschaft nicht den geringsten Sinn machen, weil er dem elektronischen Geld und Profit dient, nicht dem Menschen.Im Gegensatz zu diesen sozial Parasiten, haben die meisten HartzIV Enpfänger viel Steuern gezahlt und tun es noch.Diese HartzIV Empfänger schämen sich auch, weil heute Einer der noch einen Job hat, auf sie herab blicken kann. Der zu dumm ist zu begreifen, das er morgen schon der nächste sein kann. Und anstatt sich mit seinen Mitmenschen zu solidarisieren, tut als ob er etwas Besseres wäre. Unfähig zu begreifen, was er eigentlich für ein armes Würstchen ist.

Andere schämen sich ihrer Nacktheit, dabei ist Nacktheit, das natürlichste am Menschen, wir werden nackt geboren. Tragen Kleidung um uns zu wärmen oder zu schmücken. Ein eher praktischer Gedanke. Wieso schäme ich mich der Nacktheit, wenn sie doch angenehm ist? Auch so ein gesellschaftlich, kulturelles Phänomen. Das nur Borniertheit entspringt. Auf Facebook wird man sogar gesperrt, wenn man nackte griechische Statuen postet. Sollte sich ein verklemmter Anscheißer finden. Wie krank ist das denn?

Wieder Andere schämen sich ihrer Sexualität. Warum? Weil sie auf eine Masse schlecht gevögelter Menschen treffen, die zu dumm sind die Bedürfnisse Anderer zu verstehen und meinen, Alles außer ihr Blümchensex wäre pervers. Dabei lauern die wirklich Perversen, meist hinter der Fassade des Biedermanns, der Biederfrau.

Was man getan hat, hat man getan. Viele schämen sich ihrer Jugendsünden. Man muss sich nicht verstecken, wegen einer jugendlicher Entwicklungsphase, die abgeschlossen ist. Euch sollte Nichts peinlich sein müssen, was ihr getan habt. Denn Alles was man getan habt, war zu Zeitpunkt des Geschehens aus eigener Sicht richtig. Vielleicht habt man Fehler gemacht, aber dessen muss man sich nicht schämen, Fehler macht Jeder der sich entwickelt. Es ist nur wichtig, daraus das Richtige gelernt zu haben.

Es ist nicht wichtig, die Werte geistige Äffchen zu leben, die sie versuchen Anderen vorzuschreiben. Besser ist es erkenne, was meine eigenen Werte sind. Dies Werte hat man vor sich selbst und seinem Gewissen geprüft und weis, das Sie gut sind.

Du sollst nicht töten, nicht lügen und betrügen und vorsätzlich anderen Menschen Schaden zufügen. Das sind Werte, die wichtig sind.

Schaut wie viele Triefnasen ihr ganzes, verschissenes Leben peinlich sein sollte, es jedoch nicht ist. Weil sie gar nicht begreifen, wie peinlich sie sind. Die Menschen, die sich immer nur über Andere Gedanken machen, weil sie gar kein eigenes Leben haben.

Warum sollte es euch peinlich sein, nicht nach den Regeln, der Korrupten und Dummen zu leben? Scham ist Quatsch, so einfach kann das manchmal sein, wenn man darüber nachdenkt. Das einzige Resümee, was man ziehen könnte, es gibt gute Gründe, sich für die vielen schlechten Menschen in der Welt fremd zu schämen.

© Blasphemous Jaw

Mittwoch, 20. März 2013

AGENDA 2010 Schall & Rauch


Einst beweihräucherten sich ein Wirtschaftskrimineller (Peter Hartz) und ein Bundeskanzler (Gerhart Schröder) für ein Machwerk, dass sie von ihrem Elfenbeinturm herab, fern der Realität des wirklichen Lebens, gesellschafticher und wirtschaftliche Trends geschaffen hatten. Sie bezeichneten es als Innovation und sogar als Revolution. Dabei war wohl Peter Hartz , der später als Namensgeber des Projektes im Volksmund her hielt, der einzige Akteur, der wusste worum es wirklich ging. Nämlich um die Rationalisierung des Humankapitals. Dem ging es nämlich in der sozialen Marktwirtschaft zu gut, entgegen aller Interessen der Wirtschaft.

Unter den Eindruck hemmungslos entfesselter Finanzmärkte wurde die Agenda 2010 im Bundestag durch gepeitscht, abgesegnet von nicht minder weltfremden Politik Profis. Welches Monster erschaffen wurde, war wohl nur sehr wenigen der Mitwirkenden bewusst. Denn es ging in der Sache nie um den Menschen, sondern nur darum, die Wohlfühloase für dass weltweit vagabundierende Kapital, auch in Deutschland zu erweitern. Ein kurzsichtiger Blick der Heilsbringer des Kapitals in der Politik. Denn die soziale Marktwirtschaft in Deutschland sorgte dafür, dass es dem Volk relativ gut ging, doch der Kapitalismus als eines der Trägersysteme der sozialen Marktwirtschaft kam zu kurz. Das Projekt wurde trotz aller gegenteiligen Behauptungen kein Erfolg. Denn die eigens dafür erschaffene, beziehungsweise dafür umgebaute Behörde, Sozial und Arbeitsamt, heute die ARGE, diente nur dazu, den Staat noch mehr zu schröpfen. Die Wirtschaft konnte von nun an zwar auf eine Vielzahl billiger Arbeitskräfte zurückgreifen. Doch die schon damals raren gut, qualifizierten Arbeitskräfte blieben aus. Der Grund ist einfach, besonders die Erwachsenenqualifizierung wurde vernachlässigt. Aber auch an der Berufsausbildung wurde gespart. Und auf die Trends, die heute das Bild von Arbeit verändert und somit auch der Bedarf an Arbeitskräften, wurde kaum reagiert. Die Ressource Arbeitskraft wurde lediglich verheizt, doch nicht fit für die Zukunft gemacht.

Die Ideen der Agenda 2010, war dabei gar nicht so neu. In dem sogenannten Lambsdorff Papier, wurde den Ideen der Agenda 2010 bereits vorgegriffen. Wirtschaftskraft kontra sozialer Faktoren, insbesondere die Schwächung der Vertreter der Arbeiterschaft in der sozialen Marktwirtschaft, die Gewerkschaften waren das vorrangige Ziel. 1982 waren die Ideen des Wirtschaftsministers Otto Graf von Lambsdorff (FDP) praktisch der Vorreiter der Agenda 2010. Nach diesen Papier, war deutsche Politik immer mehr beseelt von dem Wahn der Liberalisierung der Wirtschaft mit Hilfe staatlicher Steuerung des Arbeitsmarktes. Der erste Schritt in die Spaltergesellschaft war getan.

Das Lambsdorff Papier, was Helmut Schmidt noch ablehnte und mit den Worten kommentierte: „Dokument der Trennung“, welches als Wegweiser zu anderen Mehrheiten diene: „Sie will in der Tat eine Wende, und zwar eine Abwendung vom demokratischen Sozialstaat im Sinne des Art. 20 unseres Grundgesetzes und eine Hinwendung zur Ellenbogengesellschaft.“.

Drei Wochen nach der Vorlage durch Wirtschaftsminister Otto Graf von Lambsdorffs und der Ablehnung des Papiers durch Bundeskanzler Schmidt, wurde Helmut Schmidt durch ein Misstrauensvotum gestürzt. Die Regierung Helmut Kohl übernahm. In Koalition von CDU/CSU und natürlich des „Kanzlermörders“ die FDP.

Nach diesen Papier, war deutsche Politik immer mehr beseelt von dem Wahn der Liberalisierung der Wirtschaft mit Hilfe politischer Steuerung. Der Neoliberalismus übernahm die Herrschaft. Es folgten 25 Jahre konsequentes zusteuern auf die Demontage des Konzeptes der sozialen Marktwirtschaft. Das die Agenda 2010 nun nicht von einer CDU/CSU/FDP Koalition initialisiert wurde, sondern von einer Rot-Grünen SPD Regierung, mag vielleicht überraschen. Doch im Kontext mit der neoliberalen Grundstimmung in der Politik eher leicht verständlich. Die Gleichschaltung der Parteien, war im vollen Gange.

Der Preis ist hoch und die Erfolge stehen nur auf dem Papier, in geschönten Statistiken und sich selbst huldigenden Reden vieler Politik Größen. Das Einzige, was man für wahr ansehen kann, ist die magische Arbeitslosenmarke von drei Millionen. Die ist relativ stabil, bis jetzt noch. Den die Statistiken sind von Menschen bereinigt, die sich in völlig Sinn freien Maßnahmen befinden und andere Kniffe der Statistikfälschung.

Dabei ist zu berücksichtigen, das geschätzte 8 Millionen Menschen in Deutschland, seit der Agenda 2010 in sogenannten prekären Beschäftigungsverhältnissen verbleiben, die nicht zum Leben reichen und somit teilweise auch ergänzend mit HartzVI aufgestockt werden. Viele dieser prekär Beschäftigten, die nicht in der Statistik als so genannte Aufstocker auftauchen, haben zum Teil bis zu drei Jobs, um über die Runden zu kommen. Ein Fakt ist ob Aufstocker oder Einzelkämpfer, die Statistik der Arbeitslosen, ist um diese Bürger bereinigt.

Somit kann man die Zahl von 3 Millionen Arbeitslosen, wohl getrost vergessen. Da es sich hier nicht um Arbeit im alt hergebrachten Sinne handelt, die der Sicherung des Lebensunterhaltes dient.
Die Situation der 1-2 Millionen Leiharbeiter in Deutschland, den beliebt gewordenen billigen Arbeitern zweiter Klasse, sind es auch nicht, die von dem einst gelobte deutsche Sozialstandards profitieren. Leiharbeiter sind rechtlich und im Bezug auf Vergütung, dem Festangestellten Betriebsangehörigen deutlich schlechter gestellt.

Die ca 5-6 Millionen Hartz IV Empfänger, die mit einen Dach über dem Kopf und Notgroschen für eher ungesunde Ernährung bei der Stange gehalten werden, sind durch drohende Sanktionierungen eingeschüchtert und handlungsunfähig gemacht worden. Diese Hartz IV Empfänger fallen natürlich auch aus der Statistik. Diese Bereinigung der Arbeitsmarktstatistik funktioniert. Der Bürger ist verunsichert und findet sich mit dem neuen Klima in der Bundesrepublik ab.

Man kann bei Betrachtung dieser Zahlen und den Fakten des Umfeldes, wohl ohne zu Übertreibung sagen. Eine ehrlich Arbeitsmarktstatistik in Deutschland, würde wohl eher 5-10 Millionen Arbeitslose ausweisen. Dass darf man der erfolgreichsten Bundesregierung aller Zeiten in Deutschland schon mal sagen. Denn seit der Agenda 2010, sind echte Arbeitsplätze abgewandert, aber kaum neue echte Arbeitsplätze entstanden. Frühere Nebenjobs, nennt man heute Minijobs. Das ist eine Neuerung. Ändert nur nichts an der Tatsache, das früher davon Niemand leben konnte und heute auch nicht.

Die Erfolgsgeschichte der Agenda 2010 ist nur für Unternehmen und Konzerne eine Erfolgsgeschichte. Das faktische Ende der Arbeitnehmerrechte, der Wohlfühlraum des Kapitals wurde tatsächlich deutlich erweitert.
Für den Bürger bedeutet diese Erfolgsgeschichte nur dies, der massive Abbau des Sozialstaates und die endgültige Verwässerung der Demokratie. Und wenn nun jemand denkt, dass der Mindestlohn etwas geändert hat, dann hat er keinen Realitätscheck vorgenommen. Denn hier sind nur kleine Unternehmen benachteiligt, die tatsächlich Arbeitnehmer in Teilzeit beschäftigen. Die sich nun nicht mehr rechnen. Die großen Konzerne schöpfen weiter aus den vollen und kassieren munter Förderungen aller Art.

© George W. Lästerbacke

Sonntag, 30. Dezember 2012

MUNDTOT machen

Probleme zu lösen, kann so einfach sein.

Man ändern nicht die fehlerhafte Gesetzgebung und die oft schlampige Arbeit der ARGE. Nein, man unterbinden, das die Ärmsten sich wehren können, in dem man ihre Klage Möglichkeiten einschränkt.
Das ist doch mal unorthodox gedacht.
Von was für einem verkommenden Pack, wir uns doch regieren lassen.

Die neuesten Ideen des Justizministeriums, um die Klageflut an Sozialgerichten einzudämmen. Lest mehr im Artikel, Doppelklick auf die Titelüberschrift.



Dienstag, 4. Dezember 2012

Wer arbeitet ist dumm?

Sanktionshungern und Arbeit

Mein Beitrag zur Aktion von Ralph Boes.
Zum weiterlesen auf Facebook,bitte die Überschrift doppelklicken.

Dienstag, 13. November 2012

Rechtsbeugung in Deutschland

Miese Trickser in der deutschen Politiklandschaft.

Wie man mit miesen Tricks und politischen Tricks und einer Portion Menschenverachtung in Deutschland Recht beugt. Hier ein Beispiel zum Thema HartzIV Regelsatz.

Zum Beitrag, bitte den Titelüberschrift doppelklicken.


Donnerstag, 22. September 2011

#BGE, #FDP, #Gleichberechtigung


Verschiedene Betrachtungen von Bedingungsloses Grundeinkommen, Liberalismus, Geichberechtigung doch nicht so weit auseinander

Ich muss hierzu noch anmerken, die Diskussion ist immer noch aktuell, ich führte dieses Gespräch mit einer prominenten Dame aus der FDP, vor etwa zwei Jahren. Heute will die Frau davon nichts mehr wissen, drohte mir sogar mit einem Anwalt, wenn ich diese Diskussion veröffentliche. Nun, es ist nicht zu übersehen, welch niederes Volk, dass ist, was uns sagen will, was den richtig wäre für unser Leben. Ich nenne sie alle nur Pinoccios, eben eher traurige Marionetten.

Eigentlich fand ich, das war eine gute Diskussion übers Mail System. Hochinteressant dachte mir, ihr findet dass vielleicht auch, deshalb hier zur Lektüre. Ich habe die Aussagen der FDP Frau ananonymisiert, da die Dame ein Problem damit hat, zu Ihrer Meinung zu stehen. Ich habe nur meine Kommentare etwas weiter ausgeführt, ihre Kommentare sind Originalton. Viel Spass.


FDP Tante
Mit so Dingen wie Bedingungslosem Grundeinkommen habe ich mich schon vor drei Jahren beschäftigt. So isset ja nicht...nur geht all das, was Dir da vorschwebt völlig an meinen Lebenseinstellungen vorbei. Damit sage ich nicht, dass ich alles toll finde...nur sollten wir doch ehrlich genug sein und festsellen, dass es uns mit den nicht so tollen Umständen verdammt gut geht, oder nicht?

George W. Lästerbacke
Das ist nicht falsch, was du sagst, doch der Niedergang ist voraussehbar, wenn nicht entlicht grundsätzliche Änderungen geschehen. Das BEG ist auch nur ein Planspiel, doch nachdem ich es erst für Unfug hielt, habe ich mir die üblichen Denkverbote geschenkt und darin viel Potential für die Kreativität und auch die Wirtschaft eines Landes entdeckt. Das dauerte auch drei Jahre, mir eine wirkliche Meinung zu bilden.


FDP Tante
Scheitert Deutschland" von Prof. Arnulf Baring hat 1997 über diese Thematik ein interessantes Buch geschrieben.
Natürlich machen wir unsere Lebenseinstellungen an den vorab gemachten Erfahrungen fest und ich nehme auch nicht für mich in Anspruch, da absolut richtig zu liegen. Grundsätzlich bin ich schlicht zu liberal und freidenkerisch, um so etwas wie das BGE ernsthaft in meine Überlegungen einbeziehen zu können.

George W. Lästerbacke
Das BEG übrigens ist eher der frei denkenden Schule zuzuordnen, die Grundidee ist wenn ich es recht im Kopf habe bereits aus dem 17/18 Jhd. populär. Oft aufgegriffen, immer am Machtsystem gescheitert. Und ich als eigentlich liberal denkender Mensch, habe mir abgewöhnt alles Liberale als das Ei des Columbus zu sehen. Liberalität liegt in der Eigenschaft Mass halten zu können. In der Zeit von Grosskonzernen, ist das der falsche Weg. Dieser Weg ist definitiv für den Klein und Mittelstand gut, dort wo die Idee einst Endstand. Dort sitzt die soziale Verantwortung für die Menschen. Nicht in den Konzernzentralen, der Geldmafia und der Großindustrie.

FDP Tante
Da gebe ich Dir absolut recht. Irrtümlicherweise geht man vielerorts davon aus, dass es nur noch Großunternehmen gibt...dem ist mitnichten so. Die Zahlen habe ich allerdings auch nicht parat

Für mich bedeutet liberal vor allen Dingen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und sich der Konsequenzen des eigenen Tuns im Klaren zu sein. Wenn man DAS tut kommt das mit dem Maßhalten ganz von allein.

Diese ganze BGE-Sache hat so einen Beigeschmack von Gleichmacherei und das ist etwas, was ich zu 100 % ablehne. Die Menschen sind nicht gleich (gilt übrigens auch für das Thema Gleichberechtigung - aber das ist dann wieder eine andere Geschichte).


George W. Lästerbacke
Die Großkonzerne sind natürlich in der Minderheit, Sie generieren die wenigste Arbeit, können aber den Mittelstand auf Grund Ihrer Kapazitäten diktieren, das ist alles andere als freier Markt. Zudem der Mittelstand die meisten Innovationen und auch Arbeitsplätze sichert.

FDP Tante
Das trifft vor allen Dingen auf die Zulieferbetriebe der Großkonzerne zu.

George W. Lästerbacke
Deine Definition von Liberalismus klingt gut und steht und bei genauerer Konzentration auf das BEG würdest du feststellen, das, das BEG genau in dein Definitionsrahmen von Liberalismus passt. Ich zitiere dich mal "Für mich bedeutet liberal vor allen Dingen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und sich der Konsequenzen des eigenen Tuns im Klaren zu sein. Wenn man tut kommt das mit dem Maßhalten ganz von allein." Ich sehe das so. Das BEG ist eine unabhängige Leistung des Staates an den Bürger, es sichert die Grundbedürfnisse mit einem Betrag von sagen wir 1000 Euro pro Bürger dieses Landes. Sicher kann man dan eine "Gleichmacherei " wittern. sehr vereinfacht, ist es das auch, doch nicht zum Schlechten, denn jeder hat das gleiche Recht auf diese Grundsicherung. Es würde die Existenzängste der Menschen aufheben. Arbeit würde nicht mehr aus der Notwendigkeit des Überlebens generiert, sondern aus der Freude am schaffen. Es würde für Unternehmen Arbeit viel billiger machen, da der Bewerber gar nicht mehr arbeiten muss, doch gerne möchte. denn ich bin der Überzeugung, die meisten Menschen möchten arbeiten. Es gibt noch einen entscheidenden Punkt, viele, die sich heute nicht trauen, ihre Ideen in unternehmerische Energie umzusetzen, würden es dann tun. Ob es der kleine Tante Emma laden um die Ecke ist oder der Designerladen mit den selbst gemachten Designobjekten. wenn die Angst fehlt, das Überleben mir dem Wagnis des Kleinunternehmertums zu gefährden, dann werden Wagnisse auch für Menschen möglich, die heute lustlos hinter einem PC Bildschirm hocken um die Miete bezahlen zu können. Das Grundeinkommen wird nicht Luxus finanzieren sondern nur das Grundbedürfnis. Es ist also auch nicht so, das die arbeit uninteressant wird für Menschen, sondern interessant, denn wer will geht arbeiten. Und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen lernen Menschen oft auch nur durch eigene, kreative Arbeit. Etwas was das BEG nunmal fördert. Ich prognostiziere mal, das sich die Zahl Selbständiger Unternehmer verfünffachen würde zu Heute. In den ersten Jahren des BEG, denn es würden erst die mutigeren, von den Zaghaften, den Versuch wagen. Aber wenn alle es als sicher verstanden haben, dann wird sich die Zahl verhundertfachen. Das Potential an Kreativität und Wirtschaftskraft, was im BEG steckt finde ich faszinierend. Man muss sich nur gestatten es auch weiter zu denken. Ich würde sagen, das Land, das diese Projekt realisiert. Alle anderen Länder in Sachen wirtschaftliche Blüte übertreffen, denn die Konkurrenzfähigkeit steigt automatisch. Der Konsum sowieso. Aber ich möchte hier jetzt abbrechen und nochmal aug das Thema Gleichberechtigung kommen, ich bin der Meinung, das es ziemlich symtomatisch ist für eine kranke Gesellschaft, das man im 21. Jhd überhaupt noch darüber reden muss. Auch wenn ich das so sehe, das Frauen sich oft selbst im Wege stehen. Aber das ist auch schon wieder eine andere Sache.

FDP Tante
Wusste schon Sunzi, dass das mit der Gleichberechtigung so eine Sache ist...ernannte es nur Monogamie und deren Abhängigkeit von Kulturen. Nun Sun Tzu ( von Freunden auch Sunzi genannt ) hat von Umgang mit Frauen vermutlich etwas verstanden, schließlich wurde er nicht umsonst zu einem herausragenden Militärstrategen, der alte Chinese. Der Kampf der Geschlechter schult halt. Obwohl die alten Chinesen nicht unverdienter weise Schlitzohren waren. Zu seiner Zeit war Gleichberechtigung eher, das Sie im Bett auch mal oben sitzen durfte und Monogamie den Frauen überlassen wurde. Aber hört sich halt gut an.

Mann und Frau unterscheiden sich biologisch voneinander. Nicht mehr und auch nicht weniger.Auch diese Behauptung ist etwas Schwachbrüstig, da es auch in psychologischer Sich, gravierende Unterschiede gibt und auch in der Wahrnehmung. Nein ich spiele jetzt nicht auf das Verhalten parkender Frauen an. Ich lehne solche billigen Klischees ab. Im Zeitalter von PDC und Einpark Pilot.
Ich meine das einfach im Blick auf die evolutionäre Entwicklung und im speziellen unsere Leben als noch genetische Steinzeitler mit gewissen Orientierungen als Jäger (er) und Sammler (sie).
Intellektuell gibt es wohl keinen Unterschied bei Mann und Frau. Nur ebend gewisse steinzeitliche Denkmuster, die teils stark differieren.

FDP Tante
Naja...die FDP durchwandert grad ein Tal der Tränen. Aber natürlich entspricht vieles bei der FDP meinen Einstellungen. Da ich allerdings schon seit geraumer Zeit wahlberechtigt bin und von Anfang an liberal gewählt habe...passt es einfach gut zusammen.

Georg W. Lästerbacke
Das ist eine schöne Aussage "die FDP durchwandert grad ein Tal der Tränen" um es mit Sarrazin zu sagen "Die FDP schafft sich ab", trifft es besser finde ich, was da zur Zeit geboten wird ist sicher nicht mehr an liberalen Gedanken festzumachen, sondern nur noch in Argonie lavierendes buhlen um Wähler, die längst verstanden haben, das die FDP in den letzten 20 Jahren nur noch in eine Lobbyisten Partei mutiert ist. Selbst viele Selbstständige fühlen sich heute in der SPD wohler oder bei der CDU. Ich möchte hier jetzt keine Werbung für eine der Parteien machen, da ich diese auch nicht schätze. Aber es ist ein Fakt, der durch Zahlen belegbar ist. Ich könnte jetzt auch darüber Spekulieren, ob das Übel in der FDP daran liegt, das zu viele Anwälte ein Mitgliedbuch haben. Aber das würde zusehr ausschweifen.

© George W. Lästerbacke

Mittwoch, 15. Dezember 2010

THILO SARRAZIN ZITATENSAMMLUNG

Die Biographie von des Thilo Sarrazin lässt natürlich auch Schlüsse auf die Auslegung sein Äußerungen zu. Die Biographie gibt es natürlich auf Wikipedia. Ließt man die Biographie wird klar, warum einige Sprüche doch weltfremd wirken, auch wenn vieles inhaltlich nicht ohne Substanz ist. Der Herr ist ja nicht dumm, nur eben weit vom Leben, eines normalen Bürger entfernt. Er hat sogar in Volkswirtschaftslehre promoviert. Allerdings ist Volkswirtschaftlehre, wohl nicht wirklich eine intellektuelle Hochdomäne. Wohl eher ein Studiengebiet simpler Gemüter.

Er glänzte auch nie mit besonderen Leistungen, war wohl eher ein Opportunist und ein 100 % Schreibtischtäter. Der Mann hat nie, wirklich etwas vom realen Leben mitbekommen. Er ist dass, was wir schlechthin, als einen erzkonservativen Spießer bezeichnen würden.

Da wundert es nicht, was er dem HartzIV Empfänger vorrechnet. Für das Essen reicht es allemal. In der Theorie absolut richtig, in der Lebensrealität sind das echte Menschen, mit echte Bedürfnissen, echten Schwächen und Fehlern. Menschen, die in echte Supermärkte gehen müssen, um sich zu ernähren. Sind Sie selbst, oft kaum in der Lage zu verstehen, was gesunde Ernährung ist, so wird dies mit HartzIV fast unmöglich. Da fällt es dann doch schon schwerer, mit HartzIV zu leben. Das findet keine Berücksichtigung bei einem lebensfernen, überbezahlten Trottel. Er plappert gelegentlich zuviel und denkt zuwenig, an den notwendigen Stellen. Menschen sollten zumindest in HartzIV besonders in gesunder Ernährung unterwiesen werden, den hier trifft es, oft bildungsferne Schichten, die Hilfe benötigen.

Thilo Sarrazin wäre sicher gut beraten, nachdem er entdeckt hat, was Populismus ist, eine Karriere im AfD anzustreben. Den seine Sprüche passen in die Mitte der Gesellschaft, da wo der Intellekt dünn gesäat ist.

Nun wollen wir uns aber doch, einmal mit einigen Thilo Sarrazin Zitaten befassen:

Über Türken:
"Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben, durch höhere Geburtenrate. Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären, mit einem, um 15 Prozent höheren IQ, als dem der deutschen Bevölkerung."

Anmerkung:
Der Stammtisch Stil vieler Äußerungen ist unübersehbar, aber diese Äußerung ist auch noch inhaltlich wertlos, weil als private Meinung zum Thema wohl vertretbar, aber nicht, was die Öffentlichkeit wirklich interessieren würde. Besser wäre es gewesen, er hätte dies, in seiner Stammkneipe ( wenn er eine hat ) gelassen. Obwohl ich die Aussage, das osteuropäische Juden, einen um 15% höheren IQ, als die deutsche Bevölkerung, zumindest witzig finde. Weil ich der durchschnittlichen, deutschen Dumpfbacke auch gerne eins reinwürge.

Über Migranten:
"Eine große Zahl an Arabern und Türken, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel, und es wird sich auch vermutlich keine Perspektive entwickeln."

Anmerkung:
Der Vertrieb jeder Art, hat nun mal keine produktive Funktion, das liegt in seiner Natur, ein Volkswirtschaftler sollte das eigentlich wissen. Doch Produktion ohne den Vertrieb, könnte nicht existieren. Wie käme sonst die Ware, egal ob Obst, Gemüse oder andere Waren zum Kunden? Ich persönlich, kaufe gern mal frische Zutaten auf dem Wochenmarkt. Ich bin ich froh, dass dort überhaupt einer Händler mal Etwas anbietet, das nicht nur aus vergifteten Lebensmittelregalen von Supermärkten stammt. Dabei ist es mir egal, ob er Muhammed, Ali oder Alfred heißt. Ausschlaggebend ist doch, diese Menschen arbeiten. Ob nun pakistanischer oder vietnamesischer Bekleidungshändler, libanesischer Autohändler, Dönerbuden und Restaurantbesitzer. Das sind Intergrationserfolge, wenn Sie nicht deutsch in Schrift und Wort beherrschen würden, könnten Sie kein Geschäft in Deutschland führen. Den das Behördendeutsch, das will man erst mal verstehen können, die Kundschaft sowieso. Er meint mit dieser Attacke, doch wohl eher die Araber, Türken und Co, die nichts tun, weil ihre Muttersprache hier nichts nützt, oder aber aus sonst welchen Gründen keiner Arbeit nachgehen. Also den Personekreis, die man getrost als Sozialschmarotzer bezeichnen könnte. So jedoch ist diese Aussage unnötig, blödsinnig und völlig falsch formuliert.

Über Migranten:
"Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert."

Anmerkung:
Das kann ich sogar in Teilen unterschreiben. Selbstverständlich ist auch hier, eine Pauschalisierung unangebracht, jedoch in der Politik ist der Populismus, nun mal das Sprachrohr, der geistigen Ärmsten.

Über Geburtenrate:
"Je niedriger die Schicht, umso höher die Geburtenrate."

Anmerkung:
Ja, aber Thilo, hättest du nur halb so viel Zeit mit motzen hinter und vor dem Schreibtisch verbracht und mal lieber deine Sekräterin durchgeknattert. Dann hättest du vielleicht mehr Verständnis für Lust und Leidenschaft. Die "niedrigeren" Schichten sind ja meist auch ohne Arbeit. Was nicht zuletzt daran liegen könnte, das so viele Penner, mit Volkswirtschaftsabschluss in der Politik herum hängen. Ergo haben diese "niederen" Schichten viel Zeit zum Kinder machen. Und ehrlich, schon mal die Preise von Kondomen in den letzten Jahren gesehen? Ganz davon abgesehen, pur ist ja auch viel schöner. Doch mal ehrlich, eine höhere Geburtenrate unter Deutschen, hielten viele Menschen für sinnvoll und nötig. Leider ist es gar nicht so, wie es sich bei Thilo anhört.

Zur Höhe von HartzIV:
"Hartz IV, das ist heute mehr, als früher ein gutes Fleischergehalt."

Anmerkung:
Früher hat ein Brot auch 5 Reichspfenige gekostet. Hast du Opa nie zugehört, Thilo?

Zur Vergütung von Hartz IV Empfängern, die ehrenamtlich arbeiten:
"Wer als Hartz-IV-Empfänger die Kraft für ein Ehrenamt hat, sollte vielleicht mal die Kraft aufbringen, sich um Arbeit zu bemühen und dort seine ersten Aktivitäten hineinlegen."

Anmerkung:
Ich denke, das auch die Beschäftigung mit einem Ehrenamt gesellschaftlich sehr nützlich ist. Warum werden sonst jedes Jahr Bundesverdienstkreuze verteilt? Und es ist definitiv eine Arbeit, die auch fit für den Arbeitsmarkt hält. Ich denke diese Leute bemühen sich auch selbst, um einen richtigen Job. Das war wiedermal nichts, mit deiner Aussage.

Über Studenten, die im November 2003 sein Büro besetzt hatten:
"Ihr seid alles Arschlöcher."

Anmerkung:
Ich schätze, das hätte ich auch gesagt.

Über Steuerhinterziehung:
"Ehe jetzt einer im 20. Stock sitzt und den ganzen Tag nur fernsieht, bin ich schon fast erleichtert, wenn er ein bisschen schwarz arbeitet."

Anmerkung:
Da schließe ich mich an. Das Problem Steuerhinterziehung hat auch wenig mit ein paar kleinen Fischen zu tun, die sich etwas dazu verdienen. Je höher die Rate der Steuerhinterziehung der Bürger, um so niedriger das Ansehen des Staates. Woran mag das wohl in der Bananen Republik Deutschland liegen?

Über eine Studie, die zeigte, dass immer mehr Kinder hungrig zur Schule kommen:
"Wenn man sich das anschaut, ist das kleinste Problem von Hartz-IV-Empfängern das Untergewicht."

Anmerkung:
Wieder so eine weltfremde, misanthropische unnötige Aussage. HartIV und gesunde Ernährung, dazu sagte ich bereits etwas.

Über die Arbeitsbelastung von Berliner Beamten:
"Die Beamten laufen bleich und übel riechend herum, weil die Arbeitsbelastung so hoch ist."

Anmerkung:
War das jetzt Ironie oder Sarkasmus?

Über den Kleidungsstil der Berliner:
"Nirgendwo sieht man so viele Menschen, die öffentlich in Trainingsanzügen herum schlurfen, wie in Berlin."

Anmerkung:
Was soll man sagen Thilo, bei deiner Art dich auszudrücken, sollten dir doch Proleten ohne Stil, im Jogginganzug die liebsten Menschen sein. Die denken wenigstens, dass sie dich verstehen. Deine besten Wähler, für eine neue Partei. Letztlich zieht kaum einer nach Berlin, weil er dort gut angezogene Menschen erwartet, oder gar diese Stadt toll findet.

Über den Energieverbrauch von Hartz-IV-Empfängern:
"Hartz-IV-Empfänger sind erstens, mehr zu Hause, zweitens haben sie es gerne warm, und drittens regulieren viele die Temperatur mit dem Fenster."

Anmerkung:
Mir ist auch schon im August kalt gewesen, Thilo. Mehr Zeit zu Hause heißt auch mehr Energieverbrauch. Eher auch sinnfreie Worte.

Auf die Frage, warum er nicht aufhöre zu arbeiten, sich auf die Terrasse lege und mit seiner Frau shoppen gehe:
"Der Vertrag mit der Bundesbank läuft fünf Jahre. Das, auf der Terrasse liegen und das Shoppen, können noch fünf Jahre warten, die Bundesbank wartet nicht."

Anmerkung:
Nun hat er doch, viel Zeit sich den Kopf zu zerbrechen über Deutschland, Türken und andere Menschen. Wenn er auf der Terrasse liegt. Gut bezahlt und jetzt auch noch 1000 Euro mehr pro Monat, auf die Pension, ohne dafür überhaupt auf Arbeit erscheinen zu müssen. Fetter Deal mit der Bundesbank Thilo. Luxus-Entlassung ala Sarrazin. Hast du dass, so geplant oder nur improvisiert? Jedenfalls mein Applaus für die Aktion, Thilo. Der Bundesschnorrer König Preis sei dir gewiss, Könntest du mich mal anrufen? Gib mir mal ein paar Tipps, wie das geht.

Auf die Frage, ob seine Bekanntheit an der fleißigen Arbeit als Haushälter der Berliner Landespolitik oder an seinem Talent zur Provokation liege:
"Ich habe gar keine besondere Lust an der Provokation. Ich bringe nur Dinge gerne auf den Punkt, und das erweckt bei anderen eben manchmal Emotionen."

Anmerkung:
Ich denke es liegt an der großen Klappe. Oder nennt mir ein Politiker der letzten 20 Jahre der sein Geld wert war. Denn seitdem geht es mit dem Land, doch immer noch eine Etage tiefer. Ich glaube, mit Altkanzler Helmut Schmidts Ära, ging auch die Ära Deutschland zu Ende.

Über die Orientierung der Medien in Berlin:
"Die Medien sind orientiert auf die soziale Problematik, aber türkische Wärmestuben können die Stadt nicht vorantreiben."

Anmerkung:
Da fehlt mir der Zusammenhang. Sorry, oder hat dass Jemand verstanden?

Über die Opel-Krise:
"Einen Opel braucht niemand. Das werden die Autofans unter Ihnen sicherlich bestätigen."

Anmerkung:
Ich denke dass, das sicher Ansichtssache ist, ich hatte 2 Opel Omega, beide schnell kaputt. Für mich Scheißautos, ohne Qualitätsanspruch. Aber vielleicht meinte Thilo, das Übel mit dem amerikanischen Mutterkonzern. Da gebe ich ihm Recht, die hätte man wirklich vom Hof jagen sollen.

Über Hartz-IV-Empfänger:
"Wenn die Energiekosten so hoch sind, wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können."

Anmerkung:
Nun es ist zwar nicht schick, doch auch nicht ganz unwahr. Ich denke allerdings, dass betrifft alle Bürger, nicht nur HartzIV Empfänger. Denn die können sich einen echt warmen Qualitätspullover, wohl kaum Leisten. Ich kaufte kürzlich einen modischen Schafsschurwolle Pullover für den Winterurlaub, der wirklich mollig warm ist, für 199,- Euro. Er war Preisreduziert. Für HartzIV Empfänger wohl kaum erschwinglich. Andere Qualitäten halten aber, nicht so warm.

Zu Fusionsplänen Berlins und Brandenburgs:
"Das vereinte Land ist natürlich immer eine Stadt Berlin mit angeschlossener landwirtschaftlicher Fläche."

Anmerkung:
Etwas arrogant formuliert, denn es gibt halt nicht viel, vorauf sich Berlin etwas einbilden kann, was es nicht auch in Brandenburg gibt. Aber Brandenburg kommt ohne Berlin besser klar, als Berlin ohne Brandenburg, denn Brandenburg hat das Futter für die Berliner. Außerdem gilt Brandenburg als Kern Preußen. Berliner haben kaum noch das Anrecht darauf, gute preußische Tugenden zu vertreten. Wieder nicht richtig überlegt Thilo.

Über Deutschland und der angeblichen Gefahr einer geringeren Bildung, wegen der Zuwanderung von Menschen aus der Türkei, dem Nahen Osten und Afrika: "Wir werden auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer"

Anmerkung:
Ich denke, dass mit dem dümmer werden, schaffen wir dank deutscher Bildungspolitik, problemlos ohne Zuwanderer. Oder habt ihr noch nie versucht, mal einen halbwegs vernünftigen Menschen zum reden, und doch nur Dumpfbacken gefunden? Auch ich frage mich oft, wie viele Gehirnzellen muss ich noch durch Alkohol vernichten, um meine Nachbarn zu verstehen. Und die Qualitätsstufe des deutschen Lehrkörpers, ich mag nicht darüber nachdenken. Wenigstens ein IQ Test sollte für zukünftige Lehrer obligatorisch sein.

George W. Lästerbacke